| Grundsatzerklärungen des Oberländerrats
Der aus Grossräten aller Parteien aus dem Oberland zusammengesetzte Oberländerrat bedauert in einer Grundsatzerklärung den Entscheid des Verwaltungsgerichts betreffend das Projekt zur Vergrösserung des Grimselsees.
pd/bns. Das Vorhaben – siehe auch Baubewilligungsverfahren für Ausbauprojekt an der Grimsel aufgehoben vom
Freitag 4. April 2008 – wird in einer Medienmitteilung als volkswirtschaftlich von grosser Bedeutung bezeichnet: «Wie auch immer das Verfahren weitergeht, wird das dringend nötige Bauvorhaben im Berner Oberland, welches die erneuerbare Energie fördert und die Effizienz eines bestehenden Energieproduzenten steigert, leider verzögert.»
In einer weiteren Grundsatzerklärung unterstützt der Oberländerrat die bauliche Erweiterung des Gebäude der Schule für Holzbildhauerei (Schnitzlerschule) in Brienz. Vorgesehen seien die Schaffung eines Kompetenzzentrums für kunsthandwerkliche Berufe, das Erstellen von Räumen für den Kulturgüterschutz und für die Schulung sowie ein behindertengerechter Ausbau.
Weiter wurden laut der Medienmitteilung die das Berner Oberland betreffenden Vorstösse der Oberländer Grossräte besprochen (Verschleuderung des kulturellen Erbes im Zusammenhang mit den Schlossverkäufen, Standesinitiative für ausreichende Bundesmittel für den Hochwasserschutz, Vorprojekt Umfahrungsstrasse Frutigen, Zentralisierung der Zivilstandsämter und Ausweiszentren).
Zum Schluss orientierte der Präsident der «Volkswirtschaft Berner Oberland» über die Namensänderung der Volkswirtschaftskammer und die Absicht, die Generalversammlung in Zukunft vom Samstag auf den Freitag zu verlegen; die nächste findet also am 8. Mai 2009 statt.
Der zurzeit von Grossrat Walter Messerli aus Interlaken geleitete Oberländerrat traf sich unter dem Patronat der «Volkswirtschaft Berner Oberland», vertreten durch deren Präsidenten Peter Rychiger und die Geschäftsführerin Susanne Huber in Spiez.
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