| BLS führt die Erneuerung des Rollmaterials weiter
Mit acht zusätzlichen vierteiligen Triebzügen vom Typ RABe 535 «Lötschberger» und sechs Wagenkasten zur Verlängerung der S-Bahn-Kompositionen RABe 526 (Gelenktriebwagen) führt die BLS AG die Erneuerung und Erweiterung ihres Rollmaterials fort. Den Kredit von 81,8 Millionen Franken bewilligte der Verwaltungsrat unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Besteller Bund und Kantone.
Die Entwicklung der Nachfrage in den S-Bahn- und Regionalexpress-Zügen der BLS AG wird in einer Medienmitteilung als höchst erfreulich bezeichnet: «Sie führt aber in einzelnen Relationen zu einem Mangel an Sitzplätzen beziehungsweise zum Einsatz von nicht mehr durchwegs zeitgemässen Fahrzeugen. Die Reserve an Fahrzeugen mit Niederflureinstiegen liegt deutlich unter dem Zielwert von zwölf Prozent. Dieser ist notwendig, um Instandhaltungs-, Reparatur- und Reinigungsarbeiten abzudecken und um bei kurzfristigen Nachfrageschwankungen und Störungen die zuverlässige Produktion sicherzustellen.»
Im Rahmen ihrer mittelfristigen Flottenplanung ergänze die BLS AG deshalb ihren Bestand an leistungsfähigen und komfortablen Fahrzeugen, verlautet im weiteren. Die Beschaffung sei mit den Absichten der Besteller für Angebotserweiterungen im Zeitraum bis zum Jahr 2012 abgestimmt und umfasse zwei Erweiterungspakete. «Dank dieser Rollmaterialbeschaffung kann die BLS eine nachfrage- und kundengerechte Produktion sicherstellen mit Fahrzeugen, welche die heutigen Komfortstandards erfüllen. Damit können die teuren und komfortmässig nicht mehr befriedigenden lokomotivbespannten Züge aus dem Grundangebot eliminiert werden.»
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Beschaffung von acht Triebzügen des Typs RABe 535 «Lötschberger»: Die vierteiligen Züge – siehe auch Der «Lötschberger» für Testfahrten unterwegs vom Dienstag 1. Juli 2008 – entsprechen technisch der in Ablieferung befindlichen Serie von 13 Kompositionen für den Regionalexpress Lötschberg. Sie sind klimatisiert und erfüllen die Anforderungen des Behinderten-Gleichstellungsgesetzes. Die acht zusätzlichen Einheiten dienen dazu, die steigende Nachfrage in den Regionalexpress-Zügen Bern–Spiez–Kandersteg–Brig beziehungsweise –Zweisimmen abzudecken. Es ist auch vorgesehen, sie in der S-Bahn Bern einzusetzen. Mit der Bestellung der acht Triebzüge beim Konsortium Bombardier/Alstom wird ein erster Teil der Option aus der ersten Serie ausgelöst. Die Fahrzeuge sollen ab Fahrplanwechsel vom Dezember 2009 einsatzbereit sein. |
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Verlängerung der vorhandenen sechs zweiteiligen Gelenktriebwagen RABe 526 260–265 (Gelenktriebwagen) um je einen Wagenkasten: Durch Einfügen des dritten Wagenkastens erhöht sich die Zahl der Sitzplätze um 60 auf neu 163. Zusammen mit den sieben vorhandenen, dreiteiligen Fahrzeugen entsteht damit eine einheitliche Serie von 13 dreiteiligen Gelenktriebwagen für den S-Bahn-Verkehr. Diese Fahrzeuge sind klimatisiert und verfügen über Niederflureinstiege und automatische Kupplungen. Die sechs Gelenktriebwagen werden beim damaligen Hersteller Stadler Bussnang AG verlängert und ab Fahrplanwechsel vom Dezember 2009 eingesetzt. |
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