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Samstag 20. Dezember 2008
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«First-Flieger» der Jungfraubahnen vor der Eröffnung

Parallel zur Gondelbahn im Gebiet Grindelwald-First sollen ab 25. Dezember 2008 vorerst zwischen 50 und 100 Kilogramm schwere Personen mit dem «First-Flieger» an einem Seil von First nach Schreckfeld «fliegen» können.

Ein «Testflieger» am Start. (Bild zvg)

pd/bns. Die ganzjährig benützbare Anlage soll laut einer Medienmitteilung der Jungfraubahnen definitiv am 24. Dezember abgenommen, werden. Ein uneingeschränkter Betrieb sei ab zirka 10. Januar 2009 vorgesehen. Bei der rund 1,3 Millionen Franken teuren Anlage handle es sich faktisch um vier parallel verlaufende Tyroliennes, welche die Startplattform mit der Zielplattform mastenlos miteinander verbänden: «Die Gäste befinden sich in einem speziellen Sitz, welcher einem Paragliding-Gurtzeug äusserst ähnlich ist; dieser Sitz wiederum befindet sich an einer sicheren Rollenkonstruktion.» Das «Fliegen am Seil» sei bis jetzt vor allem in Ski- und Tourismusregionen in den USA und in Russland bekannt: «Am Samstag wurde der ‹First-Flieger› an seiner Europapremiere im Beisein von rund 40 Gästen und Medienschaffenden eingeweiht.»

Mitarbeiter der Firstbahn hätten am Samstag den Anwesenden rasante Testflüge von First nach Schreckfeld vorgeführt, verlautet dazu im weiteren. Der in den USA als «Zip Rider» bezeichnete «First-Flieger» sei momentan noch in der Testphase, da sich die Arbeiten durch Wind und Wetter in den letzten Wochen etwas verzögert hätten: «So konnten nicht alle Tests, die für die Abnahme nötig gewesen wären, durchgeführt werden. Die definitive Abnahme des ‹First-Fliegers› soll am 24. Dezember erfolgen. Ab 25. Dezember können Personen zwischen 50 und 100 Kilogramm den ‹First-Flieger› nutzen. Ein uneingeschränkter Betrieb (Körpergewicht zwischen 35 und 125 Kilogramm) ist für Januar 2009 geplant.»

Vier Personen fliegen nach Angaben der Jungfraubahnen gleichzeitig, aber unabhängig voneinander mit einer Spitzengeschwindigkeit von bis zu 85 Kilometer pro Stunde von First nach Schreckfeld. Die maximale Höhe über Boden betrage dabei 45 Meter. Die Fahrt gehe über eine Strecke von 765 Meter und dauere 45 Sekunden: «Der ‹Flug› kostet 25 Franken für Erwachsene und 18 Franken für Kinder. Der «First-Flieger» sei ein Angebot für alle Altersklassen. Kinder und Erwachsene würden gleichsam angesprochen und die Tatsache, dass vier Personen gleichzeitig das Gerät nutzen könnten, «unterstreicht das Angebot als Gruppen- und Familienerlebnis».
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