Das Kurhaus auf der Sonnenterrasse in Ringgenberg mit Aussicht auf Berge und Brienzersee

Ihr Ferien- und Seminarhotel
in Interlaken
Veranstaltungen im Artos
Berner Oberland News – 13. Jahrgang
Freitag 11. Januar 2008
Ihr Internet-Provider im
Berner Oberland
Aktuelle Frontseite
Eine wundervolle Mischung
von Ferien und Mykologie!
Ferien verbunden mit dem Beobachten und Bestimmen von Pilzen ist mit Sicherheit ein faszinierendes Erlebnis für jeden Pilzfreund. Das Rezept: Eine Ferienwohnung in Ringgenberg, ein interessantes Pilzgebiet und eine einzigartige Ferienregion

Anmeldung/Informationen:
hans.zurbuchen@quicknet.ch


Ferienwohnung
in Ringgenberg

Nur etwa drei Kilometer vom weltbekannten Berner Oberländer Tourismuszentrum Interlaken entfernt vermieten im idyllischen Dorf Ringgenberg Adolf und Elisabeth Imboden-Amacher im Kreuzli eine schöne Ferienwohnung.
Ringgenberg-Goldswil am Brienzersee
mit seinem idyllischen Burgseeli ein idealer Ferienort. 

Netz gegen Kinderporno

Seitenanfang
Die besten zehn Kombinierer. Auf dem Treppchen von links nach rechts Daniel Albrecht (2.) Jean-Baptiste Grange (1.) und Bode Miller (3.) (Bilder Dora Schmid Zürcher)
Superkombination in Wengen: Albrecht verpasste knapp den Sieg

Nur sechs Hundertstelsekunden vor dem Schweizer Daniel Albrecht hat der Franzose Jean-Baptiste Grange mit Slalombestzeit die Superkombination in Wengen gewonnen. Auf Platz 3 kam Bode Miller (USA) vor dem Österreicher Benjamin Reich.

Martin Rufener (linke Bildhälfte, Cheftrainer der Männer, gratuliert Daniel Albrecht (rechts) zum hervorragenden zweiten Platz in der Superkombination am Lauberhorn.

Dagegen gingen die Österreicher, die mit Benjamin Raich und Mario Matt bisher alle Superkombinationen von Wengen für sich entschieden hatten, erstmals leer aus.

Der fünffache Lauberhornsieger Raich musste sich vier Hundertstel hinter Miller mit Rang 4 begnügen und damit seine Mitbewerber um den Gesamtweltcup etwas näher kommen lassen. – Zwar fiel die Schweizer Bilanz nicht mehr so überzeugend aus wie vor einem Jahr, als sich vier Fahrer unter den ersten sieben klassiert hatten. Silvan Zurbriggen, damals Dritter, ist verletzt, und Marc Berthod (2.) fiel wie Didier Défago (7.) aus.

Berthod und Défago Opfer des Kernen-S
Als Schlüsselstelle des Rennens erwies sich das «neue» Kernen-S, in dem auch Bode Miller beinahe seine Chancen preisgab. Er wollte wie im Training diese Passage «mit Zug» fahren, was aber die Pistenverhältnisse nicht mehr erlaubten.
Quelle:

Nur dank seinem überragenden technischen Können entging er einem Crash und war am Ziel der verkürzten Abfahrt – wegen Windes Start unterhalb der Minschkante – gleichwohl der Schnellste unter den echten Kombinierern. «Es war eine lehrreiche Fahrt im Hinblick auf die Abfahrt», meinte der letztjährige Abfahrtssieger.

Ein gefragter Mann: Kombinationssieger Jean-Baptiste Grange umschwärmt von Reportermikrophonen.

Auch Défago und Berthod unterschätzten diese Einfahrt, nachdem sie im Startabschnitt mit Abstand die Schnellsten gewesen waren. Des einen Pech war des andern Glück. «Ich wollte ebenfalls voll durchziehen», sagte Albrecht. «Aber aufgrund der Reaktion der Zuschauer spürte ich, dass Miller und Défago etwas passiert sein musste. Deshalb nahm ich sicherheitshalber etwas Tempo weg.»

Im Stile eines Routiniers
Trotz seines jugendlichen Alters verfügt Albrecht schon über bemerkenswerte Routine. Die bewies er auch im Kombinationsslalom. «Wenn ich normal runterkomme, kann mir eigentlich nichts passieren», hatte er mit unbändigem Selbstvertrauen angekündigt. Ihm behage die Situation, nach einer Kombinationsabfahrt genau zu wissen, wieviel er im Slalom auf seine direkten Konkurrenten herausholen müsse: «Das erzeugt bei mir einen positiven Druck.» So spielte es Albrecht auch keine Rolle, dass Berthod und Défago ausgeschieden waren und er als einziger Schweizer im Wettkampf verblieb: «Skifahren ist ein Einzelsport. Mit erhöhtem Druck kann ich gut umgehen. Je höher der Druck, um so besser ist in der Regel meine Leistung.»

«Die sechs Hundertstel haben mich zwar etwas ‹gefuxt›, denn sonst hätte ich 20 Weltcuppunkte und einen Sieg mehr», meinte Albrecht, «aber es ist müssig zu suchen, wo ich sie verloren haben könnte. Solchen Dingen sollte man nicht nachstudieren. Das nächste mal sind die Hundertstel auf meiner Seite.»

100. Weltcupsieg von Frankreich
Nur einem musste Albrecht (24) knapp den Vortritt lassen. Jean-Baptiste Grange, noch ein Jahr jünger als er, nahm Revanche für seine Niederlage in Beaver Creek, wo er mit einer «aussichtslosen» Startnummer Zweiter geworden war. Als ausgleichende Gerechtigkeit feierte er den 100. Weltcupsieg eines Franzosen im Weltcup und den ersten am Lauberhorn seit dem Jahr 1972 (Jean-Noel Augert). «Ich wusste, dass ich eine gute Chance hatte, aufs Podest zu kommen, wenn mir eine gute Abfahrt gelingt und ich unter die ersten 30 komme», sagte Grange, der wie einst Augert aus dem Val Mourienne kommt. Er wurde just 29. und durfte als Zweiter hinter Vorjahressieger Matt (nur 8. Platz) zum Slalom antreten. Ein weiteres Mal fuhr er überragende Bestzeit und rollte das Feld von hinten auf. 2007 hatte ihm das Matt mit der Nummer 1 vorgemacht.

Unbefriedigendes Superkombinationsreglement
Hätten zwei weitere Abfahrer wie Cuche, Büchel, Maier und Co. die Superkombination zum Training benützt, wäre Grange wie in Beaver Creek aus den ersten 30 geworfen und damit wohl um die Siegchance geprellt worden. «Ich finde diese Regelung unfair», kritisierte er mit Recht. Deshalb war ihm dieser zweite Saisonsieg nach dem Slalom von Alta Badia zu gönnen, wenn er auch denkbar knapp ausfiel. Dass sich sieben Kombinierer innerhalb von 0,75 Sekunden klassierten beweist, wie hochklassig und spannend diese Disziplin mittlerweile ist. Deshalb sollte man für die «überzähligen» Abfahrer, die das Resultat verfälschen und den Ablauf für das Publikum unübersichtlich machen, schnellstmöglich eine Lösung finden.

Super-Kombination in Wengen. Schlussklassement: 1. Jean-Baptiste Grange (Frankreich) 2:20,61. 2. Daniel Albrecht (Schweiz) 0,06 zurück. 3. Bode Miller (USA) 0,51. 4. Benjamin Raich (Österreich) 0,55. 5. Ted Ligety (USA) 0,58. 6. Markus Larsson (Schweden) 0,63. 7. Ivica Kostelic (Kroatien) 0,75. 8. Mario Matt (Österreich) 1,01. 9. Natko Zrncic-Dim (Kroatien) 1,68. 10. Peter Fill (Italien) 2,27.

Berner Oberland News
Leserbriefe an die Berner Oberland News sowie Anfragen für Werbebanner, Inserate und Bilder in druckfähiger Auflösung
Aktuelle Frontseite
Seitenanfang
Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzlistrasse 244, 3852 Ringgenberg / Redaktionsstube Ringgenberg Telefon +41(0)33 821 10 61 und Fax +41(0)33 821 10 64 / Mobile +41(0)79 427 45 78 / Postcheckkonto 40-71882-7
Für den Inhalt von verknüpften externen Websites (Links) beziehungsweise für die darauf von Dritten angebotenen Informationen, Produkte und Dienstleistungen übernehmen die «Berner Oberland News» keine Verantwortung.

 
'