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Gesamtarbeitsvertrag Zentralbahn ausgehandelt
Am 2. Mai haben sich die Gewerkschaften Transfair und Schweizerischer Eisenbahn- und Verkehrspersonalverband (SEV) mit der Geschäftsleitung der Zentralbahn AG über die künftigen Arbeitsbedingungen der Zentralbahnmitarbeiter geeinigt. Nun müssen laut einer Medienmitteilung sowohl die angeschlossenen Mitglieder als auch der Verwaltungsrat der Zentralbahn diesen Entscheid noch absegnen.
pd/bns. Die Verhandlungen waren laut Medienmitteilung im August 2004 aufgenommen worden. Anlass dazu sei die Fusion der Luzern–Stans–Engelberg-Bahn (LSE) mit dem Geschäftsbereich Brünig der SBB, die am kommenden 18. Mai beschlossen werden soll (siehe auch LSE und SBB-Brünigbahn fusionieren zur «Zentralbahn» vom Mittwoch, 7. Juli 2004 und Neue Werkstatt und der erste Schmalspur-Panorama-Triebzug vom Sonntag, 5. Dezember 2004): «Ab diesem Moment gehören die rund 190 Mitarbeiter der Brünigbahn zur neuen Zentralbahn, die aus der alten LSE entstanden ist und heute rund 80 Mitarbeiter zählt.»
«Die Verhandlungen waren nicht einfach, ging es doch darum, der Grösse der neuen Schmalspurbahn angepasste Arbeitsbedingungen auszuhandeln, wobei der Rahmen weit gesteckt war», verlautet im weiteren: der SBB-Gesamtarbeitsvertrag auf der einen, der Gesamtarbeitsvertrag der Luzern–Stans–Engelberg-Bahn (LSE) auf der anderen Seite. «Entsprechend ging es zuweilen hart auf hart, wobei sich beide Seiten aber stets um die Verständigung bemühten.» Am 2. Mai sei es dann so weit gewesen: «In allen Punkten hatte man sich geeinigt.» Nun bleibe noch die Genehmigung durch Verwaltungsrat und Gesamtarbeitsvertragskonferenz der Gewerkschaften. Der neue Gesamtarbeitsvertrag werde ab 1. Januar 2006 in Kraft gesetzt und sei erstmals auf 31. Dezember 2008 kündbar.
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