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Spitäler FMI AG: Seelsorgeteam gewählt

Rolf Gerber und Regina Erdin sind die ersten Spitalseelsorger der Spitäler FMI AG (Spitalgruppe Frutigen, Meiringen und Interlaken). Die beiden Theologen nehmen ihre Tätigkeit am 1. Juni 2008 auf.

Regina Erdin und Rolf Gerber bilden ab 1. Juni 2008 das Spitalseelsorgeteam der Spitäler FMI AG. Sie werden an allen drei FMI-Standorten (Frutigen, Meiringen, Interlaken) tätig sein. (Bilder zvg)

pd/bns. Mit der Einführung des vom Berner Stimmvolk gutgeheissenen Spitalversorgungsgesetzes hätten sich die Bestimmungen über die Spitalseelsorge verändert, wird in einer Medienmitteilung erinnert: «Neu haben die regionalen Spitalzentren die Spitalseelsorge zu gewährleisten.» In dem mit dem Kanton Bern jährlich abgeschlossenen Leistungsvertrag werde das Angebot ebenfalls verlangt. Auf die Ende November 2007 von der Spitäler FMI AG ausgeschriebene Stelle – 60 bis 80 Prozent evangelisch-reformierte und 20 Prozent römisch-katholische Seelsorge – gingen 19 Bewerbungen ein. Die FMI-Geschäftsleitung habe nun die Stelle an die einheimischen Rolf Gerber und Regina Erdin vergeben: «Die beiden Spitalseelsorger nehmen ihre Arbeit am 1. Juni 2008 auf und sind an allen drei FMI-Standorten tätig. Die beiden Pflegeheime Weissenau, Unterseen, und Frutigland, Frutigen, werden nach wie vor durch die Gemeindepfarrer betreut.

Die beiden im engeren Oberland tätigen Seelsorger verfügten über grosse Erfahrungen, heisst es in der Medienmitteilung: «Der 49jährige Rolf Gerber war über zwölf Jahre lang Dorfpfarrer in Grindelwald und verfügt über breite Kenntnisse im gesamten pfarramtlichen Spektrum. Ursprünglich Lehrer, schloss Rolf Gerber die Ausbildung zum Theologen Mitte der 1990er Jahre an der Universität Bern ab. Zudem ist Rolf Gerber ausgebildeter Notfallseelsorger. Die 53jährige Regina Erdin absolvierte neben ihrer Tätigkeit als Pfarreisekretärin des römisch-katholischen Pfarramts Interlaken ein Theologiestudium und anschliessend die Zusatzausbildung zur Spitalseelsorgerin. In dieser Funktion war sie in der Psychiatrischen Klinik St. Urban sowie in den Spitälern Sarnen, Stans und Interlaken tätig.»

Zu den Kernaufgaben der Spitalseelsorge gehörten auf Wunsch und ungeachtet der konfessionellen oder religiösen Zugehörigkeit «die geistige und religiös-spirituelle Unterstützung und Begleitung von Patienten, Angehörigen und nahestehenden Menschen bei Erkrankung, Unfall und Sterbeprozessen (Palliative Care), insbesondere in Krisensituationen und bei Sinn- und Identitätsfragen verlautet im weiteren. Weitere Aufgaben seien etwa die Unterstützung bei Wert- und Gewissenkonflikten, die Unterstützung, Beratung und Begleitung des Spitalpersonals in Grenzsituationen oder die Durchführung regelmässiger und situationsspezifischer Gottesdienste, Andachten und Rituale: «Selbstverständlich arbeitet die Spitalseelsorge auch weiterhin mit der Gemeindeseelsorge oder Vertretern anderer Religionen zusammen.»
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