| Polizeiaktion gegen zu geringen Abstand
Mit gezielten Aktionen will die Kantonspolizei Bern in der nächsten Zeit erneut das Fahren mit zu geringem Abstand, eine der hauptsächlichen Unfallursachen auf Autobahnen, bekämpfen.
pkb/bns. «Der ungenügende Abstand beim Hintereinanderfahren ist nach wie vor die häufigste Unfallursache auf den Autobahnen und Autostrassen des Kantons Bern», heisst es in einer Medienmitteilung: «Von den 435 Unfällen, die im ersten Halbjahr 2008 auf diesen Strassenkategorien polizeilich aufgenommen wurden, gingen 26,5 Prozent auf zu geringen Abstand zurück, gefolgt vom Nichtanpassen der Geschwindigkeit an die Strassenverhältnisse (10,3 Prozent). Als Folge dieser zwei Hauptunfallursachen wurden 113 Personen verletzt und zwei Menschen getötet.»
Aus diesem Grund werde die Kantonspolizei in der nächsten und in der Woche vom 22. bis 26. September 2008 auf allen Autobahnen des Kantons Bern intensive Überwachungen vornehmen, wie sie dies bereits in den letzten Jahren mehrfach getan habe: «Mit Priorität werden Verkehrssünder mit ungenügendem Abstand beim Hintereinanderfahren und/oder mit erheblichen Geschwindigkeitsübertretungen verfolgt werden.» Dabei komme auch das technische Hilfsmittel der Video-Distanz-Auswertung zum Einsatz.
«Mit dieser gezielten Aktion will die Kantonspolizei Bern einerseits grobe Verkehrsdelikte ahnden, anderseits aber auch eine präventive und verkehrserzieherische Wirkung erzielen», verlautet im weiteren: «Gemäss Art. 12 der Verkehrsregelnverordnung hat der Fahrzeugführer beim Hintereinanderfahren ‹einen ausreichenden Abstand zu wahren, so dass er auch bei überraschendem Bremsen des voranfahrenden Fahrzeugs rechtzeitig halten kann›. Als Faustregel dafür gilt der ‹Zweisekundenabstand›. Bei den bisherigen derartigen Aktionen waren mehrere grobe Verletzungen der Verkehrsregeln festgestellt worden.»
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