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Sonntag, 1. Mai 2005
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Hardrock in Meiringen: Zweieinhalb Stunden vom Härtesten

300 grösstenteils junge Rockfans sind am Samstagabend Zeugen einer erfolgreichen Komediparty-Premiere geworden, wie sie die Organisatoren nicht erwartet hätten. Höhepunkt des Abends war die laute, geniale AC/DC-Coverband «Hells Balls» aus dem Norden Deutschlands.

Brachte die Meiringer Tramhalle endgültig zum kochen: Leadsänger «Capt’n Fred Bley» alias Brian Johnson (links), daneben Leadgitarrist Klito.

So etwas hat Meiringen noch nie erlebt: Als Stephan Dummermuth und seine fünf Freunde vom Komedi Verein Oberhasli vor einigen Monaten überraschend eine Zusage der Norddeutschen Hardrockband «Hells Balls» bekamen, hätten sich die Initianten wohl kaum träumen lassen, was sie da für eine Begeisterungslawine auslösen. Am Samstagabend verwandelten die fünf «Höllenbälle», die als europaweit beste Coverband der legendären Hardrockgruppe AC/DC bekannt sind, die Meiringer Tramhalle innert Kürze in ein Tollhaus. Aus den vorgesehenen 90 Minuten «Hardrock an der Grenze des Erträglichen» wurden volle zweieinhalb Stunden. Erst nach fünf Zugaben liess das begeisterte Publikum die Hells Balls definitiv im Backstage verschwinden, nachdem diese auch noch die allerstärksten AC/DC-Pfeile aus dem Köcher geholt hatten und die Dezibel-Orgie bis weit in den Sonntagmorgen hinein gerockt hatten.
Bruno Petroni (Text und Bild)
Sowohl Angus-Young-Imitator Klito als auch Leadsänger «Capt’n Fred Bley» alias Brian Johnson bewegten sich mit den brutalen Gitarren-Riffs, der wilden Gestik und Donnerstimme sehr nahe am Niveau der Originalgruppe aus Australien. Sänger Fred zeigte sich begeistert vom enthusiastischen Publikum: «Meiringen ist die Rock City der Schweiz schlechthin. Das hier ist der Anfang einer ganz grossen Sache hier bei euch im Berner Oberland!» Die Organisatoren werden nächstes Jahr aber ein Problem haben: Es wird schwierig, diese fulminante Première noch zu toppen.

An der Komedi-Party traten auch andere Musiker auf, so die neue fünfköpfige Brienzer Band «Brennpunkt 73» mit der markanten Charakterstimme von Leadsängerin Lisa Egger, die seit fünf Jahren bestehende Girlband «8-eis» aus Oberried und der einheimische Blues- und Rocksänger Marcel Boss.

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Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag, 14. November 2004





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