| Spatenstich für neue Schaltanlage in Innertkirchen
Mit Investitionen von 27,6 Millionen Franken will die Kraftwerke Oberhasli AG bis Anfang 2011 die 150- und 50-Kilovolt-Freiluftschaltanlagen in Innertkirchen mit den zwischen den Jahren 1930 und 1967 entstandenen markanten Hochgerüsten durch eine neue Innenraumschaltanlage ersetzen.
«Spatenstich» mit Bagger. Von links nach rechts: Kurt Bohler, BKW, Peter Mathis, KWO, Hans Jakob Walther, KWO, Charles N. Moser, BKW, und Felix Imhof, KWO. (Bild zvg)
pd/bns. Ein halbes Jahr nach Gesuchseingabe liegt laut einer Medienmitteilung der Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) die Baubewilligung für den Neubau der 150-Kilovolt-Schaltanlage in Innertkirchen vor. Am Dienstag 29. Juli 2008 sei mit einem Spatenstich der offizielle Startschuss für das Verschwinden der 150-kV- und 50-kV-Schaltanlagen gefallen. Damit verschwinde ein Teil der über 50jährigen Freiluftanlage. Sie soll durch eine Innenraum-Schaltanlage ersetzt werden, die nur noch einen Bruchteil an Landfläche in Anspruch nehme: «Die neue Schaltanlage benötigt einen Bruchteil an Platz, weil die hochspannungsführenden Teile nicht mehr luftisoliert sind, sondern in einem Metallbehälter von Gas umgeben sind, das als Isolationsmedium dient. Diese Technik ist bewährt und wird auch bei den Schaltanlagen an der Handeck und beim Kraftwerk Grimsel 2 angewendet.»
In einer ersten Bauetappe baut die KWO laut der Medienmitteilung das Gebäude der neuen Schaltanlage. Dieses sei als einstöckiges Gebäude mit einem Grundriss von 45 mal 10 Meter konzipiert: «Erst nach Inbetriebnahme der neuen Anlage werden die Freiluftschaltanlagen verschwinden. Das Projekt soll bis Anfang 2011 realisiert sein.»
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