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Thun: Pensum von Gemeinderätin Jolanda Moser erhöht

Das Pensum der Thuner Gemeinderätin Jolanda Moser wird rückwirkend per Anfang 2008 von 70 auf 80 Prozent erhöht.

sth/bns. Dem Antrag der Vorsteherin der Direktion Bau und Liegenschaften der Stadt Thun auf eine Erhöhung des Pensums ist laut einer Medienmitteilung der Gesamtgemeinderat nachgekommen, «da die zeitliche Beanspruchung durch ihr Amt unterschätzt wurde und das Gesamtpensum der Stadtregierung noch Spielraum lässt». Laut Reglement über die Leistungen an die Mitglieder des Gemeinderates «kann das anfangs Legislatur festgelegte Pensum eines Thuner Gemeinderatsmitgliedes angepasst werden, wenn sich das amtliche, berufliche oder persönliche Umfeld eines Mitgliedes wesentlich verändert hat». Dies treffe für Gemeinderätin Jolanda Moser (FDP), Vorsteherin der Direktion Bau und Liegenschaften, zu: «Seit die Fürsprecherin ihr Amt in der Stadtregierung Anfang 2007 angetreten hat, musste sie aufwendige neue Aufgaben übernehmen. Deshalb hat der Gesamtgemeinderat dem Antrag Jolanda Mosers, ihr Pensum von bisher 70 auf neu 80 Prozent zu erhöhen, rückwirkend per 1. Januar 2008 zugestimmt. Möglich ist dies auch deshalb, weil seit den letzten Wahlen das durch den Stadtrat festgelegte Gesamtpensum der Exekutive nicht ausgeschöpft worden war.» Von diesen insgesamt 380 Prozent seien 25 Prozent infolge von Mandaten (Verwaltungsrat, Nationalrat) reduziert worden: «Von den so verbleibenden 355 Prozent waren bisher nur 335 Prozent besetzt, neu werden es 345 Prozent sein.» Weitere Gesuche von Gemeinderatsmitgliedern nach einer Pensenerhöhung lägen nicht vor. «Keine Einwände gegen die Anpassung hat die zuvor konsultierte stadträtliche Budget- und Rechnungskommission (BRK).»

«Von Amtes wegen hat Jolanda Moser diverse neue Funktionen übernommen, die noch nicht zum Pflichtenheft ihres Amtsvorgängers Beat Straubhaar, welcher zu 80 Prozent arbeitete, gehörten», heisst es in der Medienmitteilung: «So ist sie für alle regionalen Projekte, an denen die Stadt Thun beteiligt ist, zuständig, vertritt die Stadt in den entsprechenden Gremien und ist seit kurzem auch Anlaufstelle und politische Projektleiterin für alle Energiefragen – ein Themenbereich, der in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen wird.
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