| Halle 6 im Thuner Selve-Areal erneut zur Vermietung ausgeschrieben
Nachdem sich ein früheres Kinoprojekt zerschlagen hat, schreibt die Stadt Thun in diesen Tagen die Halle 6 im Selve-Areal mit über 3000 Quadratmeter Gesamtfläche erneut zur Vermietung aus. Genutzt werden kann die Halle ab Januar 2009.
sth/bns. Die Stadt Thun wünscht sich laut einer Medienmitteilung in der Halle 6 insbesondere auch kulturelle Aktivitäten, welche das zurzeit neu entstehende Selve-Areal bereichern und ergänzen sollen. Erwünscht seien aber auch Nutzungen wie Ausstellungen, Schulung, Gewerbe oder Gastgewerbe. Mietzinsvorgaben mache das Amt für Stadtliegenschaften keine. Jeder Bewerber soll die Chance erhalten, sein Konzept auf der Gesamtfläche oder auf einer Teilfläche mit seinen Mietzinsvorstellungen einzureichen: «Der Gemeinderat wird mit Blick auf die wirtschaftlichen Perspektiven und die Gesamtsituation im Selve-Areal die beste Offerte auswählen. Der Entscheid soll vor Ende Oktober 2008 fallen.»
Im März habe der Gemeinderat bekanntgeben müssen, dass ein bisher favorisiertes «Kinocenter Thun» (ein Mulitplex-Kino) nicht zustandekomme, heisst es in der Medienmitteilung: «Dessen Initianten rechneten mit wesentlich höheren Realisierungskosten als zuvor und reduzierten in der Folge ihr Mietzinsangebot an die Stadt Thun um über zwei Drittel. Dies konnte der Gemeinderat nicht akzeptieren. Deshalb erfolgt in diesen Tagen nun die vom Amt für Stadtliegenschaften überarbeitete, zweite Ausschreibung.»
An der Scheibenstrasse 6 im Thuner Selve-Areal besitze die Stadt Thun die ehemalige Industriehalle 6, wird in der Medienmitteilung im weiteren erinnert. Für deren Gesamtfläche von rund 3170 Quadratmeter nehme das Amt für Stadtliegenschaften nun bis 29. August Projektanmeldungen entgegen. Die Halle samt Eingangsbereich biete eine Grossraumfläche von rund 2830 Quadratmetern mit einer Höhe von bis zu 7,4 Metern an. Darüber hinaus werde auch der aareseitige Wintergarten mit Aussenbereichen vermietet: «Im Erdgeschoss ist die Halle direkt mit der Nachbarliegenschaft, dem Winkelbau von Architekt Heinz Brügger, Thun, verbunden. Vorgesehen sind dort Kultur-, Wohn- und Dienstleistungsnutzungen sowie das künftige Architekturbüro der Brügger Architekten AG, das sich heute noch in Spiez befindet.»
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