| Gutes Jahr 2007 für die Schiffahrt Berner Oberland
Mit mehr als einer Million Fahrgäste blickt die Schiffahrt der BLS auf Thuner- und Brienzersee auf ein erfolgreiches Jahr 2007 zurück.
«Dank der konsequenten Umsetzung der Strategie gelang es, die Produktivität weiter zu steigern und das finanzielle Ergebnis zu verbessern», heisst es in einer Medienmitteilung der BLS: «Unter der neuen Marke ‹Schiffahrt Berner Oberland› wird der bewährte strategische Kurs in der Saison 2008 weiterverfolgt. Dazu gehören innovative Produkte und kulinarische Spezialitäten ebenso wie neu ein Lounge-Schiff unter dem Label ‹OaSee›.»
Die Ergebnisse des Jahres 2007 machten deutlich, dass die Strategie der BLS-Schiffahrt greife, heisst es in der Medienmitteilung: «Im Vergleich mit dem Jahr 2002 wurden in wichtigen Bereichen markante und substanzielle Verbesserungen erzielt.» So bewegten sich die Fahrgastzahlen der Kursschiffahrt seit Jahren bei gut einer Million (2002: 1,062 Millionen; 2007: 1,026 Millionen), obwohl sich die Zahl der fahrplanmässigen Kursfahrten im selben Zeitraum um einen Drittel reduziert habe (2002: 6485 Kurse; 2007: 4303 Kurse). Pro Kursschiff – nach Thuner- und Brienzersee aufgeschlüsselte Zahlen werden in der Medienmitteilung nicht genannt – seien im Jahr 2002 bloss 164 Personen mitgefahren, im Jahr 2007 waren es nach Angaben der BLS 238 Personen oder 45 Prozent mehr. Damit habe sich die Produktivität deutlich erhöht. Die Verkehrserträge aus der Kursschiffahrt hätten im Jahr 2007 mit 9,41 Millionen Franken ein Ergebnis erreicht, das um elf Prozent über jenem des Jahres 2002 (8,47 Millionen Franken) liege: «Mit einem ebenso klaren Aufwärtstrend verläuft die Entwicklung bei den Extrafahrten, die rund 13 Prozent zum Verkehrsertrag beitragen. Die im selben Zeitraum erzielte starke Reduktion des Fehlbetrags im Betriebsergebnis um 63 Prozent (2002: –2,93 Millionen Franken; 2007: –1,09 Millionen Franken, ohne Abgeltung) beweist die Fortschritte im Kostenmanagement und bei der Wirtschaftlichkeit.»
Die Schwerpunkte der Saison 2007 wurden laut der Medienmitteilung am Markt positiv aufgenommen: «Die aus wirtschaftlichen Überlegungen vorgenommene Straffung des Fahrplans wirkte sich nur geringfügig auf die Zahl der Fahrgäste aus: Im Vergleich zum Vorjahr wurden zwölf Prozent weniger Fahrten angeboten, die Zahl der Fahrgäste nahm um 3 Prozent auf total 1,03 Millionen Personen ab. Dadurch stieg die Auslastung der einzelnen Schiffskurse und erlaubte damit eine Produktivitätssteigerung um rund 10 Prozent.Die Nachfrage nach Extrafahrten stieg erfreulich um 9 Prozent an und half, die Wetterabhängigkeit der Schiffahrt etwas zu verkleinern.Das Betriebsergebnis der BLS-Schiffahrt konnte zum zweiten Mal in Folge verbessert werden. Es betrug 2007 –786 000 Franken, das ist im Vergleich zum Vorjahr eine Verbesserung um 15 Prozent. Wird die Abgeltung des Kantons Bern (2007: 300 000 Franken, Vorjahr: 500 000 Franken) ausgeklammert, verbessert sich das Betriebsergebnis gar um 24 Prozent. Obwohl der Sommer 2007 verregnet war und die Schiffahrt im August wegen des Hochwassers auf beiden Seen während mehreren Tagen eingestellt werden musste, ist 2007 aus betriebswirtschaftlicher Optik das bisher erfolgreichste Jahr. Es braucht aber weiterer intensiver Anstrengungen, um das Ziel der schwarzen Null zu erreichen.»
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