Der Kombinations-Riesenslalom vom Donnerstag wurde bei Bilderbuchverhältnissen ausgetragen. (Bilder Dora Schmid-Zürcher)
pd/bns. Der diesjährige Riesenslalom wurde am Donnerstag auf der Winteregg ausgetragen. Die Piste sowie das Wetter zeigten sich von der besten Seite. Der fair ausgesteckte Lauf konnte für alle 299 Startenden bei gleichen Bedingungen unfallfrei durchgeführt werden. Auch hohe Startnummern erzielten zum Teil noch sehr gute Laufzeiten. Die Organisatoren durften viel Lob über die Piste von den Läufern entgegen nehmen. Ein paar wenige Ausfälle mussten doch verzeichnet werden, es wurden 289 klassiert. Das Podest bei den Frauen Kategorie I lag deutlich in den Händen der Grindelwalderinnen: 1. Annina Strupler mit eine Zeit von 1.02,16, 2. Nicole Almer, die Vorjahressiegerin mit 1.03.10 und 3. Marianne Rubi mit 1.04,05. Angélique Feuz (Hasliberg-Wasserwendi) entschied das Rennen bei den Frauen Kategorie II für sich. In der Männer-Hauptklasse siegte Stefan Gmür (Amden) mit einer Zeit von 0.58,60, nur neun Hundertstel Vorsprung auf Bernhard Kiener (Gündlischwand) mit 0.58,69. Als Drittplazierter durfte Oliver Feuz (Niederried) mit einer Zeit von 0.59,40 aufs Podest steigen.
Mit Schwung durch die Tore ...
Der Vorjahrssieger der Männer Kategorie I, Hermann Rösti (St. Stephan) entschied das Rennen auch in diesem Jahr für sich, seine Zeit betrug 0.59,59. Gleich zwei Sieger gab es bei den Männern Kategorie II: Die gleiche Zeit fuhren Klaus Zürn (D-Kreuzthal) und Leopold Osanger (A-St. Georgen an der Leys) heraus.
Nachtlanglauf
Traditionell findet am Mittwochabend während der Inferno-Woche in Mürren der Nachtlanglauf statt. Das Dorf Mürren zeigte sich an diesem Abend in einer stimmungsvollen Winterlandschaft. Die Strassen, in denen der Langlauf durchführte, waren wunderbar mit Schnee bedeckt. Start war um 17 Uhr. Insgesamt 380 Teilnehmer hatten sich für den Nachtlanglauf angemeldet, gestartet wurde in einem Abstand von 20 Sekunden. Die drei Runden zu zwei Kilometer auf der markierten Loipe mit Kontrollposten wurden mehr oder weniger von allen erfolgreich absolviert, schliesslich wurden 299 Läufer klassiert.
... und mit Schuss durch das Ziel.
Bei den Frauen der Kategorie I gewann die Vorjahrssiegerin und Favoritin Annina Strupler aus Grindelwald. Auch bei der Kategorie II blieb alles beim alten, die Vorjahressiegerin Beatrix Straub (D-Furtwangen) konnte dieses Rennen für sich entscheiden. Und auch in der Hauptklasse der Männer setzte sich Rainer Jäpel (D-Freital) vor Hermann Wyss (Grindelwald) und Thomas Huggler (Matten) an die Spitze. Christian Fuhrer (Wilderswil), ebenfalls Sieger vom Vorjahr, führt die Rangliste bei den Senioren I vor Gerd Buhl (D-Bad Krozingen) und Beat Walker (Wassen) an. Ein weiterer Favorit, Wilfried Straub (D-Furtwangen), konnte sich bei den Senioren II durchsetzen, ebenfalls der Vorjahressieger.
Ruhetag
Morgen Freitag ist Ruhetag, welcher für Trainingsfahrten genutzt wird. Am Abend um 20.30 Uhr ist der traditionelle Fackelumzug mit der Teufelverbrennung beim Alpinen Kur- und Sportzentrum in Mürren. 24. Inferno-Superkombination (Langlauf und Riesenslalom). Frauen I, 20 klassiert. 1. Annina Strupler, Grindelwald 109,86. 2. Melanie Steuri, Grindelwald 316,77. 3. Nicole Almer, Grindelwald 332,69. – Hauptklasse Männer, 88 klassiert: 1. Rainer Jäpel, D-Freital 71,61. 2. Thomas Ryser, Homberg bei Thun 75,62. 3. Bernhard Kiener, Gündlischwand 80,71. – Detaillierte Inferno-Ranglisten bei Datasport.
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