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Eriz: Die Liegenschaften Scheidzun werden verkauft
Der Erizer Souverän hat an der letzten Gemeindeversammlung den Verkauf der Liegenschaft «underer und oberer Scheidzun» an die bisherigen Pächter genehmigt. Die «Geissegg» verbleibt hingegen im Gemeindebesitz.
gnr/bns. Der Ruf nach einem Verkauf wurde laut einer im Internet veröffentlichten Gemeindenachricht insbesondere vor rund fünf Jahren bei der Sanierung des Ökonomieteils im underen Scheidzun laut. Mit einer Gemeindeinitiative seien damals solche Absichten unterbunden und das Bauernhaus mit grossen Spendengeldern ausgebaut worden: «Weil aber eine Vollkostenrechnung keinen ausgeglichenen Abschluss ausweisen kann, erarbeiteten Gemeinderat und Liegenschaftskommission ein Strategiepapier über die zukünftige Nutzung der Gemeindeliegenschaften.»
Dieses sieht eine Trennung der Liegenschaft im Scheidzun in oberen und underen und Verkauf vor. Der Verkauf soll an die bisherigen langjährigen Pächter erfolgen, wobei der obere Scheidzun als Sömmerungsalp und der undere als Ganzjahresbetrieb geführt wird. Nicht verkauft werden sollen die Liegenschaft Geissegg und die Gemeindewaldungen.
Die 70 anwesenden Stimmbürger genehmigten laut dem Bericht das Strategiepapier und damit den Verkauf der Liegenschaften Scheidzun mit 62 gegen 1 Stimme praktisch diskussionslos. Die Gemeinde werde mit dem Verkaufserlös von knapp einer Million Franken Schulden abzahlen. Die Liegenschaft Geissegg verbleibe gestützt auf diesen Beschluss im Eigentum der Gemeinde Eriz. Im Verlaufe dieses Jahres müsse dort der Gewässerschutzgesetzgebung entsprechend eine neue Jauchegrube erstellt werden: «Der Kredit wurde mit 95'000 Franken bewilligt.» – In der Bauzone Geissegg sollen die zwei letzten Bauparzellen diesen Sommer verkauft werden.
| Berner Oberland News |
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