aid/bns. In 20 von 26 Amtsbezirken stieg die Zahl der Arbeitslosen. Die höchste Quote verzeichnete der Amtsbezirk Interlaken mit 3,3 Prozent. Am niedrigsten war die Quote im Amtsbezirk Signau mit 0,7 Prozent. Die Zahl der Stellensuchenden nahm laut einer Medienmitteilung um 240 auf 16 047 Personen zu. Im Jahresmittel waren 10 424 Personen arbeitslos gemeldet (2006: 13 046). Die Arbeitslosenquote sank von 2,5 auf 2,0 Prozent (Schweiz von 131 532 auf 109 189 Personen oder von 3,3 auf 2,8 Prozent).– Tabelle Arbeitslosigkeit im Kanton Bern (Dezember 2007) (PDF, 12 kB).
Sowohl die Arbeitslosigkeit bei den 15- bis 24jährigen (–56 auf 1862) als auch die Zahl der arbeitslosen Lehrlinge (–45 auf 309) und der Schüler und Studenten (–24 auf 270) ging zurück. In den übrigen Altersgruppen erfolgte saisonal bedingt eine Zunahme (25 bis 49jährige +264 auf 6185, 50 und mehr Jahre +90 auf 2299). Deutliche Zunahmen verzeichneten das Baugewerbe (+200 auf 902 Personen), die Branchen Immobilien, Vermietung, Informatik inklusive Personalverleih (+92 auf 1647 Personen) sowie die Bereiche elektrische Geräte, Feinmechanik, Uhren, Optik (+40 auf 316 Personen). Hingegen sank die Arbeitslosigkeit im Gastgewerbe um 163 auf 1247 Personen. Die übrigen Branchen registrierten nur geringe Anstiege oder blieben stabil. Von der Zunahme ist das ganze Kantonsgebiet betroffen.
Bei den Männern stieg die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen um 493 (+9,6 Prozent) auf 5651, bei den Frauen sank sie um 195 (–4,0 Prozent) auf 4695. Mit 6576 Personen waren 205 Schweizer mehr arbeitslos als im Vormonat. Bei den Ausländern stieg die Zahl um 93 auf 3770.
Im Jahr 2007 sank die Zahl der arbeitslos Gemeldeten im Mittel um 20 Prozent von 13 046 auf 10 424. Die mittlere Arbeitslosenquote verringerte sich von 2,5 auf 2,0 Prozent.
Von den 16 047 Stellensuchenden (+240 oder +1,5 Prozent) gingen 3137 Personen (–8) einer bezahlten Arbeit im Sinne eines Zwischenverdienstes nach. 932 Personen (–42) nahmen an einem Beschäftigungsprogramm teil und 284 (–78) aller Stellensuchenden absolvierten eine Weiterbildung beziehungsweise eine Umschulung, die länger als einen Monat dauerte. Gemessen am Total der Stellensuchenden waren 19,5 Prozent (Vormonat 19,9) in einem Zwischenverdienst. 5,8 Prozent (Vormonat 6,2) absolvierten ein Beschäftigungsprogramm und 1,8 Prozent (Vormonat 2,3) eine Weiterbildung.
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