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Donnerstag 17. Januar 2008
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Lawinenverbauungen unterhalb des Männlichen

Für die erste und zweite Etappe des Lawinenverbauungs- und Aufforstungsprojekts Mossenegg-Männlichen hat der Regierungsrat des Kantons Bern einen Kantonsbeitrag von 5,02 Millionen Franken an die Gesamtkosten von 5,58 Millionen Franken zuhanden des Grossen Rates verabschiedet.

Neben den bestehenden Lawinenverbauungen ist der Bau von weiteren 2900 Laufmeter Stahlstützwerken im Lawinenanrissgebiet unterhalb des Männlichen vorgesehen. (Bild Dora Schmid-Zürcher)

aid/bns. Der Bund wird laut einer Medienmitteilung dem Kanton Beiträge in der Höhe von voraussichtlich 40 Prozent der Gesamtkosten zurückerstatten. Die restlichen zehn Prozent der Kosten trage die Gemeinde Lauterbrunnen: «Ziel des Projekts ist es, das Lawinenrisiko in Wengen (Wengiboden) auf ein vertretbares Risiko zu reduzieren». Am 17. Juni 2007 hatten die Lauterbrunner an der Urne einen Bruttokredit von 5,6 Millionen Franken für das Lawinenverbauungs- und Aufforstungsprojekt Mossenegg mit 346 Ja gegen 64 Nein bewilligt. Vorgesehen ist laut der Medienmitteilung der Bau von 2900 Laufmeter Stahlstützwerken im Lawinenanrissgebiet unterhalb des Männlichen: «Seit fast 30 Jahren werden oberhalb von Wengen Lawinenverbauungen realisiert. Trotzdem sind im Dorfteil Wengiboden immer noch 40 Häuser sowie Quartierstrassen, Fusswege und das Skiübungsgelände lawinengefährdet.» Nach den beiden Verbauungsprojekten Gratlücke-Männlichen und Männlichen-Schnürlaui – siehe auch Lawinenschutz für Wengen  soll verbessert werden vom Samstag 7. April 2007 – ist die Verbauung Mossenegg die dritte und letzte grosse Verbauungsetappe in den Anrissgebieten der Lawinenzüge oberhalb von Wengen. Damit soll die Gefahr im Bereich Wengiboden nun definitiv auf ein akzeptables Mass reduziert werden.
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