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Donnerstag, 19. Mai 2005
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Zu den traditionellen Shop-Standorten auf der Kleinen Scheidegg und dem Jungfraujoch kommen weitere Verkaufspunkte am Höheweg in Interlaken (Bild) und auf dem Flughafen Zürich. (Bilder Dora Schmid-Zürcher)

Jungfraubahnen: Neue Produktelinie und «Top of Europe»-Shops

Die Jungfraubahnen haben auf dieses Frühjahr hin den gesamten Shoppingbereich überarbeitet und die Souvenirshops zeitgemäss und kundenorientiert gestaltet. Gleichzeitig ist die Zusammenarbeit mit der Designerin Erica Solberger eine neue Produktelinie «Top of Europe» kreiert worden. Zu den traditionellen Standorten auf der Kleinen Scheidegg und dem Jungfraujoch kommen weitere Verkaufspunkte in Interlaken und auf dem Flughafen Zürich.

Von links nach rechts: Ueli Frutiger, Leiter Distribution, Urs Kessler, Leiter Marketing und Betrieb, die Designerin Erica Solberger und Hans Zurbuchen, Leiter Werbung.

pd/ds. «Beim Kerngeschäft Vermarktung der Ausflugsziele sind wir im Verdrängungsmarkt Tourismus in einer Sättigungsphase», führte Urs Kessler, Leiter Marketing und Betrieb der Jungfraubahnen am Donnerstag an einer Medienorientierung aus. Nur mit einem konsequenten Einsatz des gesamten Marketing-Mix seien Ertragsteigerungen auf dem Markt realisierbar. Jede Unternehmung muss sich immer wieder fragen, wo sie die Möglichkeiten zu Ertragssteigerungen mit Synergien zum Kerngeschäft habe: «Nach einer längeren Stagnationsphase war in den letzten Jahren ein kontinuierlicher Rückgang beim Umsatz und Gewinn unserer bisherigen Kioske feststellbar.» An einer Weiterbildung beim Schweizerischen Kurs für Untemehmensführung habe Kessler ein Konzept zur Vermarktung der Marke «Top of Europe» erarbeitet, verlautete im weiteren: «Dies bildete die Basis zum Aufbau einer eigenständigen Strategischen Geschäftseinheit ‹Top of Europe›-Shops, um neue Ertragsquellen zu erschliessen.»

Nach einer eingehenden Analyse sind nach Angaben der Jungfraubahnen für das Jahr 2005 folgende Schwerpunkte und Massnahmen eingeleitet worden:

– Die Organisation der gesamten Logistik: Die Basis ist das Zentrallager in Interlaken (ehemals Wäscherei Hotel Metropole).

– Das bisherige Lager Eigergletscher wurde per 31. Dezember 2004 aufgehoben.

– Die Kreation eines neuen Logos «Top of Europe» und – besonders wichtig – die Hinterlegung als Marke. Nicht zu vergessen sei, dass mit einer konsequenten Markenführung die Marke «Jungfraujoch – Top of Europe» aber auch die der Jungfrauregion mit dem Dreigestirn gestärkt werden soll.

– Die Überarbeitung des gesamten Sortiments: «Unser Ziel, eine Reduktion der Artikel um zwei Drittel auf maximal 600 haben wir mit 628 Artikeln nur fast erreicht; bei der Bestimmung der Artikel spielten Nachfrage, Qualität, Marge und zukünftiges Potential eine zentrale Rolle.»

– Die Kreation einer neuen Produktlinie «Top of Europe», welche heute 27 Artikel umfasst. Die Realisation erfolgte in Zusammenarbeit mit der Designerin Erica Sollberger aus Signau.

– Verkauf wieder ankurbeln und neue Impulse setzen.

– Verkaufsgeschäft unter der Marke «Top of Europe» im Areal der Hapimag in Interlaken ab heute Donnerstag, 19. Mai 2005: «Hier verkaufen wir schwerpunktmässig die Produkte der neuen Linie ‹Top of Europe›».

– Am 10. Juni 2005 startet ein Shop-in-Shop-Konzept im Flughafen Zürich in drei Shops. Somit haben Feriengäste der Schweiz die Möglichkeit kurz vor dem Abflug noch ein Erinnerungsstück zu kaufen: «Dies ist auch emotionale Werbung für das ‹Top of Europe› und die Jungfrau Region. Mit jedem verkauften Artikel, zum Beispiel ein T-Shirt oder einer Jacke ‹Top of Europe›, erhalten wir neue ‹Botschafter›.»

Sehr viel Basisarbeit sei geleistet worden, wurde an der Medienorientierung dargelegt. Weitere Ideen seien vorhanden: «Die Jungfraubahnen sind sich bewusst, dass sie ab und zu auch Lehrgeld bezahlen müssen; wichtig jedoch ist, aus den Erfahrungen die richtigen Schlüsse zu ziehen.»

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Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag, 14. November 2004




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