| «Grüner» Umweltpreis geht an den FCI Der alljährlich verliehene Umweltpreis der Grünen Freien Liste (GFL) Interlaken-Oberhasli geht an den Fussballklub Interlaken (FCI): Der FCI fördere nicht nur guten Fussball – er beweise daneben auch ein hohes Engagement für nachhaltige Entwicklung.
pd/bns. «Die GFL dankt dem FCI für sein vorbildliches Verhalten in ökologischer uns sozialer Hinsicht und wünscht ihm weiterhin viel Erfolg auf allen Spielfeldern», heisst es in einer Medienmitteilung: «Der FCI duscht mit Sonne, heizt mit einer Wärmepumpe und bewässert seinen Rasen mit Grundwasser statt wie anderswo üblich mit hochwertigem Trinkwasser.» Mit Warmwasseraufbereitung durch eine Solaranlage, der Heizung, die Wärme aus dem Grundwasser pumpe und mit dem Grundwasser, das der FCI dann wiederum für die Rasenbewässerung nutze, schliesse sich der ökologische Kreislauf – «eine Vorzeigeleistung in Sachen Nachhaltigkeit».
«Zu Nachhaltigkeit gehört aber ebenso ein Engagement für die Gesellschaft und auch hier leistet der FCI Herausragendes», verlautet im weiteren: «Die Fussballschule und die vielen Nachwuchsmannschaften des FCI leisten für die Region wertvollste Jugendarbeit und ganz nebenbei auch einen Beitrag an die Integration.» Diese als grossartig bezeichnete Leistung erzielten viele engagierte freiwillige Helfer gemeinsam – «ein unbezahlbar wertvolles Engagement».
Die Grüne Freie Liste verleihe jährlich einen Umweltpreis für nachhaltiges Engagement in der Region, wird in der Medienmitteilung erinnert: «Damit will die GFL besondere Leistungen auszeichnen und das Bewusststein für nachhaltige Entwicklung fördern. Leistungen im ökologischen und sozialen Bereich werden noch zu wenig wahrgenommen und kaum honoriert. Der Umweltpreis der GFL will den Fokus darum einmal jährlich auf besondere Leistungen im Dienste einer nachhaltigen Entwicklung in der Region Interlaken-Oberhasli richten. Der Umweltpreis der GFL ging in vergangenen Jahren unter anderem an die Altholz-Verwertungsanlage Region Interlaken AG (Avari), an Produzenten der Bauernhof-Glacé aus Grindelwald, und an die Schule Bönigen für ihr Musical ‹Zeo2 & Co.›.».
|