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Mittwoch, 13. September 2000

Mit «Pfui Tüüfu» gegen das illegale Verbrennen von Abfällen

S. «Pfui Tüüfu» gegen illegales Verbrennen von Abfällen: Das Kantonale Amt für Gewässerschutz und Abfallwirtschaft (GSA) und das Kantonale Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (KIGA) führen in den Monaten September und Oktober eine breit angelegte Kampagne «Pfui Tüüfu» durch. Mit Inseraten, Flugblättern, Plakaten und Radiospots soll die Bevölkerung des Kantons Bern über die geltenden Bestimmungen und die schädlichen Folgen des illegalen Verbrennens im Freien informiert werden.

Plakat in Oberried am Brienzersee: «Illegal Abfall verbrennen setzt unnötig Gift frei.» (Foto: Peter Schmid)

Privatpersonen und Gewerbe im Kanton Bern – siehe auch Bericht «Die wichtigste Emissionsquelle von Dioxin» vom Mittwoch, 30. August 2000 verbrennen laut einer Medienmitteilung jährlich illegal schätzungsweise 5000 bis 10'000 Tonnen Abfälle. Obschon dies lediglich etwa zwei Prozent der brennbaren Abfälle entspreche, würden dadurch mehr Schadstoffe freigesetzt als durch die Verbrennung des restlichen Abfalls in den Kehrichtverbrennungsanlagen.

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