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Der Thuner Regierungsstatthalter wird Kirchenschreiber
Anton Genna wechselt in den Stab der reformierten Landeskirchen Bern–Jura
rst/S. Der Regierungsstatthalter des Amtsbezirks Thun, Anton Genna hat auf Ende Februar 2003 seine Demission eingereicht, nachdem er heute Mittwoch vom Synodalrat der reformierten Kirchen Bern-Jura zum Kirchenschreiber mit Amtsantritt am 1. März 2003 gewählt worden ist.
Regierungsstatthalter
Anton Genna hat per Ende Februar 2003 seine Demission eingereicht. (Bild:
zvg)
Der Abschied erfolge mit einem lachenden und einem weinenden Auge, führt
Genna in einer Medienmitteilung aus: «Vorab freue ich mich sehr auf
die neue Herausforderung, die mich im Stab des Synodalrates der reformierten
Landeskirchen erwartet.» Natürlich tue jeder Abschied
auch weh: Er habe in den letzten 14 Jahren eine spannende und in jeder
Hinsicht befriedigende, wenn auch manchmal nicht einfache und auch belastende
Aufgabe zu erfüllen gehabt: «Ich bin zahlreichen Menschen begegnet,
die mir viel bedeuten und ich habe viele Behörden kennen und schätzen
gelernt, die ihre öffentlichen Aufgaben mit Engagement und Geradlinigkeit
erfüllen.» Wenn er nun eine neue Herausforderung annehme, so
entspreche dies aber einer gesunden Ämterrotation. Er verlasse sein
Amt zu einem Zeitpunkt, in welchem die Zukunft der dezentralen Verwaltung
des Kantons Bern offen und unklar sei, lässt Genna in der Medienmitteilung
abschliessend verlauten: «Im Interesse einer harmonischen Entwicklung
hoffe ich, dass es gelingen wird, auch im 21. Jahrhundert keine unnötigen
Gräben zwischen Stadt und Land zu öffnen, sondern das gegenseitige
Verständnis zu fördern. Im Amtsbezirk Thun konnten wir bisher
erfahren, dass von einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Stadt
und Land alle profitieren können.» Er wünsche «seinem»
Amtsbezirk eine gedeihliche Zukunft.
Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist,
Kreuzli, CH-3852 Ringgenberg
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