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Sonntag 25. Mai 2008
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Ringgenberg-Goldswil am Brienzersee
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Gründung der Holzwärme Grindelwald AG

Mit dem Ziel den Ausstoss von zirka 4800 Tonnen Kohlendioxid zu neutralisieren plant eine neugegründete Partnergesellschaft mit dem Namen «Holzwärme Grindelwald AG» ein 14 Millionen Franken teures Holzheizwerk.

pd/bns. Die Holzwärme Grindelwald AG, deren Gründung für vergangenen Freitag in einer Vorabmeldung der BKW FMB Energie AG angekündigt aber seither nicht bestätigt worden ist, will mit dem geplanten Holzheizwerk kohlendioxidneutrale Wärmeenergie aus der Verbrennung von einheimischen Waldhackschnitzeln, Sägereirestholz und Altholz aus der Region Grindelwald gewinnen: «Die voraussichtliche Leistung der Anlage beträgt 7500 Kilowatt.» Die Anlage soll von der Elektrizitätswerk Grindelwald AG betrieben werden: «Die Projektkosten belaufen sich auf gegen 14 Millionen Franken. »

Partner der Holzwärme Grindelwald AG sind laut der Medienmitteilung die Einwohnergemeinde Grindelwald, die Sol-E-Suisse AG – eine Tochter der BKW FMB Energie AG – und die Elektrizitätswerk Grindelwald AG. Die drei Gründungsaktionäre hätten potentielle Wärmeabnehmer eingeladen, Aktionäre der Gesellschaft zu werden. Beabsichtigt sei zusammen mit lokalen Partnern – so namentlich dem Hotelierverein Grindelwald sowie dem Handwerker- und Gewerbeverein Grindelwald – ein umweltfreundliches Holzheizwerk für Grindelwald zu bauen: «Die Verwertung des weitgehend aus den Wäldern der engeren Region stammenden Holzes soll jährlich die Verbrennung von 1,8 Millionen Liter Heizöl ersetzen, was rund 90 Fahrten von schweren Tanklastwagen nach Grindelwald entspricht. Mit dem Holzheizwerk lässt sich der Ausstoss von zirka 4800 Tonnen Kohlendioxid neutralisieren.»
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