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Montag, 11. September 2000

Herrliches Wander- und Ausflugswetter am Wochenende

Grosser Andrang bei den Bergbahnen im östlichen Berner Oberland

S. Bei prächtigem Spätsommerwetter mit strahlender Sonne aus einem fast wolkenlosen Himmel herrschte am Wochenende reger Andrang auf die Bergbahnen im östlichen Berner Oberland.

Auf der Talstation der Brienz–Rothorn-Bahn (BRB) drängten sich bereits am Samstag viele Ausflügler. (Fotos: Peter Schmid)

Das schöne Wetter und angenehme Temperaturen – die Nullgradgrenze lag auf rund 4000 Meter über Meer – lockte Wanderer und Ausflügler am vergangenen Wochenende zu Tausenden in die Berge. Allein bei der Schilthornbahn wurden sowohl am Samstag wie auch am Sonntag jeweils rund 2000 Bergfahrten auf den 2970 Meter hohen «Piz Gloria» gezählt. Das bedeutet nach Angaben von Schilthornbahn-Verkaufsleiter Nick Rubi zwar noch keine Rekordfrequenzen, entspreche aber sehr guten September-Tagen. Gute Frequenzen über das Wochenende auch bei der Jungfraubahnen-Gruppe: Bei der Jungfraubahn (JB) wurden am Samstag 3557 und am Sonntag 3406 Ankünfte auf dem Jungfraujoch (3454 Meter über Normalnull) registriert. Betriebsintern wird nach Angaben von Urs Kessler, Leiter Marketing und Betrieb der Jungfraubahnen – siehe auch Bericht «Mehr als 108'000 Bergfahrten zum Top of Europe / Rekordergebnis für die Jungfraubahn im vergangenen Juli auch ohne Raiffeisen-Aktion» vom Donnerstag, 3. August 2000 – eine gut über den Tag verteilte Frequenz von etwa 4500 Bergfahrten als Limite betrachtet, bis zu der die Qualität des Angebots gewährleistet sei. Die Wengernalpbahn (WAB) brachte von Grindelwald und Lauterbrunnen her am Samstag 4924 und am Sonntag 4663 Ausflügler und Wanderer auf die Kleine Scheidegg. Die Schynige-Platte-Bahn (SPB) beförderte am Samstag 1828 und am Sonntag 2654 Passagiere bergwärts. Bei der Harderbahn in Interlaken waren es 580 beziehungsweise 801 Bergfahrten zum Harder Kulm auf 1304 Meter über Normalnull.

Damit alles wie geschmiert läuft, braucht auch die BRB-Dampflokomotive Nr. 7 ab und zu einen Sprutz aus dem Ölkännchen.

Auch die Brienz–Rothorn-Bahn (BRB) meldet zwei Spitzentage mit ziemlich starken Passagieraufkommen: Laut Marketing-Assistentin Christa Anderegg wurden am Samstag 1964 und am Sonntag 2439 Bergfahrten gezählt. Ein sehr gutes wenn nicht sogar rekordverdächtiges Sommerwochenende auch bei den Sportbahnen Hasliberg–Käserstatt: Nach Angaben ihres Betriebsleiters Otto Wyss konnten am Samstag 1400 und am Sonntag 2100 Bergfahrten registriert werden. Die Meiringen–Hasliberg-Bahnen AG meldeten rund 2500 und 3000 am Samstag und Sonntag beförderte Passagiere. Sehr gute Frequenzen auch bei den Grindelwalder Firstbahnen: Bei der Talstation in Grindelwald bestiegen laut Kassier Konrad Wyss an beiden Tagen je an die 3000 Passagiere die Sechser-Seilbahngondeln nach Bort, Schreckfeld und auf die 2200 Meter über Normalnull gelegene Bergstation First. Ebenfalls von einem Super-Sommerwochenende wird bei der Gondelbahn Grindelwald–Männlichen (GGM) gesprochen: An beiden Tagen sind laut GGM-Betriebsleiter Peter Röthlisberger je rund 2000 Bergfahrten verzeichnet worden. Die Luftseilbahn Wengen–Männlichen (LWM) registrierte am Samstag 796 Bergfahrten, am Sonntag deren 1065.

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