| Viel Arbeit für Polizei und Feuerwehr
Vor, während und nach den 1.-August-Feierlichkeiten sind der Kantonspolizei Bern zahlreiche Fälle von Vandalismus und Sachbeschädigungen mit pyrotechnischen Artikeln gemeldet worden. Der Schaden dürfte sich insgesamt auf mehrere zehntausend Franken belaufen.
pkb/bns. In der Zeit vom 31. Juli bis 2. August 2008 gingen laut einer Medienmitteilung bei den regionalen Einsatzzentralen der Polizei aus allen Regionen des Kantons Bern Meldungen über mit pyrotechnischen Artikeln begangene Sachbeschädigungen und Vandalenakte ein: «In vielen Fällen wurden mit Feuerwerksartikeln Briefkästen, Robi-Dogs, Abfalleimer sowie Waren- und Ticketautomaten gesprengt. Aber auch vor der Beschädigung von Telefonkabinen, öffentlichen WC-Anlagen und Gebäuden machten die unbekannten Täter nicht Halt.» An einem Ort wurden nach Angaben der Kantonspolizei Feuerwerkskörper sogar in einem Lift gezündet: «Der unverantwortliche Umgang mit Feuerwerk gipfelte in einzelnen Fällen im ‹spasseshalber› gegenseitigen Beschiessen mit Raketen und Petarden. Nur mit viel Glück sei dabei niemand verletzt worden: «Im weiteren brannten an verschiedenen Orten im Kanton Büsche und Bäume, teils wegen Feuerwerkskörpern, teils aus noch ungeklärten Umständen.
Ausserdem mussten laut der Medienmitteilung in verschiedenen Gemeinden weitere Vandalenakte zur Kenntnis genommen werden: «Es wurden beispielsweise Abfallsäcke auf die Strasse geworfen, Fensterscheiben eingeschlagen, Sprayereien begangen und Blumenkästen, Autos oder Strasseneinrichtungen beschädigt.»
In Thun zeigte sich nach Angaben der Kantonspolizei eine Serie von Sachbeschädigungen, hinter welcher dieselbe Täterschaft stecken dürfte: «In der Oberen Hauptgasse und der Burgstrasse wurden Scheiben eingeschlagen und Beleuchtungen demoliert. Am Lauenenweg schlug die unbekannte Täterschaft die verglaste Türe einer Kühltruhe bei einem Imbiss ein und im Bereich Schlossberg wurde eine Autoscheibe eingeschlagen sowie eine Strassenlaterne geknickt.»
Beobachtungen erbeten. In einigen Fällen konnte die Polizei mutmassliche Täter von Sachbeschädigungen und Vandalenakten anhalten. Diese werden sich entsprechend zu verantworten haben. Weitere Beobachtungen nimmt die Kantonspolizei Bern unter Telefon 031 634 41 11 entgegen.
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