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Interlaken: Empfang nach den Berufsweltmeisterschaften in Japan

Grosser Empfang am Bildungszentrum Interlaken (BZI) für die Berner Gewinner an den Berufsweltmeisterschaften in Japan: Erziehungsdirektor Bernhard Pulver und Christoph Erb, Direktor Berner KMU, würdigten am Donnerstag an einer Feier die herausragenden Leistungen der Preisgewinner und überreichten ihnen ein Präsent.

Preisgewinner beim Empfang im Bildungszentrum Interlaken. (Bild zvg/Bernhard Mathyer, BIZ).

aid/bns. Die Berner Delegation war an den Berufsweltmeisterschaften überaus erfolgreich, wird in einer Medienmitteilung erinnert: «Sie gewann nicht weniger als fünf Medaillen, darunter zwei goldene. Dazu kamen fünf Diplome ‹Excellent›. Die Gewinner haben in Japan herausragende persönliche Leistungen erbracht; sie haben aber auch ein gutes Zeugnis für das bernische Berufsbildungssystem abgelegt.»

«Die gute Qualität in der Berufsbildung ist ein wichtiger Teil der Schweizer Erfolgsgeschichte», sagte Erziehungsdirektor Bernhard Pulver an der Feier für die Preisgewinner: Neben einer guten und praxisnahen Ausbildung in Wirtschaftsunternehmen seien drei Faktoren wesentlich für die hohe Attraktivität unseres Berufsbildungssystems verantwortlich: die Einführung der Berufsmaturität Mitte der neunziger Jahre, der Aufbau der Fachhochschulen, sowie – in jüngster Zeit – die Errichtung von einjährigen Passerellen von der Berufsmaturität zu den Universitäten. Dies ermögliche auch Berufsleuten den uneingeschränkten Universitätszutritt. «Die hohe Bildungsqualität zahlt sich auch immer wieder an den Berufsweltmeisterschaften aus.» So habe die Schweiz in Japan wiederum 17 Medaillen und 18 Diplome gewonnen und in der Nationenwertung den dritten Platz belegt: «In Europa sind wir sogar unangefochten die Nummer 1. Besonders erfreut war ich, dass die Berner mit fünf Medaillen und fünf Diplomen überdurchschnittliche Erfolge feiern durften.»

An den Berufsweltmeisterschaften nahmen laut der Medienmitteilung zehn Berner teil. Die Schweizer Delegation umfasste 40 Kandidaten aus 38 gewerblich-industriellen und Dienstleistungsberufen. Die Berufsweltmeisterschaft werde alle zwei Jahre durchgeführt, das nächste Mal 2009 in Calgary: «Erstmals findet sie parallel zu den Abilympics, der Berufsweltmeisterschaft für behinderte Menschen, statt.»

Medaillen- und Diplomspiegel:Gold: Adrian Trachsel, Spiez, Lehrbetrieb Studer AG Steffisburg (Mechatroniker, im Team mit Ciril Stefanini, Winterthur). Nadine Berger, Bern, Lehrbetrieb Efakos AG Aarau (Schönheitspflege, Kosmetikerin). – Silber: Adrian Wenger, Längenbühl bei Thun, Lehrbetrieb Peter Holzbau AG, Blumenstein (Zimmermann). – Bronze: Yan Lacher, Oberönz, Lehrbetrieb Stukkdesign Jäggi, Langenthal (Stuckateur, das heisst Technologie der Gestaltung und Dekoration beziehungsweise Gipser). Beat Schläppi, Guttannen, Lehrbetrieb Rufibach und Schläppi AG, Guttannen (Möbelschreiner). – Diplom «Excellent»: Sascha Grossenbacher, Kernenried, Lehrbetrieb und Arbeitgeber Bundesamt für Informatik und Telekommunikation, Bern, im Beruf IT Web Design. Stefan Balsiger, Gerzensee, Lehrbetrieb und Arbeitgeber Elektro Schäfer, Walter Schäfer, Niederhünigen, im Beruf Anlagenelektriker. Philippe Allenbach, Adelboden, Lehrbetrieb und Arbeitgeber Garage Margeli GmbH, Adelboden, im Beruf Automobiltechnik (Automechaniker). Marc Stämpfli, Seedorf, Lehrbetrieb und Arbeitgeber: Feintool Technologie AG, Lyss, im Beruf Maschinenbau CADD. Manuela Aebischer, Riedstätt, Lehrbetrieb: Confiserie Steinmann, Thun, Arbeitgeber Bäckerei-Konditorei Markus Ryser, Hilterfingen, im Beruf Konditorin.
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