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| FC Thun: Verurteilte Spieler wieder im Trainings- und Spielbetrieb
Die beiden in der Sexaffäre verurteilten Spieler der 1. Mannschaft des FC Thun sowie die beiden U21-Nachwuchsspieler werden per sofort in den Spiel- und Trainingsbetrieb reintegriert.
pd/bns. Mit dem Empfang des strafrechtlichen Urteils betrachtet der FC Thun laut einer Medienmitteilung das erstinstanzliche Strafverfahren in der Sexaffäre als abgeschlossen. Es sei davon auszugehen, dass weder die Verteidigung noch die Staatsanwaltschaft appellierten. Damit dürfte nach Auffassung des FC Thun die strafrechtliche Aufarbeitung dieser Sache definitiv abgeschlossen sein: «Die Spieler haben für ihre Straftat Sühne getan beziehungsweise sie werden es durch Bezahlung der Bussen und der Genugtuung an das Opfer noch tun, womit für den FC Thun kein Anlass besteht, die beiden Spieler der 1. Mannschaft sowie die beiden U21-Nachwuchsspieler nochmals zu bestrafen. Deshalb werden sie per sofort in den Spiel- und Trainingsbetrieb reintegriert.» Um künftig derartige Vorfälle möglichst unterbinden zu können, seien bereits ein Verhaltenskodex ausgearbeitet und die Spieler bezüglich dieser Problematik sensibilisiert worden: «Damit ist diese Sache für den FC Thun abgeschlossen.»
Das vom Thuner Einzelgericht hatte am Dienstag 13. Mai 2008 – siehe auch Fussball: Lizenzen für den FC Thun erteilt – vier weitere in die Sexaffäre verwickelte Spieler des FC Thun, zwei Spieler der 1. Mannschaft und zwei Nachwuchsfussballer, zu bedingten Strafen verurteilt. Die Spieler der ersten Mannschaft und die Nachwuchsspieler erhielten laut Medienberichten Geldstrafen zwischen 2700 und 4950 Franken sowie Bussen und müssten ihrem Opfer einem zur Tatzeit 15jährigen Mädchen je 1000 Franken Genugtuung bezahlen. «Die neue Klubleitung des FC Thun hat die Urteile gegen Spieler aus der 1. Mannschaft sowie gegen Nachwuchsspieler aus der U21-Mannschaft zur Kenntnis genommen», heisst es in einer zusätzlichen Stellungnahme zu der Sexaffäre (siehe auch Bedingte Geldstrafe und Busse für ehemaligen Spieler des FC Thun vom Freitag 2. Mai 2008):«Der FC Thun, nicht Prozesspartei und auch nicht ins Verfahren involviert, wird als Arbeitgeber erwähnter Spieler die Urteile und die Situation nun analysieren. Mit den Direktbetroffenen werden sofort Gespräche geführt. Vor dem Hintergrund der strafrechtlichen Verurteilung und der damit geleisteten Sühne sowie unter Miteinbezug der Planung für die kommende Challenge-League-Saison 2008/09 wird die Klubführung demnächst über die Zukunft der involvierten Spieler orientieren.»
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