Beau Rivage Interlaken: Guter Start der neuen Hoteldirektorin
Amelie Wegener, seit Ende Dezember 2007 neue Direktorin des Interlakner Fünfsternehauses Lindner Grand Hotel Beau Rivage, hat sich in einem Rückblick auf ihre ersten hundert Tage an einer Medienorientierung erfreut über ein erfolgreiches erstes Quartal mit mehr Umsatz und einer Auslastung von 80 Prozent gezeigt.
Gut ins Jahr 2008 gestartet. Von links nach rechts: Verkaufsleiterin Christina Stein, die neue Beau-Rivage-Direktorin Amelie Wegeler, David Graefen, Direktor des Marketingdistrikts Schweiz. (Bild Dora Schmid-Zürcher)
ds/pd/bns. Im Jahr 2008 hat sich nach Angaben der Lindner Unternehmungsgruppe GmbH &Co. Hotel KG in Düsseldorf der positive Trend fortgesetzt. Die ersten zwei Monate hätten mit einem Plus von zehn Prozent begonnen: «Darüber hinaus sorgten verschiedene strategische Entscheide zum Beispiel die gezielte Auslagerung bestimmter Dienstleistungen wie Zimmerservice und Stewarding für mehr Flexibilität.» Bewährt habe sich auch die im Oktober letzten Jahres implementierte Neuorganisation: Jürgen Marx, Direktor der Lindner Hotels und Alpentherme in Leukerbad, übernahm die Gesamtleitung der drei Schweizer Lindner Hotels & Resorts in Interlaken, Leukerbad und Crans-Montana, David Graefen die Verantwortung für das Marketing.» Die Vorteile seien auf verschiedenen Ebenen spürbar: «Die Marketingstrategien können übergeordnet definiert und lokal implementiert werden. Die Kommunikation ist sichergestellt und Synergien zwischen den Häusern werden optimal genutzt.» Traditionelle und neue Märkte im Visier
Nicht nur der Umsatz allein sei jedoch wichtig – nähere Zahlen wurden an der Medienorientierung in Interlaken nicht genannt – sondern es lasse sich sehr gut auf diesem als solide bezeichneten ersten Quartal 2008 aufbauen. Die Gästestruktur setze sich mit 53 Prozent aus dem touristischen Bereich, 33 Prozent mit individuellen Gästen und 14 Prozent aus dem Tagungsbereich zusammen. Rund die Hälfte der Gäste des Hotels komme aus den drei Kernmärkten Schweiz, Grossbritannien und Deutschland. Durch gezielte Kooperationen mit Veranstaltern oder Grossfirmen sollen diese Segmente noch weiter gestärkt und ausgebaut werden. Eine wachsende Bedeutung wird neuen Märkten zugemessen, die das Lindner Grand Hotel Beau Rivage entweder in Zusammenarbeit mit Schweiz Tourismus und Interlaken Tourismus oder auch eigenständig für sich gewinnen wolle. So stünden neben individuellen Besuchen auch Messepräsenzen in Russland, im arabischen Raum und in ausgewählten asiatischen Ländern auf dem Programm. Laut Verkaufsleiterin Christina Stein findet im Mai im Beau Rivage ein asiatischer Workshop statt, an dem über hundert «Entscheider» über die Schweiz orientiert werden sollen. Dabei könnten viele persönliche Kontakte mit Gastgebern, Bahnen und Tourismus geknüpft werden.
«Software Mensch»
Ein hohes Serviceniveau und positive Rückmeldungen der Gäste habe kürzlich auch eine verdeckte Qualitätskontrolle durch einen sogenannten Mystery Checker bestätigt, verlautete im weiteren: Das Hotel sei mit 94 Prozent bewertet worden. Das Bestreben gehe dahin, die «Software Mensch» weiter zu fördern mit den Möglichkeiten, das Personal an Ausbildungen und gezielte Seminare zu schicken und die Karriereförderung auszubauen. Marketingdirektor David Graefen stellte an der Medienorientierung den neuen Slogan der Hotelphilosophie «Pure Swissness – entdecken, erleben und geniessen» vor. Unter anderem soll die Kooperation mit Firmen und Partnern vertieft, deren Leistung und Produkte für die Schweiz stünden. Als Beispiel nannte Graefen einen Marketing-Mix im Raum Interlaken mit den Tellspielen, dem Casino-Kursaal, der Chocolaterie Schuh und der Rugenbräu.
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