| Thun: Grundwassereinbruch in der Baugrube beim Bahnhofplatz
Wegen einem Grundwassereinbruch in der Baugrube beim Bahnhofplatz müssen die Arbeiten am Hochwasser-Entlastungsstollen in Thun für drei bis vier Wochen eingestellt werden. Der Stollen soll jedoch wie vorgesehen im Frühling 2009 in Betrieb genommen werden.
Die Baugrube beim Thuner Bahnhofplatz vor dem Wassereinbruch. (Archivbild Dora Schmid-Zürcher)
aid/bns. Am Freitag 15. Februar 2008 ereignete sich laut einer Medienmitteilung in der Baugrube beim Bahnhofplatz in Thun ein lokaler seitlicher Wassereinbruch: «Ursache war ein örtlich begrenztes Leck in der Umschliessung der Baugrube. Der Wassereintritt konnte noch am selben Tag gestoppt werden. Die Grube dient dem Bau des Einlaufbauwerks des Entlastungsstollens.» Von Sonntag auf Montag hätten erneute Wassereintritte an derselben Stelle, diesmal aber über die Sohle die Unternehmung und die örtliche Bauleitung alarmiert, verlautet im weiteren: «Die Baugrube wurde aus Sicherheitsgründen kontrolliert rund zu einem Drittell geflutet.» Damit sei ein Gegendruck aufgebaut worden um einen möglichen Grundbruch zu verhindern. Trotz den sofort eingeleiteten Massnahmen seien lokale kleine Setzungen gemessen worden. Die Sicherheit der Anwohner sei aber zu jedem Zeitpunkt gewährleistet gewesen.
Die undichten Stellen sollen laut der Medienmitteilung bis Ende Februar abgedichtet werden: «Der Aushub der Baugrube des Einlaufbauwerks kann Anfang März wieder aufgenommen werden. Der Vortrieb des Stollens wird bis Ende Februar wie geplant weitergeführt. Danach muss der Vortrieb für rund drei bis vier Wochen eingestellt werden. Der Durchstich verzögert sich somit und wird voraussichtlich Mitte April stattfinden. Der Vorfall hat keinen Einfluss auf den Termin für die Inbetriebnahme des Entlastungsstollens im Frühling 2009.»
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