| pd. Die GFL Interlaken-Oberhasli versteht sich seit ihrer Gründung als Stimme der Umwelt, der sozialen Gerechtigkeit und der Kultur. So war es der GFL auch in den Diskussionen rund um die Regionalkonferenz wichtig, dass die reiche Kultur unserer Region ernstgenommen und auch politisch angemessen geschätzt und gefördert wird. Die GFL fasst die Ja-Parole zur Schaffung einer Regionalkonferenz, erwartet aber ausdrücklich, dass Kultur als eines der Kernthemen der Regionalkonferenz betrachtet wird. Nur so kann das bestehende Ungleichgewicht in der Kulturförderung ausgeglichen werden. Regionen mit Kulturkonferenz geniessen heute eine vielfach stärkere kantonale Unterstützung als das östliche Oberland.
Die GFL fasst zudem einstimmig die Ja-Parole zur Initiative gegen Kampfjetlärm in Tourismusgebieten. VBS und nationale Politik haben es leider verpasst, die Problematik vorausschauend ernst zu nehmen und einen Gegenvorschlag zu unterbreiten. Die touristische Bedeutung der Region aber auch die Lebensqualität und Gesundheit der einheimischen Bevölkerung fordern nun ein klares Bekenntnis zu deutlicher Reduktion der Flugbewegungen insgesamt, zu einer Schonung der touristischen Hochsaison und zu einer massiven Verbesserung der Kommunikation zwischen VBS und Betroffenen.
Schliesslich empfiehlt die GFL bei der kantonalen Steuergesetz Revision den Volksvorschlag zur Annahme und die Grossratsvorlage zur Ablehnung und fordert dazu auf, dem Volksvorschlag den Vorzug zu geben. Nun ist des Zeit für Steuersenkungen im Kanton Bern. Nur der Volksvorschlag entlastet aber jene Steuerpflichtigen, die am meisten Entlastung verdienen und benötigen, nämlich den heute stark belasteten Mittelstand und die Familien. Zur Unternehmenssteuerreform empfiehlt die GFL ein Nein.
Überzeugt setzt die GFL Interlaken Oberhasli sich zudem für die Vorlage der Altstadt-Sanierung in Unterseen ein. Das Projekt zeichnet sich durch Augenmass aus und die attraktive Altstadt von Unterseen verdient diese umsichtige Sanierung.
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