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Sonntag 13. Januar 2008
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Beim Hundschopf waren prächtige Sprünge zu beobachten. (Bilder Dora Schmid-Zürcher)
Lauberhornabfahrt: Bode Miller vor Didier Cuche

Der Vorjahressieger Bode Miller (USA) hat am Sonntag vor dem Schweizer Didier Cuche und dem Kanadier Manuel Osborne-Paradis die Lauberhornabfahrt gewonnen.

Nach dem dritten Rang in der Superkombination gewann Bode Miller die Lauberhornabfahrt.

Bode Miller und Didier Cuche fuhren im Lauberhorn-Abfahrtsrennen in einer Kategorie für sich. Das Verdikt lautete gleich wie im vergangenen Jahr: Der Amerikaner siegte mit 0,65 Sekunden Vorsprung) auf den Schweizer. Bereits 1,33 Sekunden Rückstand wies der eher überraschende Kanadier Manuel Osborne-Paradis als Dritter der 4,48 Kilometer langen Abfahrt auf. Als bester Österreicher belegte Michael Walchhofer nur den vierten Rang, womit Austria in den drei Rennen des Wengener Weltcup-Wochenendes keinen einzigen Podestplatz gewann. Bei Sonnenschein und wegen des Neuschneefalls vom Samstag auf teilweise «weicherer» Piste spielte das Material eine Rolle, doch das Duo, das schon in den Trainings überzeugt hatte, zeigte wie 2007 seine Sonderklasse auf der längsten Weltcupstrecke. Der 30jährige Miller stand in Wengen zum vierten Mal auf dem Podest, zum zweiten Mal zuoberst. Er hatte am Freitag in der Superkombi mit einer verpfuschten Passage im Kernen-S den dritten Rang erreicht, nachdem er tags zuvor im Abschlusstraining alle verblüfft hatte.
Quelle:

Cuche überzeugte in der Superkombi-Abfahrt mit Bestzeit und einer brillanten Fahrt im Kernen-S. Die Cuche-Linie werde er im Abfahrtsrennen auch zu fahren versuchen, sagte Miller - und er tat es überzeugend. Der 33jährige Cuche schob sich zum fünften Mal in dieser Saison auf ein Weltcup-Podest. Seinen bisher einzigen Saisonsieg des Winters hatte er im Super-G von Val Gardena eingefahren. Am Lauberhorn stand er nach seinem zweiten Rang von 2007 hinter Miller zum zweiten Mal auf dem Podium.

Vor einer prächtigen winterlichen Kulisse drängten sich auch viele Zuschauer auf Girmschbiel.

Nach dem zweiten Rang von Daniel Albrecht in der Superkombi eroberten die Schweizer dieses Jahr am Wengener Wochenende also zwei Ränge unter den ersten drei. Die übrigen Abfahrer neben Cuche konnten am Sonntag dazu allerdings nichts beitragen. Ambrosi Hoffmann schaffte es nicht unter die zehn Besten und wurde als zweitbester Schweizer nur Zwölfter. Didier Défago kam gerade noch unter die ersten 20.

Weltcup-Abfahrt der Männer in Wengen. Schlussklassement: 1. Bode Miller (USA) 2:30,40. 2. Didier Cuche (Schweiz) 0,65 zurück. 3. Manuel Osborne-Paradis (Kanada) 1,33. 4. Michael Walchhofer (Österreich) 1,37. 5. Andreas Buder (Österreich) 1,76. 6. Andrej Jerman (Slowenien) 1,86. 7. Marco Sullivan (USA) 1,94. 8. Kurt Sulzenbacher (Italien) 2,04. 9. Hermann Maier (Österreich) 2,17. 10. Georg Streitberger (Österreich) 2,35. 11. Steven Nyman (USA) 2,40. 12. Ambrosi Hoffmann (Schweiz) 2,42. 13. Patrick Staudacher (Italien) 2,57. 14. Marco Büchel (Liechtenstein) 2,58. 15. Werner Heel (Italien) 2,60. – Ferner: 17. Didier Défago 2,69. 27. Daniel Albrecht 3,34. 33. Cornel Züger 3,90. 34. Beni Hofer 3,91. 36. Michael Bonetti 4,10. 40. Konrad Hari 4,37. 43. Tobias Grünenfelder 4,67 (alle Schweiz).

Grandiose Darbietungen der Patrouille Suisse vor der Lauberhornabfahrt. – Bild rechts: Der auf den zweiten Platz verwiesene Didier Cuche. (Bilder Bruno Petroni)
Grossandrang auf die Wengernalpbahn im Bahnhof Lauterbrunnen. – Bild rechts: Bode Miller unterwegs.

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