Donnerstag, 21. September 2000
Interlakner Jungbürgerfeier 2000: Kursaal und Sportanlage
goe/S. Die diesjährige Interlakner Jungbürgerfeier spannte den Bogen vom Glücksspiel zu sportlichen Spielen. Nach einer Besichtigung des Kursaal und dem Nachtessen auf der Sportanlage Lanzenen wurden den 18jährigen die Bürgerbriefe ausgehändigt.
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den Jungbürgern besichtigt: Casino-Kursaal Interlaken. (Foto: Peter
Schmid)
Traditionsgemäss lädt der höchste Interlakner, der amtierende Präsident des Grossen Gemeinderates, zur Jungbürgerfeier ein. Dieses Jahr folgten 13 der insgesamt 31 Jugendlichen des Jahrgangs 1982 der Einladung von Hanspeter Joost, was einer Beteiligung von 42 Prozent entspricht. Dieses Interesse entspricht den Zahlen aus andern Jahren. Leider muss auch jedes Jahr wieder festgestellt werden, dass rund ein Drittel aller Eingeladenen auf die Einladung überhaupt nicht reagiert, sich also auch nicht abmeldet. – Die Teilnehmer durften auf ihrem Rundgang durch die Räume des Kursaals Interlaken auch hinter die Kulissen schauen. Kursaaldirektor Rolf Zingg konnte auf verschiedene Besonderheiten hinweisen, auf die Pracht der älteren Räume und die damit verbundenen Unterhaltskosten, aber auch auf die neusten Ausbauschritte. Obwohl die Jungbürger mit 18 Jahren mündig geworden sind, dürfen sie das Spielcasino noch nicht besuchen. Die schweizerischen Spielcasinos haben sich darauf verständigt, den Zutritt erst mit 20 Jahren zu gewähren. Auf dem Rundgang durch den Kursaal konnten die Jungbürger trotzdem einen Blick in den Glücksspielbereich werfen. Nach dem Apéro ging es auf die Sportanlage Lanzenen des Fussballklubs Interlaken. Hier erzählte Bernhard von Gunten als Geschäftsführer des Fussballklubs und Trainer der ersten Mannschaft aus der Geschichte des FC Interlaken und wies auf den grossen Aufwand hin, der vielen Sportclubs in der Juniorenbetreuung anfällt. Er dankte deshalb auch den Gemeindebehörden für die finanzielle Unterstützung der Sportvereine, welche die Betreuung der Junioren erst möglich mache.
Bürgerbriefe
Beim anschliessenden Nachtessen im Klublokal des Fussballklubs verteilte Hanspeter Joost, assistiert von Gemeindeschreiber Philipp Goetschi, die Bürgerbriefe. Er rief die neuen Stimm- und Wahlberechtigten auf, von ihren politischen Rechten rege Gebrauch zu machen. Nur wer sich engagiere, habe die Möglichkeit seine Zukunft selber mitzugestalten.
An der Jungbürgerfeier nahmen teil und erhielten den Bürgerbrief: Martin Blaser, Silvia Fluri, Monika Hofer, Nicole Heim, Valeria Keuffer dit Barrelet, Sabine Michel, Sebastien Miksa, Patrick Müller, Oliver Paa, Janine Rufener, Christof Schmid, Annette Steinle und Alain Zenger. Sie wurden von folgenden Mitgliedern des Büros des Grossen Gemeinderates begleitet: Präsident Hanspeter Joost mit Ehefrau Heidi Joost, 1. Vizepräsidentin Eva Staehelin, 2. Vizepräsident Jürg Rufener mit Ehefrau Regula Rufener, Stimmenzählerin Daniela Francioli mit Ehemann Guido Francioli und Gemeindeschreiber Philipp Goetschi mit Ehefrau Elsbeth Goetschi.
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