| Mehr Fahrgäste mit den Verkehrsbetrieben STI unterwegs Die Verkehrsbetriebe Steffisburg–Thun–Interlaken (STI) haben im vergangenen Jahr 12,5 Millionen Fahrgäste verzeichnet, was einer Zunahme um 430 000 Passagiere oder 3,5 Prozent entspricht. Die Zahl der ertappten Schwarzfahrer ist zwar gegenüber dem Vorjahr von 2,5 auf 2,1 Prozent zurückgegangen, allerdings entspricht das auf ein Jahr hochgerechnet immer noch mehr als einer Viertelmillion Schwarzfahrer.
Die Frequenzsteigerung wird in einer Medienmitteilung als sehr erfreulichbezeichnet, sei doch im Fahrplanjahr 2007 keine Angebotserweiterung realisiert worden: «Die STI-Chauffeure legten gesamthaft 4,1 Millionen Kilometer auf Stadt- und Regionallinien zurück.»
Starke Nachfrage in Steffisburg
Auf der Linie 1 Steffisburg Flühli–Spiez kann laut STI mit 3,5 Millionen Fahrgästen ein neuer Rekord verzeichnet werden: Auf dem Abschnitt Steffisburg–Thun Bahnhof hätten die Fahrgastzahlen um 8,7 Prozent (plus 121 000 Personen) zugenommen. Fast zwei Millionen Fahrgäste seien auf der Linie 3 Alte Bernstrasse–Allmendingen–Blumenstein unterwegs gewesen: «Auf dem Abschnitt Alte Bernstrasse–Thun Bahnhof konnten in den letzten drei Jahren die Personenfrequenzen um eindrückliche 54 Prozent gesteigert werden. Stolze neun Prozent mehr Fahrgäste weist die Linie 4 Thun–Lerchenfeld auf. Jährlich benutzen über 700 000 Personen die Busse dieser Linie.»
Mehr Fahrgäste auch auf Regionallinien
Trotz oder dank der mehrwöchigen Sanierung der Hofstettenstrasse seien auf der Linie 21 Thun–Interlaken drei Prozent Fahrgäste (plus 57 000 Personen) mehr befördert worden, verlautet im weiteren: «Konstante Steigerungen weisen auch die Linien 55 Thun–Wimmis (fünf Prozent) und 53 Blumenstein–Seftigen (zehn Prozent) auf.»
Weniger Schwarzfahrer
Auch im vergangenen Jahr konnte nach STI-Angaben der Anteil Schwarzfahrer reduziert werden: «Gesamthaft war das Kontrollpersonal 4700 Stunden in den Bussen der STI unterwegs». Von den kontrollierten Passagieren hatten 1642 Personen oder 2,1 (Vorjahr 2,5) Prozent keinen gültigen Fahrausweis vorzuweisen: «Gleichzeitig heisst dies leider, dass eine Viertelmillion Schwarzfahrer unterwegs ist», bestätigte STI-Angebotsleiter Jürg Lehmann auf Anfrage: «Jeder Schwarzfahrer ist einer zuviel, die STI werden daher ihre Anstrengungen zu einer weiteren Reduktion fortsetzen.»
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