Montag, 25. September 2000
Nochmals sechs Wochen Umleitung über die Brünigstrasse
Zweite Intensivphase bei der Sanierung der Kantonsstrasse Brienz–Meiringen
aid/S. Die Sanierung «Mäderen» auf der Kantonsstrasse Brienz–Meiringen kommt in die zweite Intensivbauphase. Vom Montag, 2. Oktober bis zum 11. November 2000 wird die Strasse zwischen der Abzweigung Brienzwiler und dem Kreisel Balm zum zweiten Mal in diesem Jahr gesperrt. Der Verkehr wird über die Brünigstrasse umgeleitet.
Auf
dem rund zwei Kilometer langen unteren Abschnitt liegt die Strasse auf
schlechterem Untergrund und lässt deshalb aufwendigere Arbeiten erwarten.
(Foto: Peter Schmid)
Der rund zwei Kilometer lange gefährliche und schmale Abschnitt der Kantonsstrasse Brienz–Meiringen zwischen dem Anschluss an die Autostrasse A 8 und dem Kreisel Balm wird laut einer Medienmitteilung von heute Montag – siehe auch Bericht «Erdbewegungsarbeiten für Kantonsstrassensanierung» vom vergangenen Freitag, 22. September 2000 – umfassend saniert. Die Strasse soll durchgehend auf sieben Meter verbreitert – siehe auch Bericht «Vier Kilometer langer Abschnitt saniert» vom Samstag, 10. Juni 2000 – und der Belagsaufbau umfassend erneuert werden. Im Mai und Juni 2000 sei einer ersten Phase der vier Kilometer lange Strassenabsohnitt zwischen dem Kreisel Unterbach und dem Kreisel Balm saniert worden. In den vergangenen Wochen seien verschiedene Nebenarbeiten ausserhalb der Strasse durchgeführt worden: Deshalb sei dem Verkehr – siehe auch Bericht «Erneut Verkehrsumleitung über die Brünigstrasse in Sicht» vom Mittwoch, 30. August 2000 – teilweise nur eine Fahrspur zur Verfügung gestanden.
Am Montag, 2. Oktober 2000 wird nach Angaben des Strasseninspektorats Oberland Ost die zweite Sanierungsetappe in Angriff genommen. Auf dem zwei Kilometer langen Abschnitt zwischen der Abzweigung Brienzwiler und dem Kreisel Unterbach soll die Fahrbahn aufgerissen und zügig saniert werden. Für diese Arbeiten müsse die Kantonsstrasse erneut gesperrt werden: «Da auf dem oberen Teilstück, das bereits im Frühjahr saniert wurde, noch ein Sickergraben eingebaut wird, muss die ganze Strecke zwischen der Abzweigung Brienzwiler und dem Kreisel Balm für sechs Wochen gesperrt werden.» Bereits vom 2. Mai bis 9. Juni 2000 war der Durchgangsverkehr über Brienzwiler, Gnoll und Hausen umgeleitet worden.
Die zweite Sanierungsetappe ist laut der jüngsten Medienmitteilung zwar deutlich kürzer als die erste. Der Strasse liege hier aber auf schlechterem Untergrund und lasse aufwendigere Arbeiten erwarten. Zudem werde der Kreisel Unterbach definitiv ausgebaut. Als erster Kreisel nach der Nationalstrasse von Bern her sei dieses Bauwerk vor zwei Jahren – siehe auch Berichte «Rund 33'000 Lastwagenfahrten in drei Jahren» vom Freitag, 6. März 1998 und «Strassensanierung für rund fünf Millionen Franken» vom Freitag, 5. Juni 1998 – nur als Versuch mit einem reduzierten Durchmesser von 26 Meter erstellt worden: «Nachdem sich der Kreisel im Versuchsbetrieb bewährt hat, soll er nun seine endgültige Form mit 30 Meter Durchmesser erhalten.»
Die Fertigstellung der Arbeiten ist im kommenden Jahr vorgesehen. Die gesamten Baukosten belaufen sich nach Angaben des kantonalen Tiefbauamtes – siehe auch Bericht «Sanierung der Kantonsstrasse Brienz–Meiringen» vom Samstag, 8. April 2000 – auf 4,75 Millionen Franken. Den überwiegenden Teil zahlen der Bund (2,45 Millionen Franken) und der Kanton (2,26 Millionen Franken).
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