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März
1997
Bilder und Ereignisse ...
... im Februar 1997
... im Januar 1997
... vom 5. bis 31. Dezember 1996
...vom 1. bis 4. Dezember
1996
...im November 1996
Archiv vom 4. bis
27. Mai 1996
Archiv nach dem
28. Mai bis Ende Oktober 1996
(Original-Polizeiblaulicht im Rechner von New Scotland Yard geklaut)
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Ostermontag, 31. März 1997
Saisonauftakt auf dem Brienzersee
Zwei
der insgesamt sechs Einheiten der Brienzerseeflotte – die Motorschiffe
"Brienz" und "Interlaken" – sind am Karfreitag wieder
in See gestochen: In der Vorsaison fahren diese beiden Schiffe an Sonntagen
und Feiertagen, während an den Wochentagen bis zum 31. Mai die MS
"Iseltwald" den Brienzersee durchpflügt. Der Raddampfer
"Lötschberg" wird noch vor Beginn der Sommersaison unter
Dampf gesetzt, und zwar erstmals wieder am Sonntag, 4. Mai. – Bild: Die
MS "Brienz" an der Schiffländte Bönigen.
Samstag, 29. März 1997
20 Jahre Zuchthaus für
Etterli-Mörder
20 Jahre Zuchthaus für den Mörder des Geschäftsmannes
Beat Etterli in Matten bei Interlaken. Nach zweitägiger Beratung fällte
das Kreisgericht XI Interlaken-Oberhasli am Donnerstag das Urteil: Der
Hauptangeklagte Bruno Bösch wurde schuldig befunden, am 11. Januar
1994 in Matten Beat Etterli ermordet zu haben. Dafür und wegen anderen
Delikten wurde Bösch zu 20 JahrenJahren Zuchthaus verurteilt. Gleichzeitig
wurde eine stationäre Sicherheitsverwahrung für geistig Abnorme
wegen besonderer Gefährlichkeit verfügt.
Mittwoch 26. März 1997
Gute Schneeverhältnisse
auch noch über Ostern
Nach einem geglückter Start in die Wintersaison lässt
sich auch der Endspurt gut an: In der Woche vor Ostern wurden nach Neuschneefällen
aus dem östlichen Berner Oberland zum Teil noch gute bis sehr gute
Schneeverhältnisse gemeldet und erste provisorische Bilanzen der Wintersaison
1996/97 lauten überwiegend positiv.
Montag, 24. März 1997
Gewaltige Fundamentbodenplatte
in Brienz
Die Arbeiten an der Rössli-Überbauung in Brienz, wo
im März kommenden Jahres die Migros als zweiter Grossverteiler neben
Coop in Brienz eine Filiale eröffnen will, schreiten planmässig
voran: An der südlichen Ecke der riesigen Baugrube ist der erste Teil
einer insgesamt rund 1500 Quadratmeter grossen und 50 Zentimeter dicken
Fundamentbodenplatte betoniert worden.
Montag, 24. März 1997
Kurdirektorin von Lauterbrunnen
tritt zurück
Zwei Jahre ehe sie ohnehin pensioniert worden wäre, will
sich die 60jährige Kur- und Verkehrsdirektorin von Lauterbrunnen,
Marianne Baumann, vor allem aus familiären Gründen beruflich
entlasten und auf 28. Februar kommenden Jahres zurücktreten. Bereits
auf den vergangenen 1. Januar hat Vereinspräsident Hans Fuchs demissioniert.
Sonntag, 23. März 1997
Eishockey 1. Liga aus Thailand
Freitag, 21. März 1997
Internationaler Tag des Waldes:
Besichtigung in Oberried
Die Primar- und Realschüler von Oberried am Brienzersee
– drei Klassen mit rund 50 Kindern vom ersten bis neunten Schuljahr – hatten
gestern am internationalen Tag des Waldes Gelegenheit, einen Einblick in
die Pflege und Nutzung des Waldes zu bekommen: Auf dem Ramsesbühl
auf gegen 800 Meter über Meer führte ihnen die von Revierförster
Norbert Hildebrand geleitete Oberrieder Forstgruppe unter anderem vor,
wie Bäume gefällt werden und das Holz – bis hin zu Schnitzeln
auch für die Heizung des Schulhauses – bearbeitet wird, aber auch
wie junge Bäume gepflanzt und vor Verbissschäden geschützt
werden. Vor 53 Jahren war hier der Wald in der Nähe des "Louwigrabens"
durch eine Lawine weitgehend zerstört und danach wieder aufgeforstet
worden.
Donnerstag, 20. März 1997
Interlakner Grand Hotel übernimmt
das Luzerner Palace
Die Grand Hotel Victoria-Jungfrau AG in Interlaken will auf 1. Oktober
1997 das Luzerner Fünfsternhotel Palace übernehmen: Der Zusammenschluss
– über die Höhe des Übernahmepreises wurde keine Auskunft
gegeben – soll laut einem gestern verbreiteten Communiqué ein beträchtliches
Synergiepotential auslösen. Ein Stellenabbau sei nicht geplant.
Donnerstag, 20. März 1997
70-Millionen-Projekt der Migros
in Interlaken:
Nur noch 200 statt 260 Parkplätze geplant
Das bislang mit Gesamtkosten von rund 70 Millionen Franken geplante
neue Migros-Einkaufszentrum in Interlaken soll ungefähr um ein Drittel
abgespeckt werden: Ein Geschoss weniger, und statt der ursprünglich
vorgesehenen 260 sollen nur noch 200 Parkplätze erstellt werden. Die
Baueingabe werde, wie von der Migros Genossenschaft Bern gestern Donnerstag
bestätigt wurde, voraussichtlich im Laufe des Sommers erfolgen.
Dienstag, 18. März 1997
Zwar
prophezeien die Meteorologen einen Kälteeinbruch und sogar Schnee
bis in tiefere Lagen – vorerst aber herrschten anfangs Woche in Ringgenberg
frühlingshafte Temperaturen, und ein Aprikosenbaum trieb sogar schon
die ersten Blüten.
Montag, 17. März 1997
Verschärfte Lage für
die defizitäre Brienzerseeschiffahrt
Der inzwischen 82jährige Brienzersee-Raddampfer "Lötschberg"
wird auch in der kommenden Saison den Brienzersee durchpflügen – die
Lage für die traditionell defizitäre Schiffahrt auf dem Brienzersee
dürfte sich aber durch die Aufhebung des Raddampfergesetzes im bernischen
Grossen Rat erheblich verschärfen. Der bernische Grosse Rat hat heute
Montag mit 115 zu 13 einem entsprechenden Antrag der Kantonsregierung zugestimmt.
Montag, 17. März 1997
Iseltwalder Hotelneubau lässt weiter auf sich warten
Für die seit Jahren zum Verkauf ausgeschriebene Hotelliegenschaft
"Bernahof" in Iseltwald ist im neuesten "Anzeiger für
das Amt Interlaken" ein Gesuch um Verlängerung der im August
1992 erteilten Baubewilligung veröffentlicht worden. Ob und wann der
"Bernahof" abgerissen und durch einen Neubau ersetzt wird, erscheint
allerdings weiterhin ungewiss.Die gegenwärtigen Preisvorstellungen
der Besitzer belaufen sich nach Angaben von Hans Wagner-Mathyer in Walliswil
bei Wangen – ohne ein angrenzendes Chalet mit zwei Ferienwohnungen – auf
eine Million Franken.
Sonntag, 16. März 1997
Golfclub Interlaken-Unterseen: Neue Mitgliederkategorie
Bei gleichem Jahresbeitrag aber erheblich reduzierter Eintrittsgebühr können versuchsweise höchstens fünf Personen als Mitglieder des Golfclubs Interlaken-Unterseen (GCIU) die 18-Loch-Anlage in Unterseen unter der Woche von Montag bis Freitag benützen: An der 33. ordentlichen Mitgliederversammlung erteilten 148 stimmberechtigte GCIU-Mitglieder am Samstagnachmittag dem Klubvorstand die Kompetenz, eine "Mid-Week"-Mitgliederkatergorie zu schaffen.
Freitag, 14. März 1997
Varroamilbe gegen Chemie langsam
resistent
Die Varroamilbe, ein Parasit, der die Bienenseuche "Varroatose"
verursacht, droht gegen Pyrethroide wie das vom Basler Chemiekonzern Sandoz
im Sommer 1991 auf den Markt gebrachte Mittel "Apistan" langsam
resistent zu werden. Nach ersten starken Anzeichen im Tessin schon im Jahr
1994 und ersten Meldungen im vergangenen Jahr auch aus dem Wallis sei im
Kanton Bern zwar erst im Raum Signau-Trub eine etwas verminderte Wirkung
festgestellt worden – dennoch wird den Imkern empfohlen, bereits in diesem
Jahr gleichzeitig und flächendeckend auch alternative Mittel zur Bekämpfung
der Bienenseuche einzusetzen.
Donnerstag, 13. März 1997
"Exotengolfer" auf
dem Bödeli unerwünscht
Verschärfte Zulassungsbedingungen für Gäste auf
dem Golfplatz Interlaken-Unterseen: Golfspielern mit Wohnsitz in der Schweiz,
die einem ausländischen Billigklub angehören -- sogenannten Exotengolfern
-- wird der Zutritt mit Tageskarten zur 18-Loch-Anlage des Golfclubs Interlaken-Unterseen
verwehrt oder mindestens stark erschwert: Künftig soll bei der Ausgabe
von "Greenfees" überprüft werden, ob der Gast Mitglied
eines anerkannten schweizerischen oder ausländischen Klubs ist.
***
Mittwoch, 12. März 1997
Gymer-Prüfung geschafft!
Die
15jährige Manuela Schmid aus Ringgenberg, welche mit ausgezeichneten
Leistungen vor allem bei den Sprachen die Vorbereitungsklasse für
das Gymnasium Interlaken besucht, kann in die Tertia 1997/98, Typus D mit
Englisch und Spanisch, eintreten: Rektor Helmut Reichen teilte den (mächtig
stolzen) Eltern Dora und Peter Schmid in einem vom Montag, 10. März
1997, datierten Schreiben mit, «dass die Gymnasiumskommission die
Aufnahme Ihrer Tochter in die Tertia des Gymnasiums Interlaken nach den
Ergebnissen der Orientierungsprüfung befürworten kann».
Eine Mitteilung über die Klassen-Zuteilung und den Schulbeginn (12.
August 1997) werde noch zugestellt. – Die Eltern, aber auch Verwandte,
Freunde und Bekannte freuen sich über den Prüfungserfolg und
gratulieren herzlich.
***
Mittwoch, 12. März 1997
Kein 16-Millionen-Geschäftsneubau
in Matten-Interlaken
Die Mehrheit am Aktienkapital der Garage Grossniklaus AG in
Matten ist vom Interlakner Unternehmensberater Beny Sahli übernommen
worden: Seit Mitte vergangenen Jahres Verwaltungsratspräsident des
Unternehmens, will Sahli die überschuldete Garage sanieren und damit
die zwei Dutzend Arbeitsplätze erhalten. Auf ein vom früheren
Besitzer Erich Grossniklaus für 16 Millionen Franken geplantes Neubauvorhaben
ist definitiv verzichtet worden.
Montag, 10. März 1997
Alle Berner Oberländer
am Engadiner Skimarathon
Wacker haben sich auch viele Berner Oberländer unter den
insgesamt 12'547 Teilnehmern am 29. Engadiner Skimarathon geschlagen.
Montag, 10. März 1997
Diskothek "Hollywood"
in Unterseen: Umbau und neues Konzept
Die Diskothek "Hollywood" im Keller des Unterseener
112-Betten-Dreisternhotels "Central Continental" soll ab Mitte
April umgebaut und mit neuem Konzept, unter neuer Leitung, mit neuen Mitarbeitern
und unter dem neuen Namen "Wearhouse – the Music Empire" am 29.
Mai wiedereröffnet werden. Die Hotel Central Continental AG hofft,
dass künftig wieder mehr Gäste die Diskothek besuchen und zugleich
frühere Probleme wie Schlägereien und Nachtruhestörungen
der Vergangenheit angehören.
Donnerstag, 6. März 1997
Autohaus Kaufmann AG Interlaken:
Ermittlungen wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung
Mangels Aktiven wird das Konkursverfahren gegen die Autohaus
Kaufmann AG an der Fabrikstrasse 21 in Interlaken – wie schon vor vier
Wochen abzusehen war – eingestellt. Die strafrechtlichen Ermittlungen wegen
ungetreuer Geschäftsführung sind nach Angaben des Regionalen
Untersuchungsrichteramtes in Thun aber noch nicht abgeschlossen: Weder
über die Höhe der Überschuldung des Autohauses Kaufmann
noch des möglichen Deliktsbetrages liess der Untersuchungsrichter
etwas verlauten.
Dienstag, 4. März 1997
Drei Todesopfer bei Helikopterabsturz im Hochgebirge
pkb/S. Ein mit vier Personen besetzter Helikopter der Berner Oberländer Helikopter AG (Bohag) ist heute Dienstag vormittag bei einem Materialflug im Gebiet Mönchsjoch/Fieschergrat aus vorerst unbekannter Ursache abgestürzt. Der 35jährige Pilot Ferdi Rupp aus Wilderswil und zwei Handwerker aus Grindelwald, der 52jährige Markus Blum und der 30jährige Christian Bohren, erlitten dabei tödliche Verletzungen. Ein weiterer Insasse des Helikopters wurde schwer verletzt: Er wurde geborgen und ins Regionalspital Interlaken in Unterseen geflogen. Wie im Laufe des Nachmittags zu erfahren war, soll er ausser Lebensgefahr sein.
Der Helikopter vom Typ Lama SA 315 war laut einer Meldung der Untersuchungsbehörde nach neun Uhr vormittags in Grindelwald mit den drei Handwerkern gestartet, um mit Baumaterial zur Konkordiahütte (Kanton Wallis) zu fliegen. Das Material sei als sogenannte Unterlast angehängt gewesen, geht aus der von der Kantonspolizei am frühen Abend verbreiteten Meldung im weiteren hervor. Nachdem der Helikopter nicht bei der Konkordiahütte eingetroffen war, sei von verschiedenen Stellen versucht worden, mit ihm Funkkontakt aufzunehmen, jedoch ohne Erfolg. Um 10.30 Uhr sei der Rettungsflugwacht-Helikopter der Bohag-Basis Gsteigwiler zu einem Suchflug gestartet, in dessen Verlauf der abgestürzte Helikopter südwestlich des Fieschergrats auf dem Gebiet der Walliser Gemeinde Fieschertal auf einer Höhe von etwa 3500 Meter über Meer gesichtet worden sei: "Er lag auf dem Rücken, Kufen gegen oben, total zertrümmert." Der verletzte vierte Insasse lag neben der verunglückten Maschine. – Ausführlicher über diesen Helikopterabsturz berichtet das "Oberländische Volksblatt" in seiner Mittwoch-Ausgabe.
Dienstag, 4. März 1997
Rettungaktion für Frösche und Kröten in Ringgenberg-Goldswil
Ein paar Tage und Nächte mit milden Temperaturen und dazu noch ein bisschen warmer Regen: Dann sind die Grasfrösche und etwas später die Erdkröten am Burgseeli in Ringgenberg-Goldswil auf ihrer Wanderung vom Winterquartier zum Laichgewässer nicht mehr aufzuhalten. Um auch dieses Jahr ein Massaker beim Überqueren der Hauptstrasse zu verhindern, haben über 60 Mittelstufenschüler und ein gutes Dutzend erwachsene Helfer am Montag nachmittag auf einer Länge von insgesamt mehr als einem Kilometer 50 Zentimeter hohe Fangzäune aufgestellt.
Dienstag, 4. März 1997
Erfolg für die Winterschiffahrt
auf dem Thunersee
Gegenüber dem Vorjahr, als das einzige an Samstagen und
Sonntagen sowie an allgemeinen Feiertagen verkehrende Kursschiff nur von
Thun bis Beatenbuch fuhr, hat der Schiffsbetrieb BLS Thuner- und Brienzersee
zwischen Thun und Interlaken West und zurück eine Steigerung von insgesamt
8000 auf 13'000 Passagiere verzeichnen können.
Montag, 3. März 1997
Ein eher weitmaschiges Entsorgungsnetz
Computer und elektronische Bürogeräte können auch
im Berner Oberland über den Fachhandel oder über Sammelstellen
entsorgt werden. Der Haken dabei ist nur: Die dem Berner Oberland am nächsten
gelegene Sammelstelle, an der von Privatpersonen Einzelgeräte bis
zu 50 Kilogramm unentgeltlich entgegengenommen werden, befindet sich in
Bern. Die mittlerweile privatisierte Cargo Domizil offeriert gegen eine
Gebühr von 25 Franken einen Abholdienst. Annahmestellen auf Bahnhöfen
im Berner Oberland sind zurzeit nicht vorgesehen.
Sonntag, 2. März 1997
Rotationen in der Helikopterbranche
In der Helikopterbranche rotiert das Personalkarussell: Benno Niedermann aus Bönigen, seit 1988 Einsatzleiter und Pilot auf der Basis Lauterbrunnen des Walliser Helikoptertransportunternehmens Air-Glaciers, hat auf Ende Mai gekündigt: Von der Helikoptertransportfirma Helog AG in Haltikon bei Küssnacht SZ – dort hat eine ganze Reihe von Mitarbeitern, darunter der in Ringgenberg wohnhafte Chefpilot Heinz Leibundgut, das Arbeitsverhältnis aufgelöst – sei ihm ein gutes Angebot gemacht worden.
Sonntag, 2. März 1997
Baugebiet "Wellenacher-Rychegarte"
in Unterseen:
300 Meter Stichstrasse und 900 Meter Kanalisation
Nach einer zwanzigjährigen Leidensgeschichte und vier Monate nach dem Spatenstich am 22. Oktober vergangenen Jahres nimmt die Erschliessung des 55'797 Quadratmeter grossen Baugebietes "Wellenacher-Rychegarte" in Unterseen sichtbar Gestalt an: Im Verlauf des kommenden Sommers sollen die mit Kosten von rund vier Millionen Franken verbundenen Erschliessungsarbeiten – unter anderem ist eine 300 Meter lange Stichstrasse im Bau – abgeschlossen werden.
Samstag, 1. März 1997
Velobewachung und kleinere Reparaturen
Ab April bewachter Veloeinstellraum im Bahnhof Interlaken West
Der bestehende Einstellraum für Velos und Motorfahrräder im Bahnhof Interlaken West soll künftig bewacht werden: Gegenwärtig nehmen im Werkatelier Bödeli des Schweizerischen Arbeiterhilfwerks (SAH) beschäftigte Handwerker bauliche Anpassungen vor, damit ab anfangs April eine Bewachung des Einstellraums aufgenommen und verschiedene Dienstleistungen wie Veloreinigungen und kleinere Reparaturen angeboten werden können.
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Gastlinks der Woche:
Scientology
verbieten?
"Der Krake Scientology fasst immer stärker Fuß
in Deutschland", heisst es in der Online-Ausgabe der Schweriner
Volkszeitung (SVZ): "Er greift nach Führungskräften
in der Wirtschaft und umschlingt den Immobilienmarkt." In Mecklenburg
nehme die Psychosekte Einfluss, auf Betriebe, Kindergärten und Schulen:
"Jetzt bläst Scientology der Wind hart ins Gesicht." Gutachten,
von verschiedenen Landesregierungen herausgegeben, und Aussteiger der Sekte
bescheinigten ihr verfassungsfeindliche Tendenzen. "Die Scientologen
betreiben Gehirnwäsche und scheuen sich nicht", heisst es im
weiteren, "bei der Bekämpfung ihrer Kritiker auch nationalsozialistisches
Gedankengut zu verbreiten." Von den Finanzbehörden werde ihnen
Steuerhinterziehung vorgeworfen. Dazu komme der kriminelle Akt der Konkursverschleppung.
Politiker forderten jetzt ein strenges Vorgehen gegenüber der Sekte.
Scientology diffamiere die Bundesrepublik im Ausland und greife Deutschland
vor der UNO an. 300'000 Anhänger soll die Sekte in der Bundesrepublik
haben: "Verbieten oder mit neuen und bestehenden Gesetzen gegen Scientology
vorgehen? Die Meinungen sind dazu verschieden."
Mehr zum Thema:
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