Michel Gruppe AG: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2007
Die einzelnen Institutionen der Michel Gruppe AG – dazu gehören die Privatklinik Meiringen AG, die Rehaklinik Hasliberg AG, die Kurhaus Mon Repos GmbH, die Stiftung Helsenberg und die Michel Services – haben sich unterschiedlich entwickelt, insgesamt kann die Gruppe aber auf ein erfolgreiches und durch viele Neuerungen geprägtes Geschäftsjahr 2007 zurückblicken.
pd/bns. Mit einer Auslastung von 95 Prozent kann laut einer Medienmitteilung die Privatklinik Meiringen auf ein erfolgreiches Jahr zurückschauen. Zwar ist die Anzahl Pflegetage gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen, dafür konnten mehr Patienten von ausserhalb des Kantons Bern gewonnen werden. Die Eintritte von zusatzversicherten Patienten hat sich leicht erhöht.
Nach der Übernahme der Rehabilitationsklinik Hasliberg Ende 2006 gilt es für die Michel Gruppe AG nun die Zusammenarbeit und die Arbeitsprozesse zwischen den einzelnen Institutionen zu fördern und die Eingliederung in die Gruppe voranzutreiben. Mit 110 Mitarbeitern der Rehabilitationsklinik Hasliberg ist der Personalbestand der Michel-Gruppe auf über 500 angewachsen. Aus diesem Grund wurden im Jahr 2007 die Abteilungen Kommunikation, Informatik, Ausstattungen sowie Bau und Immobilien zu Gruppenfunktionen umorganisiert und stehen heute mit ihren Diensten allen Institutionen zur Verfügung. Im Finanz-, Personal- und Qualitätsmanagement wurden erste Schritte in Richtung Integration unternommen. Alle Unternehmungen der Michel-Gruppe treten mittlerweile im neuen Erscheinungsbild auf. «Dessen Ausgestaltung orientiert sich an unserer faszinierenden Bergwelt», so Andreas Michel, Verwaltungsratspräsident und CEO der Michel-Gruppe, «seit Januar 2008 wird der neue Auftritt verwendet und steht für die gemeinsame Zukunft der Institutionen».
Rahmenleistungsvertrag mit dem Kanton Bern
Gestützt auf das neue Spitalversorgungsgesetz entschied der Regierungsrat des Kantons Bern, mit der Privatklinik Meiringen einen Rahmenleistungsvertrag abzuschliessen. Die Privatklinik Meiringen ist die einzige nichtstaatliche, psychiatrische Gesundheitsinstitution, welche einen solchen Leistungsvertrag mit dem Kanton erhält. Mit solchen Rahmenleistungsverträgen stellt der Regierungsrat die institutionelle Versorgung der Bevölkerung in den Bereichen Somatische Akutmedizin, Rehabilitation, Akutgeriatrie, Psychiatrie und Rettungswesen sicher. Nach dem erfolgreichen Bestehen des Aufnahmeaudits nach EFQM (European Foundation for Quality Management) wurde die Privatklinik Meiringen im September 2007 als definitives Mitglied bei «The Swiss Leading Hospitals» aufgenommen.
Die Kuppel der Rehabilitationsklinik Hasliberg. (Bild zvg)
Neue Geschäftsleitung und eine intensive Bauphase
Per 1. Januar 2007 übernahm eine neu zusammengestellte Geschäftsleitung unter dem Vorsitz von Peter Oeschger die Verantwortung der Rehaklinik Hasliberg.
Die Versorgungsplanung 2007 bis 2010 geht davon aus, dass die Fallzahlen der stationären, organspezifischen Rehabilitation zu Gunsten ambulanter Behandlungen abnehmen. Der Bedarf an altersmedizinischer Versorgung, an Post-Akutpflege und an Palliativmedizin steigt hingegen. Im Gegensatz zur Privatklinik Meiringen ist die Rehabilitationsklinik Hasliberg keine kantonale Versorgungsklinik und ohne Leistungsauftrag mit dem Kanton Bern. Die Chance liegt in ihrer Lage an der Grenze zur Zentralschweiz, wo nur eine einzige stationäre Rehabilitationsklinik betrieben wird.
Im Januar dieses Jahres konnte der neue Zwischentrakt sowie die Umbauten im Stammhaus und im Neubautrakt auf dem Niveau des 4. und 5. Stockwerks nach einjähriger Bauphase in Betrieb genommen werden. Der Umbau schaffte neue Büro-, Besprechungs- und Tagungsräumlichkeiten sowie die Voraussetzungen für die Verlagerung der Burnout-Station der Privatklinik Meiringen in die Räumlichkeiten der Rehabilitationsklinik Hasliberg. Der Kuppelbau zwischen Stammhaus und Neubau soll zum Wahrzeichen der Rehabilitationsklinik werden.
Stiftung mit neuen Rahmenbedingungen
Ab dem Jahr 2008 wird die Stiftung Helsenberg die Subventionen nicht mehr vom Bundesamt für Sozialversicherungen, sondern von der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern erhalten. Die Stiftung Helsenberg musste sich auf diese veränderten Rahmenbedingungen einstellen und mit dem Kanton Bern Leistungsverträge für die Wohnheime Mosaik Meiringen und Mosaik Interlaken sowie die Werkstätten Helsenberg aushandeln und abschliessen. Die Auslastung der Betten in den beiden Wohnheimen ist im Berichtsjahr leicht zurückgegangen. Erfreulich hingegen die konstant hohe, praktisch 100-prozentige, Auslastung der 20 Arbeitsplätze der Werkstätten. Dienstleistungsbereich Michel Services
Alfred Schild übernahm die Betriebsleitung der Wäscherei Haslital im Juli 2007. Die Zunahme bei Kunden aus dem Gastronomie- und Tourismusbereich ist nach wie vor erfreulich. So gelang es, das Wäschevolumen um nochmals über vier Prozent zu steigern.
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