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Interlaken: Konsolidierter Ertragsüberschuss von 172'700 Franken
Die konsolidierte Interlakner Jahresrechnung 2004 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 172'700 Franken. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 279'000 Franken. Die Rechnung der Gemeinde selber schliesst um 674'000 Franken besser als vorgesehen.
Im Februar 2004 haben die Interlakner Stimmberechtigten den konsolidierten Voranschlag 2004 mit einem Aufwandüberschuss von 278'800 Franken genehmigt. Dieser Betrag setzte sich aus einem Einnahmenüberschuss von 448'000 Franken im Budget der Industriellen Betriebe und einem Ausgabenüberschuss von 706'800 Franken bei der Gemeinde zusammen.
Gemeindeschreiber Philipp Goetschi, Interlaken
Die Rechnung 2004 zeigt nun folgendes Bild. Die Industriellen Betriebe schliessen mit einem Ertragsüberschuss von 205'400 Franken, die Gemeinde mit einem Aufwandüberschuss von nur 32'700 Franken. Konsolidiert, das heisst die beiden Rechnungen zusammengenommen, ergibt sich ein Ertragsüberschuss von 172'700 Franken, über den der Grosse Gemeinderat am 14. Juni 2005 befinden wird.
Besserstellung dank unvorhergesehener Rückzahlung
Aufwendungen von 29,121 Millionen Franken standen Erträge von 29,088 Millionen Franken gegenüber. Die deutliche Besserstellung im Rechnungsergebnis der Gemeinde von 674 100 Franken ergibt sich fast alleine durch die nicht vorgesehene Rückzahlung von Investitionsbeiträgen, die vor Jahren an das Berufsbildungszentrum Interlaken geleistet worden sind. Diese Rückzahlungen erfolgten nach der Übernahme des BZI durch den Kanton und betrugen für die Gemeinde fast 800'000 Franken. Nach Abzug von noch nicht abgeschriebenen 140'000 Franken blieben rund 655'000 Franken, die sich direkt als Einnahme in der Rechnung niederschlugen. Ohne diese Rückzahlung wäre der Rechnungsabschluss der Gemeinde nahe am budgetierten Defizit gelegen. So vermindert sich das Eigenkapital der Gemeinden nur um 32'700 Franken und beträgt Ende 2004 noch gut 2,3 Millionen Franken. Es ist also genau budgetiert und bei den Ausgaben eine gute Budgetdisziplin eingehalten worden.
Investitionen
Im Jahr 2004 wurden Nettoinvestitionen von 2,7 Millionen Franken getätigt, was zu einem Abschreibungsbedarf auf dem gesamten Verwaltungsvermögen von 1,88 Millionen Franken geführt hat. Damit wurde eine knappe Million Franken weniger investiert als im Voranschlag vorgesehen. Grösste Investitionsposten waren das Trottoir an der Unteren Bönigstrasse mit 440'000 Franken, das EDV-Rechenzentrum mit 367'000 Franken und der Abschluss des Ostbahnhofplatzes mit 286'000 Franken. Der Selbstfinanzierungsgrad lag bei 124 Prozent, womit alle getätigten Investitionen ohne Neuverschuldung getätigt werden konnten.
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