| Radio BeO mit neuem Sender auf dem Niesen
Mit der offiziellen Inbetriebnahme eines neuen Radio-BeO-Senders auf 88,8 Megahertz (Mhz) am Dienstag 29. April 2008 auf dem Niesen können verschiedene jahrelang bestehende Versorgungslücken von Radio Berner Oberland geschlossen und das Programm von Radio BeO in vielen Gebieten besser empfangen werden.
pd/bns. «Mit Hilfe einer ausgezeichneten Planung und Vorbereitung durch das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) und dank einer schnellen und unkonventionellen Zustimmung durch die verantwortlichen Institutionen konnte die Radio Berner Oberland AG innerhalb kürzester Zeit auf dem Niesen diesen neuen Sender bauen», heisst es in einer Medienmitteilung. Mit dem Sender auf dem Niesen würden verschiedene alte Versorgungslücken geschlossen: «Mit einem klar verbesserten Empfang und einer grösseren Reichweite kann nun das Programm von Radio BeO in vielen Gebieten besser gehört werden. Ein weiterer positiver Effekt ist die Vereinfachung der Frequenzstruktur von Radio Berner Oberland; mit dem
neuen Sender auf dem Niesen mit der Frequenz 88.8 MHz werden die vielen bisherigen BeO-Frequenzen auf diese neue Hauptfrequenz reduziert.»
Der neue Sender auf dem Niesen bewirke bei der Radio Berner Oberland AG trotz den Investitionskosten in nicht geannter Höhe längerfristig finanzielle Einsparungen, könnten doch bestehende Sender eingestellt werden. Dies betreffe die Sender Aeschi auf 95,9, Kandersteg auf 95,4 und Erlenbach auf 92,4 MHz: «Alle Hörer, die das Programm bisher auf diesen Frequenzen gehört haben, werden in den nächsten Tagen gebeten, ihre Radiogeräte auf die neue Frequenz 88,8 MHz umzustellen. Die alten Sender stellen nämlich ab Mitte Mai ihre Tätigkeit ein.
Weiter in Betrieb bleiben die Sender mit der Frequenz 95,9 MHz nur noch für die Regionen Grindelwald, Mürren und Wengen.»
«Ein Senderstandort auf dem Niesen war schon seit der Gründung der Radio Berner Oberland AG im Jahr 1987 immer wieder ein Wunsch für eine verbesserte technische Verbreitung des Programmes des Oberländer Regionalradios», geht aus der Medienmitteilung im weiteren hervor. Paul Günter, Verwaltungsratspräsident der Radio Berner Oberland AG: «Wir haben grosse Freude, dass unser langjähriger Wunsch endlich in Erfüllung gegangen ist. Dank dem neuen Sender – mit der sich gut merkbaren Frequenz 88,8 MHz – wird die Stimme von Radio BeO noch klarer und stärker verbreitet.»
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