| Investitionshilfedarlehen von 150 Millionen Franken
Die Geschäftsleitung der Regionalplanung Oberland-Ost hat erfreut zur Kenntnis genommen, dass in den Jahren 1975 bis 2007 insgesamt Investitionshilfedarlehen von 150 Millionen Franken in die Region Oberland-Ost flossen.
pd/bns. Mit diesen Darlehen konnten laut einer Medienmitteilung Investitionen von insgesamt über 713 Millionen Franken in 285 Projekten getätigt werden. Über ein Drittel dieser Gelder seien in den Bereich Sport, Erholung, Freizeit und Tourismus geflossen. Als Nachfolgeregelung für das Ende 2007 ausser Kraft gesetzte Investitionshilfegesetz sei am 1. Januar 2008 das Gesetz über die Neue Regionalpolitik in Kraft getreten: «Die Regionalentwicklung soll neu in den Handlungsachsen Industrie, Tourismus, erneuerbare Energien, Reformen und innovative Angebote erfolgen.» Unterstützte Projekte förderten die Wertschöpfung und Innovation, gewährleisteten die nachhaltige Entwicklung und sollen auch ein Wachstum im Berggebiet und ländlichen Raum ermöglichen: «Die Geschäftsleitung ist
zuversichtlich, dass in der Region Oberland-Ost das Potential vorhanden ist und auch künftig viele weitere erfolgreiche Projekte realisiert werden können.»
Verlust kleiner als budgetiert
Die Geschäftsleitung der Regionalplanung Oberland-Ost hat laut der Medienmitteilung von diversen Schlussabrechnungen Kenntnis genommen und sie zur Genehmigung durch die Delegiertenversammlung verabschiedet. Die Jahresrechnung der Regionalplanung schliesst um 17 786 Franken besser ab als budgetiert. Der Verlust von 67 174 Franken wird dem Vermögen belastet: «Die auf hohem Niveau stabile Beratungstätigkeit des regionalen Energieberaters wird erfreut zur
Kenntnis genommen. Dieses regionale Beratungsangebot wird weiterhin aufrecht erhalten.»
Die Geschäftsleitung hat laut der Medienmitteilung die letzte Delegiertenversammlung der Regionalplanung Oberland-Ost
vorbereitet: «Da ab 1. Juli 2008 sämtliche Aufgaben der Regionalplanung in die neu zu gründende Regionalkonferenz Oberland-Ost übergehen, wird der Verein Regionalplanung auf 30. Juni2008 aufgelöst.
Ökologische Vernetzung
«Die Umsetzung des regionalen Landschaftsentwicklungskonzeptes zeigt grossen Erfolg», heisst es im weiteren: «Dank den regelmässigen Informationsveranstaltungen der Landschaftsbeauftragten konnten viele Landwirte zur Teilnahme an der ökologischen Vernetzung gewonnen werden. Dadurch fliesst jährlich etwa eine halbe Million Franken in die Region. Des weiteren konnten Beiträge an die Pflege der Landschaft von über 40 000 Franken aus dem Landschaftsfonds ausgerichtet werden. Der Kulturlandschaftspreis wird auch dieses Jahr wieder verteilt.
Der Fachausschuss Abbau, Deponie, Transport hat der Geschäftsleitung beantragt, den neu überarbeiteten Richtplan durch die Delegiertenversammlung genehmigen zu lassen. Vom
Amt für Gemeinden und Raumordnung liegt ein positiver Vorprüfungsbericht vor. Die Geschäftsleitung verabschiedet den Richtplan zur Genehmigung durch die Delegiertenversammlung.»
Verschiedenes
Die erweiterte Agglomerationskonferenz Interlaken hat nach Angaben der Regionalplanung Oberland-Ost in den letzten Jahren für die Teilregion 1 das Sport- und Erholungskonzept «Bewegung» erarbeiten lassen. Dieses Konzept sei von der
Geschäftsleitung ebenfalls zuhanden der Delegiertenversammlung verabschiedet worden. – Der regionale Beschneiungsrichtplan wurde mit der Überbauungsordnung «Beschneiung Jochpass» ergänzt. – Als Nachfolgerin für die im Sommer zurücktretende langjährige Mitarbeiterin Therese Gnägi hat die Geschäftsleitung Silvia Burri aus Därligen gewählt; sie wird ihre Stelle auf Anfang Juni 2008 antreten.
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