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Auch an der Fussgängerbrücke über die Autobahn A 8 sind immer zwei Leitungen verlegt worden, eine für den Vorlauf mit einer Wassertemperatur von 90 bis 100 Grad und eine für den Rücklauf mit einer Wärme von 60 bis 80 Grad. Ende Woche wurde am nördlichen Brückekopf damit begonnen, die abgewinkelten Verbindungsstücke zu verlegen.  (Fotos: Peter Schmid)

Freitag/Samstag 15/16. September 2000

Fernwärme-Heisswasserrohre über die Autobahn A 8 verlegt

S. Zusammenschluss der in Matten und Wilderswil bereits in den Boden verlegten Fernwärmeleitungen: Aussen an der östlichen Betonbrüstung der Fussgängerbrücke über die Autobahn A 8 in der Aegerti sind zwischen den beiden Brückenköpfen isolierte Heisswasserrohre angebracht worden. Die Fernheizzentrale  in Wilderswil geht voraussichtlich in der zweiten Oktoberhälfte in Betrieb. – Gut ein halbes Jahr nach Baubeginn geht die Fernheizzentrale der Altholz-Verwertungsanlage Region Interlaken AG (Avari) voraussichtlich in der zweiten Oktoberhälfte in Betrieb. Der genaue Zeitpunkt der Eröffnung hängt nach Angaben des Verwaltungsratspräsidenten der Avari AG, Nationalratspräsident Hanspeter Seiler aus Ringgenberg, vom Verlauf der letzten Rohrverlegungsarbeiten ab. Laut Seiler hat der Terminplan bis jetzt eingehalten werden können.

Arbeitsplatz in luftiger Höhe über der Autobahn: Für die Errichtung der Gerüste wurden jeweils einzelne Fahrspuren der Autobahn gesperrt.

Mit dem Bau der Hauptleitung – sie führt von der Fernheizzentrale in Wilderswil entlang der BOB-Linie über die Autobahn A 8 nach Matten und endet beim Swisscomgebäude in Interlaken – war am Montag, 27. März 2000 am Höheweg in Interlaken – siehe auch Bericht «Grabarbeiten für Heisswasserleitungen am Interlakner Höheweg» – begonnen worden. Schon ein paar Tage vorher, am Dienstag, 21. März, wurde im Rosshaag in Wilderswil – Bericht «Baubeginn für das Avari-Fernheizkraftwerk / Eine reduzierte Anlage soll im Herbst 2000 den Betrieb aufnehmen» vom Mittwoch, 22. März 2000 – mit einem Hydraulik-Bagger der Spatenstich für den Bau des Fernheizkraftwerks Jungfrauregion ausgeführt.

Das Holzschnitzel-Fernheizkraftwerk Jungfrauregion in Wilderswil geht voraussichtlich in der zweiten Oktoberhälfte in Betrieb.

Das reduzierte Fernheizkraftwerk – auf die ursprünglich vorgesehene Stromerzeugung wird verzichtet – soll auf gut 17 Millionen Franken zu stehen kommen. Schon in diesem Herbst soll die Anlage den Betrieb aufnehmen und aus Holzschnitzeln erzeugte Wärme über die rund dreieinhalb Kilometer lange doppelte Hauptleitung an verschiedene öffentliche und private Gebäude in Wilderswil, Matten und Interlaken abgeben.

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