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Thuner Seespiele und Stadt Thun: Partnerschaft wird weitergeführt
Der Thuner Gemeinderat hat die grundsätzliche Bewilligung für die Musicalaufführungen 2005, 2006 und 2007 der Thuner Seespiele im gleichen Rahmen wie für die Aufführungen «Evita» 2003 und «Anatevka» 2004 erteilt. Die Thuner Seespiele erhalten während drei Jahren Stadtleistungen im Wert von 90'000 Franken je Produktion – als Barbeitrag sowie in Form von Dienstleistungen und Materiallieferungen.
sth/bns. Mit den Aufführungen Evita und Anatevka seien die Thuner Seespiele zu einem der wichtigsten kulturellen und touristischen Angebote geworden, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Besucherzahlen hätten von anfangs 53'000 auf nun weit über 60‘000 Personen gesteigert werden können. In touristischen Informationsbroschüren sei Thun heute neben Avenches, Bregenz und den grossen Opernhäusern aufgeführt: «Der Thuner Gemeinderat erkennt die Wichtigkeit der Thuner Seespiele für die Region und setzt aus diesem Grund die Partnerschaft mit ihnen fort, indem er auch die Produktionen der Jahre 2005, 2006 und 2007 unterstützt.» Als Gegenleistung erhalte die Stadt Thun einen bedeutenden Gewinn im Standortwettbewerb der Städte und auf dem Weg zu einer neuen Marktpositionierung.
Materiallieferungen und Dienstleistungen
Die Stadt Thun erbringt laut Medienmitteilung Materiallieferungen und Dienstleistungen im Umfang von maximal 60'000 Franken. Im vergangenen Jahr habe der Kiesplatz erstellt werden können. Diese Investition diene den Seespielen während Jahren, da der Platz jeweils mit geringem Aufwand umgenutzt werden könne. Alles in allem hätten sich die Dienstleistungsbeiträge im Jahr 2004 auf 150'000 Franken belaufen; 60'000 Franken davon habe die Gestaltung des Kiesplatzes beansprucht.
Wetterrisikounabhängiger Fixbeitrag
Zusätzlich hätten sich die Vertragsparteien auf einen wetterrisikounabhängigen jährlichen Fixbeitrag von 30'000 Franken über drei Jahre geeinigt, verlautet im weiteren: «Das heisst, dass einerseits die Stadt ein kleineres Finanzrisiko bei Schlechtwetter trägt, jedoch andererseits die Thuner Seespiele AG mit einem festen Beitrag rechnen kann.»
Möglichst gute Rahmenbedingungen für alle
«Neben den unzähligen guten Rückmeldungen sind bei der Stadt Thun auch fünf Reklamationen wegen empfundenen akustischen Beeinträchtigungen eingegangen», wird in der Medienmitteilung ausgeführt: «Aus diesem Grund werden in diesem Jahr erneut Massnahmen zur weiteren Verminderung der Lärmemissionen geprüft und wo möglich umgesetzt.» Im Vorfeld zu «Miss Saigon» – siehe auch «Miss Saigon» im Sommer auf der Thuner Seebühne vom Freitag, 21. Januar 2005 – werde sodann über die realisierten Massnahmen informiert.
| Berner Oberland News |
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