| Mehrere Unfälle auf vereisten Strassen
Auf eisglatten Strassen ist es am Montag 7. April 2008 zwischen zwei Uhr früh und neun Uhr vormittags im Kanton Bern zu einer Reihe von Unfällen gekommen. Mehrere Personen wurden verletzt. Der Sachschaden wird auf über hunderttausend Franken geschätzt.
Obschon die Werkhöfe die ganze Nacht auf Montag 7. April 2008 hindurch für gesalzene Strassen sorgten, bildeten sich laut einer Medienmitteilung an verschiedenen Stellen im Kanton glatte Stellen mit Vereisungen. Der grösste Teil der Unfälle ist nach Angaben der Kantonspolizei auf das Nichtanpassen der Geschwindigkeit an die aktuellen Strassenverhältnisse zurückzuführen: Zudem seien einige Fahrzeuge bereits auf Sommerreifen umgerüstet worden.
Neben weiteren Unfällen im Kanton Bern kam es laut der Medienmitteilung kurz nach sechs Uhr auf der Autobahn A6-Nord zwischen Schüpfen und Münchenbuchsee in Richtung Bern zu mehreren Unfällen mit insgesamt zwölf beteiligten Fahrzeugen. Drei Personen seien mit Verdacht auf ein Schleudertrauma ins Spital gebracht worden: «Die Autobahn musste während rund vier Stunden gesperrt werden, eine Umleitung wurde eingerichtet. Sowohl auf der Autobahn wie auch auf der Umfahrung kam es zu längeren Rückstaus.»
Auf der Autobahn A6-Süd zwischen Bern und Münsingen kam es kurz nach sechs Uhr in beiden Richtungen zu je einem Unfall. Verletzt wurde niemand, die Autobahn A6 Richtung Oberland war kurz nach Bern während rund einer Stunde wegen Bergungsarbeiten nur einspurig befahrbar.
Um 8.15 Uhr kam es nach Polizeiangaben zwischen Ramsei und Zollbrück (auf der Höhe Rüderswil) zu einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen, indem ein Auto auf die Gegenfahrbahn geriet: «Eine Automobilistin wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Strassenrettung Langnau geborgen und mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden. Die Hauptstrasse blieb für mehrere Stunden gesperrt, eine Umleitung wurde eingerichtet.»
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