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Donnerstag, 12. Mai 2005
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Mysterypark mit neuem Ausstellungskonzept

Der Mysterypark hat an einer Medienorientierung ein neues Ausstellungskonzept präsentiert. Die gewonnenen Erkenntnisse aus den vorangehenden Sonderausstellungen sind bereits in die Planung und Umsetzung der am 5. Mai eröffneten der Kornkreis-Ausstellung mit eingeflossen und basieren auf drei Stossrichtungen: Attraktivität, Emotionalität und Interaktivität.

Erich von Däniken präsentierte an der Medienorientierung auch ein neues Buch über den Mysterypark. (Bilder Dora Schmid-Zürcher)

ds/bns. Die in den letzten sieben Monaten durchgeführten Ausstellungen «Unsolved Mysteries» und «Science Fiction» haben nach Mysterypark-Erkenntnissen eines klar gezeigt: Es reiche nicht, ein interessantes Thema in einem dafür vorgesehenen, isolierten Ausstellungsbereich des Mysteryparks darzustellen: «Die Wirkung ist um ein Vielfaches stärker, wenn es gelingt, den ganzen Park für Sondershows und Ausstellungen als Plattform und Bühne zu nutzen.» Für die Sonderausstellung «Kornkreise – Mysteries und Mysteriöses» – siehe auch Kornkreis-Sonderausstellung im Mysterypark eröffnet vom Donnerstag, 5. Mai 2005 – seien zusätzlich die bereits gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse der ersten 20 Betriebsmonate im Ausstellungskonzept berücksichtigt worden, verlautete im weiteren. Die nachfolgend aufgeführten drei Stossrichtungen seien wesentliche Elemente eines als neu und innovativ bezeichneten Parkkonzeptes:

Fritz Zemp, Chief Executive Officer (CEO) des Mysteryparks vor dem «Kornkreis-Creator».

Attraktivität:
«Der Fundus der Rätsel dieser Welt ist unerschöpflich. Der Mysterypark wird kontinuierlich die Pavillons mit neuen Themen ausstatten und wie im Fall der Kornkreise, aktuelle Phänomene visualisiert und so den Besucher die grossen Rätsel diese Welt greifbar machen.»

Emotionalität: «Greifbar allein genügt nicht. Zusätzlich muss dafür gesorgt
werden, dass der Funke förmlich auf den Besucher überspringt. Dies bedeutet, die Besucher müssen das Staunen auch im Bauch und nicht nur im Kopf erleben respektive spüren.»

Interaktivität: «Schliesslich will der Mysterypark den Menschen, insbesondere junge Menschen die Möglichkeit bieten, Rätsel mit allen Sinnen zu ertasten. Mehr noch, der Besucher soll als aktiver Gestalter die Möglichkeit haben die Rätsel hautnah und spielerisch zu erfahren.»

Der österreichische Kornkreisexperten Jay Goldner.

Sonderausstellung «Kornkreise – Mysteries und Mysteriöses»

Kern der Ausstellung bildet nach Mysterypark-Angaben eine umfassende Sammlung des Kornkreisexperten Jay Goldner. In Goldners Ausstellung würden grundlegende Elemente des Kornkreisphänomens dokumentiert und präsentiert: «Selbstverständlich werden Besucher vom elektronischen Mysterypark-Begleiter in den Sprachen Deutsch, Französisch und Englisch mit weiteren Informationen und Hinweisen unterstützt.» Neben der Sonderausstellung seien weitere Informationselemente im Park verankert worden: «So können ‹brandaktuelle› Kornkreisinformationen im Themengebäude Megastones auf einem sogenannten Kornkreis-Newsletter entdeckt werden.» Im Zentrum des Mystery-Komplexes hätten Kornkreisinteressierte die Möglichkeit an einem «Kornkreis-Creator» eigene Kornkreiselemente zu formen. Für den Bau dieses übergrossen interaktiven «Nagelbrettes» hätten Schreiner mehr als 1200 Meter Rohr zu 3925 mechanischen Anzeigeelementen verarbeitet. Weitere Kornkreisstationen seien ein «Kornkreisgenerator» und ein «Kornkreisgarten.» Besonders stolz sei der Mysterypark auf zwei zirka 10'000 Quadratmeter grosse Kornkreisfelder, welche schon heute erahnen liessen, dass im Spätsommer das Phänomen Kornkreis spürbar und erlebbar sein werde.
Parallel zu den Aktivitäten im und um den Mysterypark sollen Schulklassen
anlässlich eines Projektwettbewerbs aufgefordert werden, «das Thema Kornkreise zu
studieren, zu hinterfragen und in einem Designwettbewerb gar nachzuempfinden».

Das «Dreieck von Barbury Castle» gilt als «Mutter aller Kornkreise».

Partnerschaften

Neben dem bereits angekündigten «World Mystery Forum 2005» am 4. und 5. November 2005 seien in den letzten Tagen weitere wichtige Weichen in Richtung Weiterentwicklung des Mysteryparkangebots gestellt worden, verlautete im weiteren. Besonders erwähnenswert seien Partnerschaften mit den grossen Anlässen «Green Field» und dem diesjährigen Unspunnenfest. Fritz Zemp, Chief Executive Officer (CEO) des Mysteryparks: «Wir sind überzeugt, dass die Plattform Mysterypark für beide Interlakner Projekte ein grosses Synergiepotential bietet.»

Neues Buch über den Mysterypark

An der Medienorientierung vom Donnerstag wurde überdies ein neues Buch über den Mysterypark von Erich von Däniken und seiner Tochter Cornelia vorgestellt: «Hier wird das Geheimnis der Quellen gelüftet» heisst es dazu im Vorwort. In dem Buch «Der Mystery Park» seien nicht nur die Geschichte des Parks von der Planung bis zur Vollendung, sondern auch sämtliche Texte mit den exakten Quellen und Hintergrundinformationen zu finden: «Was immer Sie auf dem Kopfhörer im Mysterypark mitbekamen – hier können Sie es in Ruhe nachlesen.»

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Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag, 14. November 2004




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