Samstag, 9. September 2000
Auch die talseitige Brückenhälfte ist betoniert
Kantonsstrasse Brünig–Hasliberg: Neue Brücke mehr als doppelt so lang
S. Gut zwei Monate nach Baubeginn ist auch die talseitige Hälfte der neuen Lauenenbachbrücke der Kantonsstrasse Brünig–Hasliberg in Hasliberg-Hohfluh fertig betoniert. Die diesjährigen Bauarbeiten dauern voraussichtlich zur Hauptsache nicht wie ursprünglich geplant bis Ende Oktober 2000, sondern sie sollen bereits im Laufe dieses Monats abgeschlossen werden. Die neue Brücke ist mit 13 Metern mehr als doppelt so lang wie ihre Vorgängerin.
Nach
der bergseitigen Brückenhälfte ist die neue Brücke auch
auf der Talseite fertig betoniert. (Foto: Peter Schmid)
Die diesjährigen Bauarbeiten – siehe auch Bericht «Arbeiten an der Lauenenbachbrücke voraussichtlich früher abgeschlossen als erwartet» vom Montag, 14. August 2000 – sollen zur Hauptsache bereits im Laufe des Septembers abgeschlossen werden. Ursprünglich war laut Projektleiter Jürg Zingg vom Oberingenieurkreis I im kantonalen Tiefbauamt damit bis Ende Oktober 2000 gerechnet worden, doch seien die Bauarbeiten schneller als erwartet vorangekommen. Die Abschlussarbeiten seien weiterhin für den Frühling 2001 geplant. Während der gesamten Bauzeit wird der Verkehr laut einer Medienmitteilung mit einer radargesteuerten Lichtsignalanlage geregelt, die Bewegungen wahrnehmen und auf herannahenden Fahrzeuge rasch reagieren könne: «Die Zufahrten zu den privaten Liegenschaften werden jederzeit gewährleistet.»
Die gesamten Baukosten einschliesslich Planung und Nebenarbeiten – siehe auch Bericht «Lauenenbachbrücke in Hasliberg-Hohfluh wird saniert» vom 3. Juli 2000 – belaufen sich nach Angaben des kantonalen Tiefbauamtes auf rund 360'000 Franken. Untersuchungen im letzten Herbst hatten nach Angaben von Projektleiter Jürg Zingg ergeben, dass die Bausubstanz der in den frühen sechziger Jahren erstellten Lauenenbachbrücke im Ortsteil Hohfluh der Gemeinde Hasliberg sehr schlecht sei und den heutigen Anforderungen nicht mehr genüge: «Deshalb wird die Brücke abgebrochen und durch einen Neubau an selber Stelle ersetzt.» Gleichzeitig werde die Bacheinengung im Brückenbereich korrigiert: «Die neue Brücke wird mit 13 Metern mehr als doppelt so lang sein wie ihre Vorgängerin.»
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