Eine renovierte Marketingplattform
Mit dem Aufbau einer neuen Kommunikationsplattform unter der Marke «Berner Oberland» soll ein als hoch eingestuftes Identifikations- und Vermarktungspotential stärker genutzt werden.
bns. Die auch unter der Webseite www.berneroberland.ch abrufbare als Topnews deklarierte Medienmitteilung im Wortlaut:
Das Berner Oberland hat ein hohes Identifikations- und Vermarktungspotential, wie eine Analyse des Instituts für Marketing und Unternehmensführung der Universität Bern gezeigt hat. Das will die Region in Zukunft mit dem Aufbau einer Kommunikationsplattform unter der Marke Berner Oberland stärker nutzen. Im Rahmen des Regio-plus-Projekts «Chance Beo», das vom Staatssekretariat für Wirtschaft unterstützt wird, hat jetzt die «Volkswirtschaft Berner Oberland» in einem ersten Schritt die Markenpersönlichkeit neu definiert, das Logo Berner Oberland modifiziert und die Website www.berneroberland.ch modernisiert und erweitert.
Die Volkswirtschaft Berner Oberland will mit dem Projekt «Chance BeO» das Berner Oberland als Wirtschafts- und Lebensraum stärker positionieren und zugunsten der Entwicklung der Gesamtregion ihre Wirtschaft, Kultur und Bildung optimal fördern. Hierzu soll der im In- und Ausland nach wie vor gut verankerten und mit einem positiven Image verbundenen Marke Berner Oberland neuen Schwung verliehen werden. Die Profilierung des Berner Oberlandes soll über seine Stärken erfolgen. Intakte Natur, ein attraktives Landschafts- und Siedlungsbild, hohe Qualitätsprodukte sowie Gastfreundschaft und Gemeinschaftssinn sind Eigenschaften, die unter den Kernwerten «echt» und «menschlich» eingeordnet werden können. Das dritte Standbein der Marke «Berner Oberland» ist der Einfallsreichtum, der durch Hervorhebung von innovativen Unternehmen, Musikern oder Sportlern im Berner Oberland dessen Weltoffenheit und Innovativität unterstreichen soll.
Kommunikationsplattform schaffen
Die Umsetzung der Markenstrategie erfolgt durch die Volkswirtschaftskammer Berner Oberland (neue Bezeichnung «Volkswirtschaft Berner Oberland». Sie besitzt die Rechte an der Marke «Berner Oberland». Die Bekanntheit der Region steigern, Vielfalt und Unverwechselbarkeit aufzeigen, aber auch die Identifikation der Bevölkerung mit ihrem Lebensraum sind das Ziel der Markenstrategie Berner Oberland. «Die Marke soll durch Partner aus Tourismus, Wirtschaft, Gemeinden und Non-Profit-Organisationen genutzt werden können», erklärt dazu Susanne Huber, Geschäftsführerin der «Volkswirtschaft Berner Oberland». Mit einem Markenreglement wird dafür gesorgt, dass das einzigartige Image der Marke Berner Oberland nicht durch eine missbräuchliche Nutzung beeinträchtigt wird. Eine Arbeitsgruppe «Marke Berner Oberland» innerhalb der Volkswirtschaft Berner Oberland wird die Markenführung übernehmen und Qualität und Einsatz der Marke überwachen.
Modifiziertes Logo
Das Logo «Berner Oberland», das der ehemalige Berner Oberland Tourismus Mitte der neunziger Jahre entwickelt hatte, wurde leicht modifiziert. Das Edelweiss, das sehr stark mit Schweiz Tourismus in Verbindung gebracht wird, wurde durch ein Schweizer Kreuz ersetzt. Das Logo soll nicht nur von Tourismusinstitutionen genutzt werden. Um das Berner Oberland zu stärken, sollen auch politische Gemeinden, Wirtschaftsunternehmen und soziale Institutionen die Marke nutzen können. «Volkswirtschaft Berner Oberland» setzt nun darauf, dass als Folge der hohen Identifikation mit dem Berner Oberland eine gewisse Eigendynamik entsteht und dass viele Nutzer aus den unterschiedlichsten Bereichen die Marke «Berner Oberland»einsetzen, insbesondere auch als Co-Brand (Kombination von zwei Marken für den Marktauftritt).
Neue Website
Die bestehende Website www.berneroberland.ch, die heute als Portal zu den touristischen Destinationen des Berner Oberlandes dient, wurde auf den heutigen Tag stark erweitert und technisch wie auch vom Design her auf den neusten Stand gebracht. Über das Portal können künftig alle relevanten Informationen, die den Tourismus oder den Wirtschafts- und Lebensraum des Berner Oberlandes betreffen, abgerufen werden. Ziel des gemeinsamen Internetauftrittes ist die Förderung des Standortes und die effiziente Vermittlung von Informationen sowohl zu Tourismus, Wirtschaft, Kultur, Bildung wie auch Religion. Träger von www.berneroberland.ch sind der Verein Destinationen Berner Oberland (vertreten durch die Destinationen der Mitte mit Adelboden-Frutigen, Lötschberg, Thunersee und Lenk-Simmental) sowie die Volkswirtschaft Berner Oberland. Dazu Roland Huber, Tourismusdirektor Adelboden und Delegierter der Destination Mitte: «Die Destinationen der Mitte werden die Seite voll nutzen und sich über den Markennamen ‹Berner Oberland› profilieren.»
Berner Oberland und die Zukunft
Die Modifizierung des Logos sowie die Schaffung der Website sind erste Resultate. «Diese Markenstrategie wird sich positiv entwickeln», ist Melchior Buchs, Projektleiter «Chance BeO» überzeugt. Weitere Schritte sind vorgesehen. So will man in den nächsten Jahren unter der Marke «Berner Oberland» Aktivitäten und Programme im Bereich Wirtschaft, Tourismus, Wohnen und Kultur gemeinsam anpacken. «Wir streben eine Förderung der Zusammenarbeit und Vernetzung in Wirtschaft, Tourismus und Politik unter der Marke Berner Oberland an», skizziert Melchior Buchs die nähere Zukunft.
Auch Volkswirtschaftskammer Berner Oberland mit neuem Auftritt
Im Zuge der Neuausrichtung wurde der Name Volkswirtschaftskammer Berner Oberland geändert. Heute heisst die Organisation, die ihren Sitz in Interlaken hat, nur noch «Volkswirtschaft Berner Oberland». Ein geändertes Logo demonstriert visuell auch die moderne Neuorientierung, während die Website www.volkskswirtschaftbeo.ch über die Aktivitäten der Organisation informiert. Die «Volkswirtschaft Berner Oberland» bietet Unternehmen, Gemeinden und Politikern einen umfassenden und kostenlosen Service im Bereich der Wirtschaft. Standortsuche, Unterstützung bei Neugründung oder Lobbying für bessere Rahmenbedingungen für die Wirtschaft sind nur einige Stichworte zu den Aktivitäten.
Projekt «Chance BeO»
«Chance BeO» ist ein Projekt der Volkswirtschaftskammer Berner Oberland und dient der wirtschaftlichen und kulturellen Förderung des Standortes Berner Oberland. Das Staatssekretariat für Wirtschaft unterstützt das Projekt im Rahmen des Bundesprogramms «Regio plus» mit einem Beitrag von 460 000 Franken innerhalb von vier Jahren. Die zweite Hälfte des Budgets wird durch Eigenleistungen der Volkswirtschaftskammer Berner Oberland, durch Beiträge des Kantons und über Sponsoring finanziert. Weitere Informationen dazu unter www.chancebeo.ch
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