| Neue Konzession für Radio Berner Oberland
Der Radio Berner Oberland AG in Interlaken hat das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) am 7. Juli 2008 eine neue Konzession erteilt, welche den Sendebetrieb bis ins Jahr 2019 sicherstellen soll.
pd/bns. Die neue Konzession ermögliche Radio BeO eine längerfristige Planung und hilft in erheblichem Masse zur Sicherung des Erreichten – zusammen mit den rund 35 festangestellten und 20 freien Mitarbeitern und den geschätzten nahezu 100 000 Hörern im Berner Oberland und den angrenzenden Regionen, heisst es in einer Medienmitteilung der Radio Berner Oberland AG: «Mit der Erteilung der neuen Konzession würdigt die Konzessionsbehörde den erfolgreichen Einsatz von Radio BeO im Dienste der Oberländer Bevölkerung seit über 20 Jahren.», Insbesondere die Informationsleistungen hätten offensichtlich in besonderem Masse zur Konzessionserteilung beigetragen, würden doch die von Radio BeO bereits heute erbrachten und im Rahmen des Konzessionsgesuches skizzierten Leistungen in der neuen Konzession festgeschrieben: «Der vorgeschriebene Umfang des Leistungsauftrages sowie der Programmauftrag entsprechen vollumfänglich den Gesuchseingaben von Radio BeO.»
Gewürdigt würden die langjährigen Leistungen von Radio BeO auch mit einer Erhöhung der Zuwendungen aus dem Gebührenertrag, verlautet im weiteren: «Die bisherigen Beiträge aus dem Gebührensplitting werden mehr als verdoppelt und werden künftig mit rund 1,3 Millionen Franken rund einen Viertel des BeO-Budgets sicherstellen. Damit wird der mit der Konzession erteilte Leistungsauftrag abgegolten. Auch die mit der neuen Konzession verbundene Erweiterung des Versorgungsgebietes Richtung Bern erfordert zusätzliche Mittel für die Erweiterung des Sendernetzes; diese werden ebenfalls teilweise mit dem erhöhten Gebührensplitting abgegolten.»
Der programmliche und technische Mehraufwand, der mit der neuen Konzession auf Radio BeO zukomme, sei ohne die dauernde und effiziente Unterstützung durch den Förderverein Radio BeO nicht möglich, wird in der Medienmitteilung ausgeführt: «Der Förderverein sicherte mit seinen Beiträgen bereits während etlicher Geschäftsjahre die Existenz der Radio Berner Oberland AG. Radio BeO ist auch in Zukunft für den Ausbau und den Unterhalt seiner Infrastruktur auf die Unterstützung des Fördervereins mit seinen rund 4000 Mitgliedern angewiesen.»
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