Berner
Oberland News
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November 1997
Abendliche Novemberstimmung am Burgseeli in Ringgenberg-Goldswil.
(Foto: Peter Schmid)
Mit
internationalem Dampfschiffregister
International Steamboat Register
Berner Oberland News ...
... im Oktober 1997
... im August und September 1997
... im Juli 1997
... im Juni 1997
... im Mai 1997
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... im März 1997
im Februar 1997
... im Januar 1997
... vom 5. bis 31. Dezember 1996
...vom 1. bis 4. Dezember
1996
...im November 1996
Archiv vom 4. bis
27. Mai 1996
Archiv nach dem
28. Mai bis Ende Oktober 1996
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Montag,
1. Dezember 1997
Mitfahrer aus umgekipptem Lieferwagen
befreit
Nach der Kollision zwischen einem Lieferwagen der Bernischen
Kraftwerke AG (BKW) und einem allradgetriebenen Personenwagen am späteren
Montagvormittag auf der Sonnenhofkreuzung in Interlaken hat die Feuerwehr
mit einem hydraulischen Spreizgerät einen eingeklemmten Mitfahrer
aus dem umgekippten Lieferwagen befreit. Wie ein weiterer Mitfahrer des
Lieferwagens wurde der Mann ins Regionalspital Interlaken in Unterseen
gebracht.
Samstag, 29. November 1997
Nacht- und Sonntagsfahrverbot
in Interlaken geplant
Der Gemeinderat Interlaken hat den Verkehrsversuch Höheweg
vom vergangenen Sommer ausgewertet. Der Schlussbericht des Verkehrsplaners
liegt vor. Auf die Verkehrsberuhigung am Abend soll verzichtet werden.
Dafür hält der Gemeinderat am Sonntagsfahrverbot auf dem Höheweg
fest und plant ein Nachtfahrverbot für die Bahnhofstrasse und den
Höheweg.
Samstag, 29. November 1997
Informationen über Heizen
mit Wärmepumpen in Ringgenberg
Zweitägige Informationsveranstaltung über Wärmepumpen
in Ringgenberg: Am Freitagnachmittag und am Samstag von 10 bis 16 Uhr war
im grossen Saal des Hotels Bären ein Informationszentrum eingerichtet.
In der «Schürmatte» und in der «Räblaube»
konnten die Heizzentralen von drei verschiedenen Wohnhäusern zwei
Heizungen mit Luft-Wasser-Wärmepumpen und eine Anlage mit Erdwärmesonde
besichtigt werden.
Freitag, 28. November 1997
Brand wegen überhitztem
Fritieröl
Einige zehntausend Franken Schaden in Meiringer Gastarbeiterunterkunft:
Bei einem Brand am Donnerstagabend in der Gastarbeiterunterkunft auf dem
Areal des Werkhofes der Meiringer Bauunternehmung Kästli AG im Feldli
haben sich die drei Bewohner des Anbaus rechtzeitig in Sicherheit bringen
können. Danach halfen sie tatkräftig bei der Bekämpfung
des um etwa 19.30 Uhr ausgebrochenen Feuers mit. Brandursache war überhitztes
Öl in einer Pommesfrites-Pfanne.
Freitag, 28. November 1997
Die Namen von Viehschmugglern
veröffentlichen?
Der Schweizerische Bauernverband (SBV) ist empört über
einen neuen Fall von Viehschmuggel: "Damit wurden erneut seit längerem
im Umlauf befindliche Gerüchte bestätigt, wonach illegal Ferkel
auf dem Markt auftauchen", heisst es in einem Communiqué.
Donnerstag, 27. November 1997
Wieder Schmierereien mit frommem Anstrich
Die
Ähnlichkeit mit Inschriften an den Betonbrüstungen
des Goldswil-Viadukts ist offenkundig, denn auch dort verkünden
grosse Buchstaben in roter Farbe, dass Jesus zum Gericht komme: In der
Nacht auf Donnerstag wurde der Betonplatte vor der Erotikboutique und dem
Massagesalon an der Scheidgasse 28 in Unterseen ebenfalls eine Schmiererei
mit moralisch-frommem Anstrich verpasst. Bild: Ein am Tatort hinterlassenes
Flugblatt warnt: "Die Hurer und Ehebrecher wird Gott richten!"
Donnerstag, 27. November 1997
RiGo-Weihnachtsapéro
dieses Jahr in Goldswil
Mit Glühwein, Brötchen und einem Auftritt des Gemischten
Chores ist der Weihnachtsapéro von Gewerbeverein und Verkehrsverein
Ringgenberg-Goldswil in diesem Jahr bei der Bushaltestelle vor der alten
Post in Goldswil veranstaltet worden.
Donnerstag, 27. November 1997
Für die Zerlegung von
Interlaken nach Thun geschleppt
Das Thunerseeschiff MS "Jungfrau" ist in den vergangenen
Wochen weitgehend ausgehöhlt und gestern Vormittag von der Schiffländte
Interlaken West aus nach Thun geschleppt worden. Dort ist die eigentliche
Zerlegung des Schiffes vorgesehen, ehe es mit Gesamtkosten von rund dreieinhalb
Millionen Franken auf den Brienzersee verlegt und modernisiert werden soll.
Donnerstag, 27. November 1997
Rechtsextreme Gruppen zunehmend
aktiv
Der Staatsschutzbericht der Bundespolizei
für die Jahre 1995 und 1996 stellt die aktuelle Bedrohungslage
im Terrorismus und gewalttätigen Extremismus sowie in Spionage und
Organisierter Kriminalität dar. Er orientiert auch über die Tätigkeit
der Staatsschutzorgane.
Mittwoch, 26. November 1997
Erstmals Adventfenster in Ringgenberg
Bei der alten Post in Goldswil veranstalten heute Mittwoch der
Gewerbeverein und der Verkehrsverein Ringgenberg-Goldswil wie vor einem
Jahr in Ringgenberg einen Weihnachtsapéro. Wie bereits im Frühjahr
angekündigt, soll in den beiden Dörfern erstmals vom 1. bis 24.
Dezember täglich ein Adventfenster eröffnet werden.
Samstag, 22. November 1997
Sonnenuhr an der Aare geht wieder richtig
Jetzt
werden in Interlaken die heiteren Stunden wieder richtig gezählt.
Seit das Regime der Sommerzeit vorbei ist und mitteleuropäische Normalzeit
gilt, geht auch diese Sonnenuhr an der Fassade eines kleinen Schuppens
am rechten Aareufer wieder richtig: Bei strahlendem Sonnenschein zeigte
sie am Samstag nachmittag korrekt knapp halb zwei Uhr an.
Dieses Jahr endete die Sommerzeit am Sonntag, 26. Oktober, morgens um 3 Uhr. Für die kommenden vier Jahre hat das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) in Übereinstimmung mit den Beschlüssen der Europäischen Gemeinschaften die Dauer der Sommerzeit wie folgt festgelegt: 1998 Beginn: 29. März Ende: 25. Oktober 1999 Beginn: 28. März Ende: 31. Oktober 2000 Beginn: 26. März Ende: 29. Oktober 2001 Beginn: 25. März Ende: 28. Oktober Bei Sommerzeitbeginn werden die Uhren jeweils morgens um 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt, bei Sommerzeitende um 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Das Zeitgesetz von 1980 und die Sommerzeitverordnung von 1984 ermächtigen das EJPD, die notwendigen Anpassungen vorzunehmen, damit die Uhrzeit in der Schweiz die gleiche ist, wie diejenige in unseren Nachbarstaaten.(Foto: Peter Schmid)
Samstag, 22. November 1997
Neues SF-Gebäude in Interlaken
eingeweiht
Nach
einjähriger Bauzeit ist ein für 2,75 Millionen Franken errichtetes
Engineering-Gebäude des Betriebes Interlaken der Schweizerischen Unternehmung
für Flugzeuge und Systeme (SF) in Wilderswil offiziell seiner Bestimmung
übergeben worden. Rüstungschef Toni Wicki (Bild) bezeichnete
am Freitag bei der Einweihung das Gebäude als wichtigen Meilenstein
bei der Neuausrichtung des EMD-Industriepotentials.
Oslo, 21. November 1997
Internet und Demokratie / Internet
and Democracy (in English)
Thomas Hug, früher Redaktor beim Oberländischen Volksblatt
in Interlaken, hat in Norwegen seine Universitätsausbildung abgeschlossen:
In Oslo ist seine Mastergrade-Aufgabe akzeptiert worden ist. Damit ist
ihm der Titel "ESST Master of Arts in Society, Science and Technology
in Europe" sicher. Die in englischer Sprache verfasste Arbeit beschäftigt
sich mit dem Thema Internet und Demokratie.
Freitag, 21. November 1997
Neue Wohnhäuser und geplanter
Uferweg in Ringgenberg
In den nächsten Jahren sollen im Gebiet "Eyen"
in Goldswil an die 20 Wohnhäuser neu gebaut werden: An einer öffentlichen
Orientierungsversammlung vom Donnerstag abend im Gemeindehaus Goldswil
liessen sich 65 Frauen und Männer über die entsprechende Überbauungsordnung
und ausserdem über den Uferschutz- beziehungsweise Überbauungsplan
Büeliweg bis Gemeindegrenze Niederried informieren.
Freitag, 21. November 1997
Weihnachtsbeleuchtung in Interlaken
Ost montiert
Eine Equipe der Industriellen Betriebe Interlaken (IBI) hat
gestern zwischen Ostbahnhof und Hotel du Nord die Weihnachtsbeleuchtung
montiert
Freitag, 21. November 1997
Ringgenberger Kugelfang vorerst
weiterhin eingezäunt
Ein Jahr nach dem Abbruch des 76jährigen Ringgenberger
Schützenhauses ist noch kein Entscheid über den inzwischen zum
Teil von Brombeerranken überwucherten Kugelfang gefallen: Das mit
Blei belastete Areal bleibt gegenüber dem umliegenden Weideland nach
Angaben der Gemeinde vorerst weiterhin eingezäunt.
Freitag, 21. November 1997
Die Oberrieder Chromengasse
wird ausgebaut
Die bislang ungenügend ausgebaute Chromengasse im Oberrieder
"Dörfli" wird zurzeit mit Kosten von 80'000 Franken saniert
und verbreitert.
Freitag, 21. November 1997
Weiterer Rückgang der Arbeitslosigkeit
im Oktober 1997
Gemäss den Erhebungen des Bundesamtes für Industrie,
Gewerbe und Arbeit (BIGA) wurden bei den Arbeitsämtern Ende Oktober
1997 173484 Arbeitslose registriert, 3745 Personen oder 2,1 Prozent weniger
als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote verminderte sich laut einer Pressemitteilung
Bundesverwaltung vom 20. November um 0,1 Prozentpunkte auf 4,8 Prozent.
Im Oktober 1996 war eine Zunahme um 7698 Personen oder 4,6 Prozent gegenüber
dem Vormonat verzeichnet worden.
Freitag, 21. November 1997
Berner Kantonsregierung über Attentat bestürzt
aid. Der Regierungsrat des Kantons Bern ist bestürzt über das Attentat von Luxor, bei dem auch Bürgerinnen und Bürger aus dem Kanton Bern ums Leben gekommen sind: Laut einem Communiqué vom 20. November spricht er den Angehörigen und Opfern sein herzliches Beileid aus. Regierungspräsidentin Elisabeth Zölch-Balmer hat in der Nacht auf den 20. November am Gedenkakt für die Verstorbenen auf dem Gelände des Flughafens Zürich-Kloten teilgenommen. Der Regierungsrat werde mit den Angehörigen der Todesopfer und den Verletzten Kontakt aufnehmen und ihnen seine Anteilnahme ausdrücken und Hilfe anbieten. An seiner nächsten ordentlichen Sitzung werde er über die Zusammensetzung der bernischen Delegation an der offiziellen Trauerfeier vom 29. November 1997 in Zürich beschliessen.
Donnerstag, 20. November 1997
Gehweg zum Bahnhof Oberried
im Bau
Vor einigen Tagen hat das kantonale Tiefbauamt mit dem Bau des
neuen Gehwegs zwischen dem Ausgang Dörfli und dem Bahnhof Oberried
begonnen. Die Arbeiten entlang der Kantonsstrasse Interlaken-Brienz werden
im Frühjahr 1998 beendet.
Montag, 17. November 1997
Verlängerung der Abstellanlage
im Bahnhof Interlaken Ost
Die Eisenbahn-Abstellanlage Lanzenen in Interlaken Ost soll
erweitert werden: Die BLS Lötschbergbahn will die Gleise 10, 13 und
16 um 65, 145 und 115 Meter auf 450, 480 und 400 Meter verlängern.
Noch bis 8. Dezember liegt bei der Gemeinde Interlaken die Planvorlage
auf.Samstag/Sonntag, 15./16. November 1997
Via
Kabelfernsehnetz Bödeli ins Internet
Während der am Freitag eröffneten Interlakner Gewerbeausstellung
(IGA) sie dauert neu nur noch sechs Tage stellt die Kabelfernsehen
Bödeli AG ihr Pilotprojekt «QuickNet» vor: Von November
1997 bis Februar 1998 soll laut einer Pressemitteilung der Internetbetrieb
via Kabelfernsehnetz getestet werden.
Samstag/Sonntag, 15./16. November 1997
Ringgenberger und Goldswiler
Bilderbogen
Herbst am idyllischen Burgseeli, das neue Burgseeli-Planschbecken
nimmt Gestalt an, während Gefahren etwas unterhalb der "Passhöhe"
beim Parkhotel Schnee und Eis drohen und Jesus laut einer roten Inschrift
mit frommem Anstrich am Goldswil-Strassenviadukt zum Gericht kommt.
Samstag, 15. November 1997
Militärhelikopter im
Gebirge vom Sturm umgeblasen
Ein bei der Silberhornhütte des SAC auf 2663 Meter über
Meer mit Seilen verankerter Militärhelikopter von dem bereits etwas
angejahrten Typ Alouette-III ist in der Nacht auf vergangenen Mittwoch
bei stürmischem Wind umgekippt. Die Maschine wurde am Donnerstag mit
einer Super-Puma auf den Militärflugplatz Interlaken geflogen.
Freitag, 14. November 1997
Wiedergeburt der "Jungfrau"
und Aus für die "Rothorn"
Nach der Abschiedsfahrt vom 19. Oktober und verschiedenen Vorbereitungen
sind seit 27. Oktober auf dem in Interlaken West vertäuten Thunerseeschiff
MS "Jungfrau" die ersten Demontagearbeiten im Gange. Die eigentliche
Zerlegung ist im kommenden Frühjahr in Thun vorgesehen und die grossen
Schiffsteile werden voraussichtlich Mitte Mai von der Gegend Neuhaus aus
auf dem Landweg nach Interlaken Ost transportiert. Das auf den Brienzersee
verlegte und modernisierte Schiff soll erstmals im Frühjahr 1999
drei Jahre später als ursprünglich ins Auge gefasst in See
stechen. Mit der Inbetriebnahme der MS "Jungfrau" in der übernächsten
Schiffahrtssaison auf dem Brienzersee soll die 48jährige, zwar noch
bedingt seetüchtige, aber technisch veraltete MS "Rothorn"
sie fasst bis zu 400 Passagiere ausser Dienst gestellt und verschrottet
werden.
Donnerstag, 13. November 1997
Zehn neue Element-Holzhäuser
an der Aare in Goldswil
In der Überbauung «Flöhbach» am rechten
Aareufer in Goldswil sind seit Juni vergangenen Jahres fünf Doppel-Einfamilienhäuser
in Holz-Elementbauweise entstanden.
Mittwoch, 12. November 1997
Stahlnetze für den Ringgenberger Katzenpfad
Voraussichtlich
auf das Jahresende hin kann der seit dem Felssturz vom 1. Januar 1996 wegen
Steinschlaggefahr gesperrte Katzenpfad, ein beliebter Wanderweg zwischen
Interlaken und Ringgenberg, wieder geöffnet werden. Zurzeit werden
mit einem Helikopter in den steilen Hang geflogene Steinschlagnetze aus
Stahl montiert. (Foto: Peter Schmid)
Dienstag, 11. November 1997
Lücke im Berner Oberländer
Velowandernetz wird geschlossen
Drei Kilometer Radwanderweg am linken Thunerseeufer sind im
Bau: Auf dem rund drei Kilometer langen Strassenabschnitt zwischen der
Gipsfabrik Leissigen und dem Güetital bei der A8-Ausfahrt Faulensee
ist damit begonnen worden, bis zum Frühsommer im kommenden Jahr eine
der wichtigsten Lücken im Velowandernetz des Berner Oberlandes zu
schliessen. Die Kosten belaufen sich nach Angaben von Kreisoberingenieur
Josef Zuppiger auf 4,8 Millionen Franken: "Der Radweg ist als Provisorium
bis zum Ausbau der A8 geplant, weshalb in erster Linie eine kostengünstige
Lösung gesucht worden ist."
Sonntag, 9. November 1997
ICE nach Berlin über eine
Stunde lang blockiert
Wegen einem bei stürmischem Wetter zwischen den Bahnübergängen
Interlaken West und Marktgasse auf die Speiseleitung gefallenen Baumast
und einem dadurch verursachten Kurzschluss konnten die Züge zwischen
den beiden Interlakner Bahnhöfen am Sonntagvormittag während
79 Minuten nicht verkehren. Die Passagiere wurden mit Bussen befördert.
Freitag, 7. November 1997
Taxihalter bei Auseinandersetzung
verletzt
Bei einer handgreiflichen Auseinandersetzung vor dem Interlakner
Westbahnhof am frühen Mittwochabend hat der Taxihalter Stephan Schranz
nach eigenen Angaben mittelschwere Kopfverletzungen erlitten. Bei dem Streit
sei ihm eine geladene Pistole von einem seiner Kontrahenten entwunden worden.
Unklar ist, ob die von der Kantonspolizei sichergestellte Waffe bei der
Auseinandersetzung entsichert war oder nicht.
Donnerstag, 6. November 1997
Auch als Regierungsrätin
will Dora Andres dem östlichen Berner Oberland treu bleiben
In drei Wahlgängen ist die 40jährige Brienzer Grossrätin
Dora Andres von den Delegierten der Freisinnig-Demokratischen Partei (FDP)
des Kantons als Regierungsratskandidatin für die Wahlen im April 1998
nominiert worden. Andres soll nach dem Rücktritt von Polizei- und
Militärdirektor Peter Widmer zusammen mit dem bisherigen Vorsteher
der Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion, Mario Annoni, für die
FDP im kommenden April in die Regierungsratswahlen steigen. Dora Andres
ist im Fall einer Wahl nicht nur die erste freisinnige Regierungsrätin
im Kanton Bern, sondern mit ihr wäre auch nach einer Reihe von Jahren
das östliche Oberland wieder in der Kantonsregierung vertreten.
Donnerstag, 6. November 1997
Bis jetzt keine Schadenersatzforderung
ARA Region Interlaken: Wie weiter nach Verwaltungsgerichtsentscheid?
Beim Gemeindeverband Abwasserreinigungsanlage (ARA) der Region Interlaken
ist bis Dienstag abend keine Schadenersatzforderung eingegangen: Nach dem
Entscheid des Verwaltungsgerichts, das der Peter Grossmann AG in Brienz
recht gegeben hatte, wollte Geschäftsführer Christian Hulliger
wie im OV/Echo vom 25. Oktober berichtet zusammen mit einem Juristen
das weitere Vorgehen prüfen, bislang anscheinend ohne Ergebnis.
Mittwoch, 5. November 1997
Vom Fussgängerstreifen in
die Büsche...
Das Werk dürfte gut gemeint, aber noch nicht ganz vollendet
sein: Ein neuer Fussgängerstreifen auf der Allmendstrasse bei der
Einmündung des Burgerweges in Interlaken endet nämlich vorerst
im Grünen vor einem niedrigen Nadelgewächs.
Subject: "Zweibeinige Esel"?
Date: Wed, 05 Nov 1997 14:16:48 +0100
From: hans urfer <housi@pobox.ch> Reply-To: urferhousi@bluewin.ch
Organization: berner oberländer To: Peter Schmid <p.schmid@beo-news.ch>
Wie ich der heutigen Mittwochausgabe des OV und BO die Geschichte erschien auch in den Berner Oberland News entnehmen konnte, war ja zwischen Ostbahnhof Interlaken und Militärflugplatz am Dienstag "tierisch" was los. Du schreibst im "Lead", dass die Elefanten von Eseln erschreckt wurden und dass weder Tiere noch Menschen zu Schaden kamen. Weiter im Text ist nachzulesen, dass die Esel eine Böschung hinuntergerannt kamen. Meine Frage: handelt es sich bei den "dahergerannten" Eseln nun um Zweibeiner oder Vierbeiner? Da weder Tiere (Elefanten) noch Menschen (etwa die Esel???) zu Schaden kamen, muss ich schwer annehmen, dass dieses Jahr die Samichläuse wohl zu früh auf der (Lande-)Piste unterwegs sind, oder?
Gruss Housi Urfer
Mittwoch, 5. November 1997
Spatenstich beim Bahnhof Interlaken
Ost: Investionen von 43 Millionen Franken
Auf dem abgeernteten Maisfeld südlich des Bahnhofs Interlaken
Ost ist zu Beginn der Woche mit der Ausführung der ersten Etappe der
Überbauung "Uechtere" begonnen worden.
Dienstag, 4. November 1997
Vier junge Zirkuselefanten durchgebrannt
Auf dem Fussmarsch vom Bahnhof Interlaken Ost zum Militärflugplatz
sind heute vormittag um 10 Uhr vier junge Elefanten des Zirkus Knie von
Eseln erschreckt worden: Die Elefanten brannten durch, durchbrachen einen
Zaun und erklommen eine Böschung der Autobahn. Die Dickhäuter
sollen sich dort aber nur ganz kurz aufgehalten und auch die Fahrbahn selber
nicht betreten haben, ehe sie Rufen der älteren Tiere eine Art lautes
Knurren folgten und ihr Stallzelt aufsuchten. Die Autobahn bei Interlaken
wurde als Sofortmassnahme während einiger Minuten gesperrt.
Montag, 3. November 1997
Ansichtskarten-Idylle in Brienz Prachtsherbst im Berner Oberland
Strahlende
Sonne, blauer Himmel, in den höheren Lagen frischer Schnee und in
den glasklaren Fluten des Brienzersees spiegeln sich herbstbunte Laubbäume
und die Kirche von Brienz würde es sich nicht um das herbstliche
Prachtswetter im Berner Oberland, sondern um eine Ansichtskartendarstellung
handeln, müsste geradezu von Kitschfarben gesprochen werden!
Aber Vorsicht: Auch an sonnigen Herbsttagen mit milden Temperaturen können an exponierten schattigen Stellen, etwa in engen Bergtälern ebenso wie in Waldpartien oder auf Brücken Fahrzeuge unvermutet ins Rutschen und ins Schleudern geraten.
Unser
Bild links zeigt Motorradfaher, die vorsichtig auf einen reifglatten Abschnitt
der Sustenpassstrasse bei der Postautohaltestelle «Mühletal»
oberhalb von Wyler bei Innertkirchen passieren. (Fotos: Peter Schmid)
Samstag, 1. November 1997
Geschäfte in Tourismusorten
dürfen an 365 Tagen offenhalten
Aufgrund des neuen Gesetzes über Handel und Gewerbe dürfen
im Kanton Bern in den vom Regierungsrat bestimmten Oberländer Tourismusorten
die Geschäfte an 365 Tagen im Jahr und damit nicht mehr nur während
der Saison und sowohl unter der Woche als auch an Sonntagen und an Feiertagen
länger geöffnet sein: Das Polizeiinspektorat Interlaken erinnert
in einer Publikation im jüngsten Amtsanzeiger, "in überwiegend
vom Tourismus abhängigen Gemeinden" könnten die Geschäfte
von 6.00 bis 22.30 Uhr offenhalten.
Samstag, 1. November 1997
«Die Zitrone Gemeinde
ist ausgepresst»
Fast eine Million Franken Defizit in Ringgenberg: Der Ringgenberger
Voranschlag 1998 sieht bei der laufenden Rechnung mit einem Gesamtaufwand
von rund 11,6 Millionen Franken einen Aufwandüberschuss von gerundet
980'000 Franken vor. «Das unerfreuliche Ergebnis war zwar für
die Behörden keine Überraschung und kann wohl vermutlich nochmals
mit Eigenmitteln aufgefangen werden», wird in einer Mitteilung aus
dem Gemeinderat von Ende Oktober festgehalten: «Die bereits hohe
Gemeindesteueranlage von 2,8 Einheiten und die übrigen, recht hohen
Anlagen wie bei Liegenschaftssteuer, Feuerwehrpflichtersatz, Gebühren
und so weiter sollen deshalb unverändert bleiben.»
Freitag, 31. Oktober 1997
Zwei Drittel der neuen BOB-Geleise
gebaut
Auf der Eisenbahnstrecke zwischen Wilderswil und Zweilütschinen
ist gestern Donnerstagmorgen, 8 Uhr, bis heute Freitag, 7 Uhr, ein 2,2
Kilometer langes neues Geleise angeschlossen worden. Während dieses
23stündigen Betriebsunterbruchs wurden die Passagiere der Berner Oberland-Bahnen
AG (BOB) wie angekündigt mit Bussen befördert.
*
Ringgenberg-Goldswil: Baden
zwischen Enten und Seerosen
Swim amongst ducks and water lilies
Inmitten einer unverfälschten reizvollen Naturlandschaft in Ringgenberg-Goldswil, oberhalb des Brienzersees, liegt das Burgseeli (Bild). Das Moorgewässer wird ausserordentlich langsam umgewälzt und die natürliche Trübung fängt das Sonnenlicht besser auf, so dass die Temperatur im Frühling innerhalb weniger Tage um einige Grade ansteigt. Die stets hohe Wassertemperatur, bis zu 26 Grad Celsius, macht das Baden von Mai bis September zur Wonne. Bild: Sogar im Spätherbst ist das Burgseeli ein Kleinod der Natur.
It really is true: You can swim in the middle of an unspoiled beauty of a nature Reserve. "Burgseeli" lies between Ringgenberg and Goldswil in a hollow flanked by the mountains of the "Hardergrat" and a rock outcrop , the so called "Burg". The water's warm temperature reaching up to 26°C/77°F allows bathing from as early as May through September.
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Die Oberländer Presse online:
Nachrichten
der Schweizerischen Depeschenagentur (SDA) ![]()
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Relation
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Alpina in Matten bei Interlaken
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Anfragen bitte an Peter Schmid
Kreuzli, CH-3852 Ringgenberg Telefon Wohnung
und Fax: 0041 33 821 10 60
Workstation Ringgenberg: Telefon 0041 33 821 10 61 (Vorwahl in der Schweiz:
033)
E-Mail: p.schmid@beo-news.ch
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