| Bootsunglück in Wimmis: Suche nach Vermissten wieder aufgenommen
Die Suche nach den beiden nach den Bootsunglück auf der Kander bei Wimmis vom Donnerstag noch vermissten Wehrmännern ist heute Freitagmorgen um sechs Uhr wieder aufgenommen worden.
pd/bns. Nach dem gestrigen Unglück in Wimmis, dass sich bei einem geführten Kaderanlass «Teambildung» ereignete – siehe auch
Bootsunfall in Wimmis: Drei Todesopfer, fünf Verletzte und zwei Vermisste vom Donnerstag 12. Juni 2008 – werden laut einer Medienmitteilung vom Freitagvormittag zwei Wehrmänner immer noch vermisst: «Es ist geplant, dass vier der verletzten Armeeangehörigen heute zur Truppe zurückkehren.» Am Unglückstag sei die Kompanie gemäss dem Tagesbefehl wie folgt eingesetzt gewesen: Ein Drittel der Kompanie sei im Einsatz zugunsten der Euro 08 gewesen, ein Drittel in Reserve/Ausbildung, ein Drittel im Urlaub: «Der geführte Kaderanlass Teambildung, bei dem der Unfall geschah, fand während der Phase Reserve/Ausbildung statt.»
Den direkten Angehörigen der verstorbenen sowie der vermissten Wehrmänner wurde laut der Medienmitteilung gestern Abend durch Vertreter der Armee und durch Angehörige eines Care-Teams die traurige Nachricht persönlich überbracht: «Auf Wunsch konnten sich die Familien der Verunglückten, begleitet von Spezialisten, nach Wimmis begeben. Der Chef der Armee, Korpskommandant Roland Nef, besucht heute die Angehörigen und die betroffene Truppe.» Der Chef der Armee speche allen betroffenen Angehörigen sein herzliches Beileid aus, verlautet im weiteren: «Er ist in Gedanken bei all jenen, die einen geliebten Menschen verloren haben oder noch in Ungewissheit über den Verbleib ihres Angehörigen sind. Korpskommandant Roland Nef sichert bestmögliche Unterstützung und die lückenlose Aufklärung des Unglücks zu. Heute früh hat er in einem Tagesbefehl die dienstleistenden Truppen aufgefordert, ihren Auftrag mit noch mehr Umsicht weiterzuführen.»
Der Chef der Armee hat laut der Medienmitteilung gestern die verletzten Soldaten besucht und mit ihnen gesprochen: «Geplant ist, dass vier der fünf Verletzten heute wieder zur Truppe zurückkehren. Der fünfte Verletzte wird heute am Kiefer operiert. Er befindet sich nicht in Lebensgefahr.» Bei den den Verunglückten handle es sich um Angehörige der Lufttransport- Sicherungskompanie 3 (Lt Si Kp 3): «Homebase ist der Militärflugplatz Alpnach. Stationiert ist sie in Wimmis. Ihr Auftrag ist es, den Militärflugplatz Alpnach und Tagesstandorte der LT Abt 3 zu sichern.» Als Hotline für Angehörige der verunglückten Wehrmänner wird die Telefonnummer 031 324 72 72 angegeben.
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