| Frühjahrsversammlung der Burgergemeinde Ringgenberg- Goldswil
An der ordentlichen Frühjahrsversammlung der Burgergemeinde Ringgenberg-Goldswil vom Freitag 23. April 2008 ist neben weiteren Geschäften die Jahresrechnung 2007 genehmigt worden.
Pünktlich um 20.15 Uhr begrüsste der Burgerpräsident im Gemeindehaus in Goldswil 28 anwesende Burger. Nach der Genehmigung des Protokolls der Altjahrsversammlung vom 15. Dezember des letzten Jahres wurde die Jahresrechnung 2007 von der Burgerschreiberin, Barbara Frutiger-Willi, vorgestellt. Die Rechnung setzt sich aus Forstwirtschaft und Burgergut zusammen. Beim Erstgenannten entstand ein Aufwandüberschuss von 15 037 Franken. Beim Burgergut konnte ein Reingewinn in der Höhe von 11 372 erwirtschaftet werden. Die ebenfalls vorgestellten Nachkredite und die Rechnung wurden ohne Einwand einstimmig genehmigt.
Markus Steiner, Ringgenberg Dem Baurechtsgesuch von Michael Guggisberg für eine Parzelle von 320 Quadratmeter im Gebiet Eyen, zum Preis von 125 Franken wurde zugestimmt.
Beim bereits zwanzig Jahre alten Forsthaus stehen einige kleinere Sanierungs- und Ergänzungsarbeiten an. Dem vorgeschlagenen Kredit des Burgerrates in der Höhe von 25 000 Franken wurde einstimmig zugestimmt. Ebenfalls bei der Wohnung im Mehrfamilienhaus auf der Anhöhe wird es unumgänglich sein, diverse Sanierungen vorzunehmen. Dem Vorschlag des Burgerrates, einen Kostenvoranschlag durch ein Architekturbüro zusammenstellen zu lassen, wurde nach verschiedenen Fragen aus der Versammlung zugestimmt.
Nachfolgend die neuen Nutzungsberechtigen des Burgernutzen: Judith Abegglen, Markus Abegglen, Stefan Abegglen, Daniela Blatter, Benjamin Frutiger, Marcel Frutiger, Christof Furler, Adrian Scheidegger und Silvan Steiner.
Werner Steiner orientierte über die Entwicklungsstrategie der Landeinzonungen der Einwohnergemeinde für die nächsten Jahre. Das noch nicht überbaute in der Bauzone zur Verfügung stehende Land in der Gemeinde hat eine Fläche von ungefähr drei Hektaren. Dies kann in den nächsten Jahren auf zirka 6,8 Hektaren erweitert werden. Folgende Zonen stehen zur Diskussion: das Buechmätteli, die Schufla sowie Land an der Längenmatte. Da die Burgergemeinde in Teilen von diesen Zonen ebenfalls Grundbesitzer ist, möchte der Präsident von der Versammlung wissen ob diese Einzonungen befürwortet würden. Bei der Konsultativabstimmung sprach sich die Mehrheit dafür aus.
Verschiedenes
Beim neu erstellten Seeuferweg im Einschnitt werden noch Parkplätze erstellt. Vom gesprochenen Beitrag an die Renovation der Burgruine wurde soeben die letzte Rate überwiesen. – Vizepräsident Fritz Nufer orientierte über den Bau der neuen Lägerhütte der Alpgenossenschaft Lombach. Voraussichtlich sollte die Bewirtschaftung ab diesem Sommer möglich sein. – Für eine von den zwei noch zur Verfügung stehenden Baulandparzellen an Eyen ist eine Anfrage eingegangen. – Unter dem Traktandum Verschiedenes informierte der Präsident über die von der Einwohnergemeinde erstellte Gefahrenkarte. – Um 21.50 Uhr schloss Werner Steiner mit Dankesworten die Frühjahrsversammlung.
|