«Snowpenair» brachte der Jungfrauregion zwei Millionen Franken
Das jüngste von den Jungfraubahnen organisierte Winterkonzert «Snowpenair» auf der Kleinen Scheidegg hat eine direkte Wertschöpfung von rund zwei Millionen Franken ergeben. Bei den zusätzlichen Einnahmen von Übernachtungsgästen profitierte Grindelwald mit rund 342 000 Franken am meisten.
pd/bns. Die Jungfraubahnen wollten laut einer Medienmitteilung wissen, wie viel das «Snowpenair»-Konzert der Jungfrauregion bringt: «Eine Diplomarbeit zum Thema, basierend auf einer Befragung von Besuchern des «Snowpenairs» 2008, hat eine direkte Wertschöpfung von rund zwei Millionen Franken ergeben.» Aus der direkten Wertschöpfung habe sich auch der Tourismusanteil herausfiltern lassen: «Daraus ergab sich eine touristische Wertschöpfung von rund 1,6 Millionen Franken. Grindelwald generierte rund 2200 zusätzliche Logiernächte, Interlaken rund 1200 und Wengen rund 800. Während für Grindelwald aus den Einnahmen von Übernachtungsgästen 342 000 Franken resultierten, folgt auch da Interlaken mit 190 000 Franken und Wengen mit 110 000 Franken.»
Die Diplomarbeit «Wertschöpfungsstudie Snowpenair 2008» entstand nach Angaben der Jungfraubahnen an der Schweizerischen Tourismusfachschule Siders. Für die Arbeit seien 268 Besucher des diesjährigen «Snowpenairs» befragt worden: «Die Resultate der Befragung wurden auf die Gesamtzahl der «Snowpenair»-Besucher, also rund 9000 Personen, hochgerechnet.»
Die Hälfte der Gäste sei zum ersten Mal am «Snowpenair» dabei gewesen, verlautet im weiteren: «Jeder Fünfte besuchte den Anlass mindestens zum vierten Mal. Die Konzertbesucher stammen fast ausschliesslich aus der Deutschschweiz. Rund 600 Personen waren noch nie in Grindelwald, Interlaken und Wengen. Über 1000 Gäste fuhren zum ersten Mal auf die Kleine Scheidegg.» Für Urs Kessler, designierter CEO der Jungfraubahnen und Organisator des «Snowpenairs», ist damit laut der Medienmitteilung klar: «Neben der Verlängerung der Wintersaison akquirieren wir ein neues Gästepotenzial für die Jungfrau Region. Dazu kommt, dass eine breite und tiefe Berichterstattung in den Medien einen ‹nicht bezahlbaren Werbeeffekt› für die Region auslöst.»
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