| Die erfolgreichen Grindelwalder Abfahrtstrio. Von links nach rechts: Annina Strupler (2. und Kombinationssiegerin), Marianne Rubi (1.) und Ursula Rubi (3.) (Bilder Dora Schmid-Zürcher)
pd/bns. Die 24. Inferno-Super-Kombination. entschied Mathias Salzmann aus Blatten bei Naters vor Thomas Ryser (Homberg bei Thun) und Marc Schori (Unterseen) für sich. Bei den Frauen der Kategorie I gewann die Vorjahrssiegerin, Favoritin und Führende nach Langlauf und Riesenslalom, Annina Strupler aus Grindelwald. – Anfangs der Infernowoche versprachen die Meteorologen für den Abfahrtsamstag nichts Schönes. Im Laufe der Woche verbesserten sich aber die Wettervorhersagen laufend. Gegen Ende der Woche waren sich dann die Organisatoren einig; am Samstag werden nicht die Niederschläge das Problem sein, sondern eventuell der Nebel und die Wärme. Der Start der Abfahrt wurde dann auch kurzfristig um 45 Minuten nach hinten verschoben, da eine Nebelbank die Sicht im mittleren Streckenteil stark behinderte. Als dann gestartet wurde, waren die Verhältnisse für alle Fahrer wiederum fair und ein spannendes Rennen wurde lanciert.
Kurz vor dem Ziel bei der Winteregg.
Die Piste litt teilweise unter der Wärme, aber die vielen Helfer an der Abfahrtsstrecke arbeiteten pausenlos mit grossem Einsatz daran, dass alle Läufer die gleichen Bedingungen vorfanden. Entlang der Strecke, aber vor allem im Ziel Winteregg, bei der Höhenlücke und beim Aufstieg im Wurzelwald warteten viele Zuschauer und feuerten die Teilnehmer kräftig an. Die «Flower-Ceremony» um 16.30 Uhr fand in diesem Jahr im Ziel auf Winteregg statt und die offizielle Siegerehrung war für 21.00 Uhr im Sportzentrum Mürren vorgesehen. Bei den Frauen I gewann Marianne Rubi (Grindelwald) mit einer Zeit von 8.59,97. Die Plätze 2 und 3 lagen fest in den Händen von zwei weiteren Grindelwalderinnen; Annina Strupler als Zweitplazierte mit 9.01,29 und Ursula Rubi als Drittplazierte mit 9.12,58. Die letztjährige Siegerin der Frauen Kategorie II Beatrix Straub (D-Furtwangen) konnte auch in diesem Jahr zuoberst aufs Podest steigen.
Viel Publikum beim Ziel auf der Winteregg.
Mario Teuscher aus Därstetten war der Schnellste in der Hauptklasse der Männer. An seine Zeit von 7.37,80 kam kein weiterer Läufer mehr heran. Die zwei Nächstplazierten Ruedi Trummer (Adelboden) und Marcel Fässler (Gross) verloren 3,64 beziehungsweise 7,09 Sekunden auf den Erstplazierten. Der Mürrener Oliver Feuz erreichte mit einer Zeit von 7.56,90 den siebten Platz.
Die Kategorie der Senioren I konnte Manuel Zurbuchen (Interlaken) in 7.56,50 für sich entscheiden. Der Deutsche Klaus Zürn gewann in der Kategorie Senioren II. Seine Zeit war 8.06,18. – Die 66. Internationalen Inferno Skirennen Mürren finden vom Mittwoch 21. Januar bis Samstag 24. Januar 2009 statt.
Ranglistenspitzen Inferno-Abfahrt. Overall/Hauptklasse Männer, 1582 klassiert: 1. Teuscher Mario, Därstetten 7.37,80. 2. Trummer Ruedi, Adelboden 7.41,44. 3. Fässler Marcel, Gross 7.44,89. – Frauen I, 96 klassiert: 1. Rubi Marianne, Grindelwald 8.59,97. 2. Strupler Annina, Grindelwald 9.01,29. 3. Rubi Ursula, Grindelwald 9.12,58. 24. Inferno-Super-Kombination. Gesamtwertung Overall, 285 klassiert: 1. Salzmann Mathias, Blatten bei Naters. 2. Ryser Thomas, Homberg bei Thun.
3. Schori Marc, Unterseen. – Frauen I, 20 klassiert: 1. Strupler Annina, Grindelwald 337,83. 2. Almer Nicole, Grindelwald 643,20. 3. Steuri Melanie, Grindelwald 658,19. – Detaillierte Inferno-Ranglisten bei Datasport. Technische Angaben zur Inferno-Abfahrt. Start: Oberhalb Einfahrt Schilthorntraverse (2690 Meter über Meer (Normalnull). Ziel: Winteregg (1674 Meter über Meer). Höhendifferenz: 1116 Meter. Länge: 9,5 Kilometer. Teilnehmer: Angemeldet 1850, davon am Start 1595, klassiert 1582.
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