pd/bns. «Der Verwaltungsrat der Lenk-Simmental Tourismus AG ist der Überzeugung, dass die Destination eine gute Basis und gute Strukturen aufgebaut hat, um eine selbständige Tourismusregion zu bleiben», heisst es in einer Medienmitteilung. Eine verbesserte Zusammenarbeit mit den Leistungsträgern im Destinationsraum trage zu einer Erhöhung der Marktpräsenz bei: «Zum Beispiel ist die Schaffung eines Dienstleistungszentrums zusammen mit den Lenk-Bergbahnen und der Gemeinde Lenk ein wegweisendes Ziel. Auch sollen Kooperationen mit den Partnern Gstaad-Saanenland-Tourismus und Adelboden-Tourismus angestrebt werden, mit der Bedingung, dass eine win-win-Situation vorliegt. Durch die getroffenen Massnahmen schafft die LST AG günstige Voraussetzungen, sich als starker Partner mittel- bis langfristig in das hoffentlich dann wieder aktivierte Label Berner Oberland einzubringen.»
Ein laut Medienmitteilung sichtlich zufriedener Präsident der Lenk-Simmental Tourismus AG, Hans Neuenschwander, fasse den Beschluss mit folgenden Worten zusammen: «Die geografische Lage des Simmentals und die bereits sehr gute Position der Lenk-Simmental Tourismus AG hat entscheidend zum gefassten Entschluss des Verwaltungsrates beigetragen. Durch gezielte, beiden Seiten gewinnbringende Kooperationen mit unseren starken Nachbarn und der noch engeren Zusammenarbeit mit den Leistungsträgern im Simmental und namentlich auch an der Lenk, bin ich überzeugt, die anstehenden Herausforderungen an eine moderne, zukunftsorientierte Destination optimal zu erfüllen.» Auch der Geschäftsführer der LST AG, Jürg Moor, begrüsse den Beschluss und sei überzeugt, dass dieser für die Destination Lenk-Simmental wegweisend sei.
Im vergangenen Jahr habe die «Berner Wirtschaft» ein Arbeitspapier «Entwicklungsszenario 2010/2012» mit dem Ziel zusammengestellt, mittelfristig die bestehenden zwölf Destinationen im Kanton Bern zu fünf bis maximal sieben starken Marketinggesellschaften zusammenzuführen, wird in einer Medienmitteilung erinnert. Im Oberland seien dies die drei Regionen «Ost», «Mitte» und «West». In der Folge habe sich die Lenk-Simmental Tourismus AG intensiv mit möglichen Varianten beschäftigte: «Es wurden auch verschiedene Gespräche mit den Nachbardestinationen Gstaad-Saanenland und Adelboden geführt.» Der Verwaltungsrat habe sich an einer Klausurtagung mit dem Ziel getroffen, eine Entscheidung für die Zukunft zu finden.
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